8 Der Connetable Don Alvaro de Luna.
Städte Vivero, erquera und Alcala del Rio geworden. In frühern Perioden, als Alvaro de Luna's Glück noch heftigen Kämpfen und Erſchütterungen unterworfen war, hatte Alonſo wacker zu ihm geſtanden und in ſeiner Treue ſich bewährt. Seit jener die Sonnenhöhe ſeines Glücks erreicht und die Miene annahm, daß er keinen ſeiner Feinde mehr zu fürchten habe, hatte Alonſo ge⸗ ſchwankt, ſei es beſtochen von den Feinden ſeines ehe⸗ maligen Herrn, ſei es beleidigt von ſeinem Uebermuth oder geſtachelt von ſeinem eigenen Ehrgeiz; kurz er ver⸗ ließ nicht nur ſeinen vorigen Herrn, ſondern ward der rechte Mittel⸗ und Knotenpunkt aller gegen ihn ſich ent⸗ ſpinnenden Intriguen, und er, der noch vor kurzem kei⸗ nen Tag vergehen ließ, ohne zweimal bei Don Alvaro ſeine Aufwartung gemacht zu haben, übernahm es jetzt vermöge ſeines täglichen Zutritts beim Könige die letz⸗ ten ſchwachen Fibern der alten Zuneigung für den ehe⸗ maligen Günſtling aus dem unköniglichen Herzen aus⸗ zureißen.
Alvaro blieb äußerlich in der vorigen Sorgloſigkeit und Unbefangenheit; um ſich aber gegen alle Nachſtel⸗ lungen zu ſchützen, ging er nie aus und zeigte ſich nir⸗ gend öffentlich als im Gefolge einer beträchtlichen An⸗ zahl ſeiner wohlgerüſteten und auserleſenen Leibwache. Zum Capitain derſelben hatte er ſeinen natürlichen Sohn, Don Pedro de Luna, den eine ſchöne edle Witwe, Donna Margarita Manuel, einſt in Toledo ihm geboren, be⸗ ſtellt, einen jungen, kräftigen, in allen ritterlichen Tu⸗
genden bewährten Mann, der mit ſchwärmeriſcher Hin⸗
neigung ſeinen Vater liebte. Auch führte er den ihm ertheilten Auftrag mit großer umſicht und ohne Auf⸗ ſehen zu machen aus. Einmal wollten ihn(ſo berichtet die Chronik über Don Alvaro) ſeine Feinde, als er mit
dem den dem darm heit beſtt Dolt ohne ſchw ſuch beſe met
an der
eine
len
vor nigi be war ine ſin
Fi ſch ſel 8
pet
un me


