Zeitschriftenband 
20 (1853)
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William Prynn. 15

dieſer die Kirche betreffenden Dinge der hohen Commiſſion die Verfolgung anzuempfehlen. Es ſind da unterſchied⸗ liche Einzelheiten, deren ihn die Klage nicht criminell be⸗ zichtigt, und da halte ich es denn auch nicht für ange⸗ meſſen, ihn deren wegen hier zur Rede zu ſtellen; nämlich wie er die Ceremonien erwähnt; das Verhältniß Paul's zur Diana(2); über die Disciplin der Kirche; die Klage über die neu errichteten Altäre. Ich bin neugierig, was er hier unter Altären verſteht und hoffe, die Kirche werde ihn zu rechter Zeit darüber examiniren. Ebendesgleichen, was er unter den«modernen Neuerungen in der Kirche» verſteht und unter dem(Kreuchen und Knixren zu den Altären?, was wirklich ein ſehr ſchicklicher Ausdruck iſt, wenn man von der Kirche ſpricht; er muß es wol von ſchlechtem Volk gelernt haben, als er unter demſel⸗ ben war. Von der Muſik in der Kirche ſagt er in ſei⸗ ner liebreichen Weiſe: es ſei kein Geräuſch von Men⸗ ſchen, ſondern ein Blöken des blöden Viehs; die Choriſten brüllten, als wären ſie Ochſen; die Reſponſorien klängen wie das Geheul einer Meute Hunde; das Tremuliren der Chorknaben ſei das der Bullen; auch grunzten ſie im Baß wie eine Kette Hexen. Ferner ſeine Klage darüber, daß man die Conventikel unterdrücke; wie er die Biſchöfe und den ganzen Klerus tractirt: ſie verach⸗ teten es die Armen zu ſpeiſen. Er nennt ſie die Got⸗ tesdiener in Sammet und Seide; wirklich liebreiche Aus⸗ drücke für Diener des Herrn! Weihnachten, wie es ge⸗ feiert wird, ſei ein wahres Teufelsweihnachten! Und dann wie viel Seiten verwendet er, um die Leute zu bethören, daß ſie ſich Puritaner nennen ſollen, als ob Chriſtus ſelbſt ein Puritaner geweſen wäre, wie er im Inder gradezu angibt. Nun, wie ſpricht er gegen die Bilder in der Kirche und läßt Das drucken, was in einer vor