Zeitschriftenband 
20 (1853)
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William Prynn.

Am 7. Februar 1632 ward William Prynn vor die Sternkammer gefordert. Mit ihm Michael Sparkes, William Buckner und noch vier Andere, als Theilnehmer ſeines Verbrechens bezichtigt. Die Anklage lautete:

Im achten Regierungsjahr des Königs habe Prynn verfaßt und drucken laſſen eine Schmähſchrift, ſo betitelt: Hiſtrio⸗Maſtir, als gegen Schauſpiele, Maskeraden, Tanzvergnügungen und Anderes. Und wiewol er gut gewußt, daß Ihro Majeſtät, die Königin, die Lords ihres Geheimenrathes als auch verſchiedene andere an⸗ geſehene Perſonen bei öffentlichen Feſtlichkeiten und Ver⸗ gnügungen anweſend ſeien, auch zu Zeiten den Maske⸗ raden und Tänzen zuſchauten, auch bei andern Erholun⸗ gen ſich betheiligten, die an und für ſich ohne Sünde und erlaubt wären, wie dies auch öffentlich bekannt ge⸗ macht ſei in einem Buche, ſo unter des vorigen Königs Majeſtät Regierung gedruckt worden; ſo ſei er, Ma⸗ ſter Prynn, in ſeinem gedachten Buche dennoch losge⸗ gangen nicht allein gegen die Schauſpiele, die Komödien, das Tanzvergnügen und gegen andere Vergnügungsarten des Volkes, ſowie gegen Die, welche ſie veranſtalteten, ſondern weiter, und ganz beſonders, habe er ſich gegen das Jagdvergnügen erklärt, gegen öffentliche Feſtlichkei⸗ ten, die Weihnachtsfeier, Freudenfeuer und die Mai⸗ bäume, ja ſogar gegen das Ausſchmücken der Häuſer mit grünem Epheu. Und um ſeine übelwollende und boshafte Abſicht noch deutlicher an den Tag zu legen, indem er dies Libell publicirt, habe er darin viele Stel⸗ len niedergeſchrieben, um das Volk zum Misvergnügen aufzureizen, als ob Grund vorhanden wäre, die Hand zu erheben gegen den König; und habe er auch in meh⸗ ren Reden gegen Seine Majeſtät und deſſen Hof ſo ſchandbare Ausdrücke gebraucht, die ſich gegen eine ſo