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Vorwort.
einem unſerer erſten Bände gebrachte James Hind gehört er in dieſer Form einem ſtreng criminaliſti⸗ ſchen Werke nicht an. Unſeres hält ſich aber nicht allein an die Form, und wo die actenmãäßigen Berichte verloren gegangen, laſſen wir uns auch an vermittelten Darſtellungen genügen, wenn der Stoff ſelbſt das Intereſſe in Anſpruch nimmt. Wie das bei jenem erwähnten Highwayman der Fall war, wird auch dieſer romanhafte Räuber⸗ held hoffentlich unſern Leſern inmitten ſtrengerer actenmäßiger Darſtellungen ein erholendes Inter⸗ mezzo gewähren. Uebrigens rangirt er auch in dem engliſchen criminaliſtiſchen Sammelwerke in keiner andern Form.
Ganz anderer Art iſt das pſychologiſche Räth⸗ ſelſtück, womit wir dieſen Band ſchließen, ein echt deutſches Monodram, über das ſeiner Zeit hundert Federn ſich in Bewegung geſetzt, um es zu erklä⸗ ren. Wir verdanken die Mittheilung der mannig⸗ fachen Schriften über den factiſch ſehr einfachen Criminalfall Rü ſau der Freundlichkeit eines Gön⸗ ners unſers Werkes in Hamburg, der uns damit auf ein Parallelſtück zu der jüngſten That eines Bomal(ſiehe den vorletzten Band des Pitaval) hinwies.
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