Jahrgang 
18 (1852)
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Professor Webster. 429

Sie ſich ihn als unſchuldig. Er fragte damals Maſter Starkweather, ehe ſie ihn in das Gefängniß einſchloſſen: Haben Sie den ganzen Körper gefunden? Wie hätte er das fragen können, wenn er nicht gewußt hätte, daß die Ueberreſte getrennt ſeien? Es geſchah nicht in dem pathetiſchen Tone ſeines Anwalts. Nein, in einem ſchnippiſchen, ſchwatzhaften Tone: Ich glaube nicht, daß dies mehr Parkman's Körper iſt als meiner! Ich weiß in der Welt nicht, wie er dahin gekommen iſt.* Er iſt ein Lehrer an einer chriſtlichen Univerſität, an einem Collegium, deſſen Motto iſt: Chriſtus und ſeine Kirche», er iſt, wie er behauptet, ein Opfer einer tücki⸗ ſchen Verſchwörung. Er ſetzt ſich hin und ſchreibt an ſeine Tochter und ich frage Sie, ob in dieſem Briefe irgend ein Ding wie eine Geſinnung, wie ſie einem Chriſtenmenſchen inwohnen ſoll unter ſolchen Umſtänden, dargelegt iſt? Des Truthahns und des Reis vom Trai⸗ teur Parker hat er darin gedacht. Alles iſt auf ſeine phyſiſchen Bedürfniſſe gerichtet. Und endlich ſeine Bitte, daß Mama nicht das kleine Bündel öffnen möge, welches, wie ſich auswies, dieſe fatalen Noten enthielt, die den Beweis ſeiner Schuld enthalten!

Wenn er dieſes Verbrechen nur einen Augenblick vorbedacht hat, ſo iſt es doch immer Mord. War nicht Bosheit da vorher, ſo war ſie da nachher. Sei es uns erlaubt, die Worte des großen Deuters menſchlicher Natur anzuführen:«Es iſt zu blutdürſtig, erſt die Glie⸗ der abzuhauen und dann ſie zu zerfleiſchen.»

Es iſt an uns wegen des Gefangenen Familie ap⸗ pellirt worden. Aber da iſt noch eine andere Familie, die nicht vergeſſen werden ſollte.

Es iſt nicht Ihr Geſchäft, meine Herren von der Jury, Gnade zu üben. Nach unſern Geſetzen gehört