Jahrgang 
18 (1852)
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4 Die Pulververschwörung.

wo ſie zur Eröffnungsſitzung eingetreten, in die Luſt zu ſprengen.

Er ward mehren Jeſuiten mitgetheilt, namentlich einem Henry Garnet, Oswald Tesmond und John Gerrard, ob um ihr Gutachten, ihre Billigung zu hören, oder mit der Billigung ihre Unterſtützung ſich zu erbitten, oder endlich ob dieſe oder andere Jeſuiten hin⸗ ter ihnen die eigentlichen intellectuellen Urheber des Atten⸗ tates geweſen, und die genannten und andere Laien nur die Vollſtrecker, das iſt die kritiſche Frage, um welche der Criminalproceß ſich dreht.

Die genannten Jeſuiten ſollen die Verſchwörung, weil wider die Ketzer gerichtet, als ein rechtmäßiges Unter⸗ nehmen gebilligt haben. So verzeichnet es die Geſchichte, auf welche gerichtliche Zeugniſſe, davon nachher. Ge⸗ wiß iſt, daß ſie wegen überwieſener Verheimlichung ge⸗ richtet wurden.

Thomas Perch gehörte zur Nobelgarde des Königs. Im Jahre 1604 miethete er, im November oder De⸗ cember, ein Haus, welches nur durch eine Brandmauer von dem Parlamentsgebäude getrennt war. Die Ver⸗ ſchworenen verſammelten ſich hier, um im Keller einen Durchbruch durch die dort ſehr dicke Mauer zu machen. Sie hatten zu dieſer Arbeit vollkommen Zeit, weil das Parlament vom 7. Februar 1605 auf den 7. October prorogirt ward.

Anfangs Februar, als die Mauer faſt ſchon durch⸗ brochen war, hörten die Verſchwörer zu ihrem Schrecken auf der andern Seite einen großen Lärmen. Guy Faw⸗ kes, der in der Maske eines Dieners bei Percy fungirte, ward ausgeſchickt, ſich nach der Urſache zu erkundigen. Seine Antwort war beruhigender, ja erfreulicher Art. Das Getös war in einem Keller durch Aufſchüttung von