VIII vorwort.
mit den in unſerm Werk erzählten Fällen in Har⸗ monie zu bringen, für unthunlich hielten. Der Gegenſtand ſelbſt iſt übrigens ſo beſchaffen, daß er in jeder Geſtalt das Intereſſe der größern Leſe⸗ kreiſe beanſprucht, die aus den Acten erzählte Wirk⸗ lichkeit überbietet an kühnen Wageſtücken, Liſt, Frevel, ja an wunderbaren Abenteuern, was nur eine große Phantaſie in einſt berühmten Räuber⸗ romanen aufgeboten hat, um die Sinne zu feſſeln. Das für den Criminaliſten und Pſychologen Lehr⸗ reiche und Intereſſante findet ſich in beſtimmten Abſchnitten an gehörigem Orte zuſammengedrängt; vereinzelt bei jedem Falle es herauszuſtellen, wäre zur undankbaren Arbeit geworden.
Das Ganze iſt übrigens ein Intermezzo, ein
Stück der großen Geſchichte ſelbſt, was nur in den Geſchichtsbüchern keine andere Aufnahme als eine gelegentliche Erwähnung gefunden hat. Wie war Raum, wo es ſich um den Untergang des Deutſchen Reichs, der deutſchen Fürſtenthümer, der Monarchien, um eine Republik und eine auf⸗ dämmernde Weltherrſchaft handelte, die verwegenen Thaten von Räuberbanden zu erzählen. Aber Ban⸗ den, die weit verzweigt, angeſteckt vom kriegeri⸗ ſchen Muthe der ſiegreichen Feldhauptleute, hier
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