Zeitschriftenband 
17 (1851)
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448 Vomal.

Bomal beharrte dabei, daß er nur das Meſſer ge⸗ braucht. Der Wundarzt bemerkte noch, daß er an einer Wunde einen Fetzen von der Scheide bemerkt. Bomal leugnete entſchieden.

Sie können auch dies Inſtrument verborgen ge⸗ habt haben, eben wie Ihre Schuhe. Sie wollen es nicht geſtehen, weil es in Ihrem Intereſſe liegt, glauben zu machen, daß Sie nicht nach Nivelles mit der Abſicht kamen, Ihre Frau zu erſtechen.

Nach meinen vielen Eingeſtändniſſen erſcheint es mir doch ſehr gleichgültig, ob ich auch dies eingeſtehe oder nicht.

Zwei andere Aerzte traten der Anſicht des Gerichts⸗ arztes vollkommen bei.

Der Procurator des Königs zu Nivelles, Henin, bekundete als Zeuge über ſeine erſten Wahrnehmungen, als er in das brennende Bluthaus gerufen worden. Als er die unglücklichen, in Blut gebadeten Kinder fragte: wer ſie verwundet? hatten ſie ohne Umſtände geantwor⸗ tet: unſer Vater! Als er ſie nach dem Mörder ihrer Mutter fragte, erklärten ſie, es nicht zu wiſſen. Indeß erfuhr er bald darauf, daß Sidonie(2) und Sophie, den Schrei ihrer Mutter hörend, augenblicklich hinaus⸗ geſtürzt und vor ihrem Vater auf die Knie geſunken wären. Der Unmenſch habe ſie aber heftig mit einem Dolche in ſeiner Hand geſtoßen. Er fragte ſie, welche Richtung ihr Vater wol genommen? Sie meinten, er könne nur nach Genappe, wo er wohnte, zurückgekehrt ſein. Er ließ ſie ins Hoſpital ſchaffen, und nachdem er die Verfolgung des Mörders angeordnet, begab er ſich ſelbſt zu weiterer Vernehmung dahin. Die ſterbende Tochter hatte mit einer letzten Anſtrengung die Worte

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