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Lord Lovat und die Rebellen von Culloden. 25
der Gerichtshof, daß dieſer Zeuge gültig wäre, und der⸗ ſelbe bekundete: daß Lord Lovat thätig geweſen, um Truppen und Unterſtützungen für den Prätendenten zu werben, und daß dieſer einen Einfoll in das Königreich gemacht auf den Rath des Angeſchuldigten.
Am zweiten Tage ward über die Zuläſſigkeit eines anderen Zeugen debattirt. Mr. Murray hatte als Se⸗ cretair des Prätendenten agirt, war gefangen genommen und angeklagt worden, hatte aber vollſtändige Begna⸗ digung vom Könige erhalten, muthmaßlich nur um ihn als Kronzeugen zu gebrauchen. Auch ſeine Zuläſſigkeit als Zeuge wider ihn beſtritt der Angeklagte, da Murray ſelbſt deſſelben Verbrechens angeklagt geweſen. Die Lords ſprachen ſich auch hier für die Zuläſſigkeit aus.
Am dritten Tage ward dieſer Mr. Murray vernom⸗ men und bekundete, daß Lord Lovat mit Geld und Leu⸗ ten die Rebellen unterſtützt. Er habe zwei ſeiner Söhne veranlaßt ſeine Vaſallen zur Ergreifung der Waffen für die Rebellen aufzufordern.
Auch Lord Lovat's Diener bekundeten am vierten, daß Geldſendungen von ihrem Herrn an den Prätendenten abgegangen ſeien. Am fünften zeugten in ſelber Art mehre Edelleute aus dem Hochlande wider ihn.
Am ſechsten Tage führte der Lord, nachdem der Rath für die Krone alle Beweiſe gegen ihn zuſammengeſtellt, ſeine Vertheidigung. Er behauptete, daß die gegen ihn vernommenen Zeugen als ſeine Feinde zu betrachten und daß ſie durch Drohungen eingeſchüchtert wären. Dabei berief er ſich auf die Ausſagen zweier Hochländer zu ſei⸗ nen Gunſten, was aber von geringem Einfluß war im Verhältniſſe zu der Wucht von übereinſtimmenden Zeug⸗ niſſen gegen ihn. Er ſpeculirte zuletzt auf die öffentliche Meinung, die allerdings ſchon über die zahlreichen Blut⸗
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