Zeitschriftenband 
16 (1850)
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8 Lord Lovat und die Rebellen von Culloden.

Eduard's Heer, war er einer ſeiner thätigſten Offiziere, ohne dem Schickſal zu entgehen, welches alle Gefangene traf. Aber noch im Tode bewies er ſeinen glühenden Eifer, indem er betete: daß auch ſeine Kinder die Sache, für die er geſtorben, ergreifen und ihr Leben dafür ein⸗ ſetzen möchten! Viele erklärten, wie Syddal, bei An⸗ hörung des Todesurtheils: ſie hätten nur nach ihrem Gewiſſen gehandelt, und würden eben ſo wieder handeln, wenn in Freiheit geſetzt.

Am 20. Juli 1746 wurden die eben und mehre an⸗ dere benannte Verurtheilte, darunter mehre angeſehene Männer von der Gentry in London hingerichtet. Die Acten ſchildern uns den herzlichen Abſchied, den ſie, in voller Ergebung gegen Gottes Willen, von einander 1 nahmen. Nachdem ſie mit einander gefrühſtückt, wurden ſie auf drei Schleifen Kennington Common gebracht. Der Galgen war von der Garde umringt. Daneben ſtand ein Block und ein Haufen Reiſig. Dieſer ward ſchon angezündet, während die Henker ihre Opfer von den Schleifen losbanden. Nachdem die Unglücklichen ungefähr eine Stunde mit ihren Andachtsübungen ver⸗ bracht und dem Sheriff einige Papiere überreicht hatten, in denen ihre politiſchen Anſichten ausgeſprochen waren, ging ihre Execution vor i Als der Obriſt Townley (der in Mancheſter für den Prätendenten ein Regiment geworben) erſt fünf Minuten gehangen, ward er abge⸗, ſchnitten und noch lebendig(being JFet alive) auf den Block gelegt, wo ihm der Henker mit einem Hackmeſſer den Kopf vom Rumpfe trennte. Dann nahm er ihm Herz und Eingeweide aus und warf ſie ins Feuer. Nach⸗ dem mit den Anderen eben ſo verfahren war, rief der Henker mit lauter Stimme:Gott erhalte König Georg!

Die Körper wurden geviertheilt und dem Kerker⸗