VI Vorwort.
hellen Klang in der deutſchen Literatur hat, Erin⸗ nerungstafeln zu widmen, die wieder zur Ehrentafel für ihn wurden. Und Hitzig's Name hat ſelbſt einen Klang, der unter den Nachlebenden nicht verhallen dürfte. Es war der Klang aus einem echten, durch ernſten Sinn und Streben, durch ein vielbewegtes und geprüftes Leben geläuterten Metall.
Inzwiſchen würden wir an uns die Frage ge⸗ richtet haben, ob wir dazu berufen, ob wir ihm in alle Fächer ſeiner Beſtrebungen und Thätigkeit zu folgen befähigt ſeien, wenn wir nicht der Frage durch die Vorwegnahme der Arbeit überhoben wären, indem Hitzigs Schwiegerſohn, G. R. Dr. Fr. Kugler, ſie als eine Aufgabe der Pietät gelöſt und in einem preußiſchen Regierungsblatte bereits niedergelegt hat. Wir glauben im Intereſſe unſerer Leſer zu handeln, wenn wir mit Zuſtimmung des Autors die Hauptzüge derſelben in unſer Werk aufnehmen, das, wie auch die Zukunft darüber richte, immerhin die Ausſicht auf eine längere Le⸗ bensdauer hat, als die ephemere eines Zeitungs⸗ blattes, wo der morgende Tag das Beſte des ge⸗ ſtrigen unter dem Wuſt des Abgelebten begräbt. Die Lebensgeſchichte eines berühmten Criminaliſten ſteht, auch wenn er nicht allein als Criminaliſt be⸗ trachtet wird, in einem der Criminaliſtik gewidme⸗ ten Buche, wohl an ihrer Stelle.
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