Zeitschriftenband 
14 (1849)
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Der Spa-Field Aufruhr. 3

durch die Kriegstrompete, der Hunger überwältigt vom Nationalſtolz. Jetzt, wo alles ins ruhige Geleiſe zu⸗ rückgekehrt war, machto ſich das allgemeine Elend in bittern Klagen Luft. Welche Summen hatte der Krieg gegen Napoleon gekoſtet, welche Summen gingen ins Ausland, um Cabinete und Perſonen zu unterhalten, zu begünſtigen, deren Politik mit der der engliſchen Frei⸗ heit ſich nicht vertrug. Nur das Volk hatte dieſe Sum⸗ men aufbringen müſſen! Napoleon, nach ſeinem Sturze, kaum noch von der ganzen Nation als Tyrann und Despot verabſcheut, fing wieder an, im Gegenſatz zur heiligen Alliance, als der Vertreter der freiſinnigen Ideen zu gelten. Die liberale Oppoſition im Parlamente be⸗ mächtigte ſich ſeines Namens, um, zur großen Verwun⸗ derung des damaligen liberalen Deutſchlands, mit dieſer unterdrückten Heldengröße gegen das Miniſterium zu operiren.

Die Oppoſition des Volkes, aus keinem Princip, aus dem Gefühl und der Noth hervorgegangen, richtete ſich nicht gegen das Königthum ſelbſt, wiewol ſie deſſen gegenwärtige Vertreter haßte, ſondern nur gegen das Miniſterium und gegen die beiden gewaltigen Mächte, auf die es ſich damals in England ſützte, gegen die Prieſter ſchaft, das iſt gegen die reiche anglicaniſche Firche, die Hochkirchler, welche noch bis heut den Be⸗ griff des Conſervatismus bis zu deſſen äußerſten Grenzen wahren, und gegen die Ariſtokratie, welche, in un⸗ ermeßlichem Landbeſitzthum, die Wahlen und damit die Regierung in der Hand hatte. Ein principieller Haß

gegen den Adel als Stand hatte damals, wie auch jetzt.

eigentlich noch nicht im Allgemeinen ſtatt; das Vrii⸗

war zu ſehr gewöhnt, in ſeinen Freiheitskämpfen vonver⸗ veralen Ariſtokraten geführt zu werden. Ebendesglei