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Vorwort.
Der Stoff wuchs unter unſerer Arbeit, und die Zeit arbeitete weiter. So kommt es, daß, nach⸗ dem wir im vorigen Jahre den zwölften Band unſeres Pitaval geſchloſſen, eine Zahl, auf die wir anfänglich unſer Werk zu beſchränken dachten, nicht allein von dem alten Stoff noch unbewältigt hin⸗ ter uns liegt, auf den, beim Beginn des Werkes, unſere Augen gerichtet waren, ſondern daß ſich auch ein neuer angehäuft hat, der an Intereſſe des Materials dem vorigen nicht nachſteht. Die ſtei⸗ gende Theilnahme des Publicums erlaubt uns daher mit dieſem dreizehnten Band eine neue Reihenfolge des Neuen Pitaval anzufangen.* Natur und Geſchichte der Verbrechen ſind im Menſchengeſchlechte dieſelben. Nur die Färbung iſt nach den Zeiten verſchieden. Während jene ſoge⸗ nannten romantiſchen Fälle, deren der ältere Pita⸗ val eine ſo reiche Auswahl enthielt, allerdings mit der Neuzeit mehr und mehr verſchwinden, athmen die Fälle aus der letztern dafür ein Intereſſe, wel⸗ ches jenen die Wage hält. Legitimiſtiſche Ver⸗


