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Er begreift, daß die Urvölker das Feuer anbeteten; nach langen engliſchen Schiffscapitain aufgefunden, der ihn der Geſellſchaft Bemühungen conſtruirt er ſich eine Art Lampe durch die Baum⸗ V zurückgibt. Er ſchrieb ſpäter ſelbſt ein Tagebuch aus der Erin⸗ wollenfaſer, welche er in Fett taucht, dieſe ewige Lampe betrach⸗ nerung nieder, mit dem bezeichnenden Motto:„Wie der Wurm tet er als ſeinen Glücksſtern. Nach und nach verſinkt ſein Geiſt und die Fäulniß am Holze nagen, ſo nagt die Pein der Einſam⸗ in Lethargie. Der hiſtoriſche Robinſon hatte nicht, wie der ge⸗ keit an dem Herzen des Menſchen.“(Nach dem Magazin für die dichtete, die Hoffnung und die Furcht als Belebungsmittel. Literatur des Auslandes).
Seine Einöde ward nie durch ein menſchliches Weſen unter⸗ brochen. Das einzige Geſchöpf, dem ſich ſein Herz zuwendet, iſt ein Affe, den er zähmt. Dieſer ſitzt mit ihm zu Tiſch, begleitet ihn auf die Jagd, ſtirbt aber nach zwei Jahren. Die Todesſcene Wagen von Berlin nach Charlottenburg zur königlichen Tafel wird manchem Auge Thränen erpreſſen. Von jetzt an verſinkt fuhr, ſagte er zu demſelben:„Euer Durchlaucht erinnern ſich der Einſame immer mehr in Trübſinn und Lethargie: er wird ſchwerlich daß ich ſchon einmal mit Ihnen dieſen Weg gemacht einem wilden Thiere ähnlich. Er nimmt ſich nicht mehr die habe.“—„Daß ich nicht wüßte, lieber Rauch,“ bemerkte der Mühe ſich Speiſen zu bereiten, er verlernt das Sprechen, be⸗: Fürſt.—„Doch; es war vor mehr als 40 Jahren, aber damals kleidet ſich nicht mehr. Obgleich erſt 28 Jahre alt, wird ſein ſaßen Sie alleine im Wagen und ich ſtand hinten auf.“— Rauch Haar grau, ſein Geſicht mumienhaft. So wurde er von dem war als junger Menſch königlicher Lakei geweſen.
Als Rauch einſt mit einem bekannten Fürſten in deſſen
Ankündigung.
Der Leierabend, der in ſeinen zweiten Jahrgang eintritt, wird von nun an in erheblich vergrößertem Lor- mate erſcheinen. Dieſer Vergrößerung werden die Anſtrengungen entſprechen, die er machen wird, um in Bezug auf Bilder und Text immer mehr alle berechtigten Anforderungen zu befriedigen. Der Feierabend hat in den letzten Monaten ſeinen Leſerkreis beträchtlich erweitert: Beweis genug, daß die von ihm unternommene Verknüpfung des Unterhaltenden mit dem Belehrenden und Ernſten Anklang, und ſeine eigenthümliche und würdige Stellung neben ähnlichen illuſtrirten Blättern Schätzung und Beachtung beim Publikum findet. Der Feierabend hat in den letztver⸗ gangenen Wochen, außer einer mit Bildern und Text reich ausgeſtatteten Schiller⸗Nummer zur Feier des Geburts⸗ tags des großen vaterländiſchen Dichters und neben vielen andern intereſſanten Bildern werthvolle Artikel von J. Rank, Gerſtäcker, Eliſe Polko, Schmidt⸗Weißenfels, Guſtav Raſch, Aurelio Buddeus, Schulze⸗Delitzſch und zahlreichen andern Schriftſtellern veröffentlicht. Er wird auch in Zukunft das Unterhaltende mit dem Ernſten und Be⸗ lehrenden angemeſſen zu verbinden ſuchen und dem Weltleben der Gegenwart und ſeiner Bewegung aufmerkſam folgen. Die nächſten Wochen werden Erzählungen von Th. König, Paul Stein und Andern, Berliner Skizzen von Guſtav Raſch, werthvolle volkswirthſchaftliche Artikel von Schulze⸗Delitzſch, regelmäßige Artikel von Aurelio Buddeus und zahlreiche Originalaufſätze von andern bekannten und beliebten Schriftſtellern bringen. Wir zweifeln daher nicht,
daß der Feierabend in immer weitern Kreiſen Eingang finden wird und laden zu recht zahlreichen und rechtzeitigen
Beſtellungen hiermit ein... Die Redaction des Feierabend.
Der Feierabend wird keine Inſerate bringen, und findet daher der öſtreichiſche Zeitungsſtempel keine Anwendung auf ihn.
Devrient in Leipzig.
Verlag von Hugo Scheube in Gotha.— Verantwortl. Redacteur: Hugo Scheube in Gotha.— Druck von Gieſeckt à
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