Heft 
(1861) 7 07
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1860 Z 61.

Gemeinnütziges.

Um Hühneraugen(oder Warzen) gänzlich zu ver⸗ treiben, ſchneidet und ſchabt man dieſelben mit einem ſcharfen Meſſer bis auf die weiche Haut ab und betupft dann die Stelle mit Weingeiſt. Dies Abſchaben wieder⸗

holt man alle Tage, oder alle zwei Tage und betupft

jedes Mal die Stelle auf's Neue. Noch beſſer iſt es, wenn man ein Scharpiebäuſchchen mit Weingeiſt getränkt auf⸗ legt. Binnen vierzehn Tagen ſind, bei dieſem Verfahren, alle Schmerzen der Hühneraugen für immer verſchwunden.

Bei lufttrocken erſcheinenden neu erbauten Wohnun⸗ gen bemerkt man oft wieder beim Beziehen derſelben ein⸗ neues Auftreten feuchter Luft. Dieſem Uebelſtande abzu⸗ helfen ſtellt man Becken mit glühender Holzkohle oder Coaks in die feuchten Ränme und verſchließt Thür und Fenſter. Nach dem Verlöſchen der Kohle öffnet man die Thür eine Stunde lang ohne einzutreten, dann öffnet man die Fenſter, um einen ſtarken Luftzug hervorzubringen. Dieſe Operation wiederholt man noch zweimal und ſetzt dann den Raum einige Tage dem Luftzuge aus. Der Raum iſt jetzt völlig trocken und kann ohne Gefahr be⸗ zogen werden..

Kürzlich hat auch das Berliner Polizeipräſidium vor den vielfach vorkommenden(weißen) Kautſchuck⸗Mund⸗ ſtücken für Saugflaſchen kleiner Kinder, die wegen ihres bedeutenden Gehalts an Zink⸗ und Bleioxyd deren Ge ſundheit und Leben gefährden, gewarnt.(Wir brachten eine ähnliche Warnung ſchon einmal! Dies iſt eine neue Beſtätigung.)

Statiſtiſches.

Innerhalb des geſammten deutſch⸗öſterreichiſchen Poſtvereins wurden im vorigen Jahre etwa 348 Millionen Stück Briefe durch die Briefpoſten verſandt. Das größte Kontingend ſtellte Preußen, dann Oeſterreich und in dritter Reihe Baiern. An Zeitungsexemplaren kamen 157,663.207 zur Verſendung, worunter Preußen wieder die meiſten hat. Hierin folgt ihm zunächſt Baiern und dann Oeſter⸗ reich. Die Zahl der Frachtſtücke betrug 66,127,988.

Die preußiſchen Univerſitäten im Winterſemeſter Nach dem Centralblatt für die geſammte

fFeuilletun.

Unterrichtsverwaltung in Preußen ſtudirten auf den preußiſchen Univerſitäten einſchließlich der Akademie zu Münſter im Winterſemeſter 186061 nicht weniger als 720 Ausländer. Davon gehörten 181 der theologiſchen, 154 der juriſtiſchen, 104 der mediciniſchen, 281 der philo⸗ ſophiſchen Fakultät an. 36 dieſer Ausländer waren Ame⸗ rikaner, 4 aus der Türkei, 69 aus Rußland, 27 aus Polen, 3 aus Italien, 3 aus Schweden, 13 aus Griechenland, 13 aus dem britiſchen Reiche, 4 aus Frankreich, 16 aus der Moldau und Walachei, 4 aus den Niederlanden, 2. aus Dänemark, 40 aus der Schweiz, 54 aus Oeſterreich, die übrigen aus den deutſchen Bundesländern. Die meiſten, Ausländer zählte Berlin unter den Studirenden, nämlich 395, auf Berlin folgte Bonn mit 107, Halle mit 77, Münſter mit 154, Breslau mit 37, Greifswald mit 29, Königsberg mit 21. Auf den genannten Univerſitäten in der Reihe, in welcher ſie eben genannt wurden, waren immatrikulirt 1225, 728, 656, 475, 738, 243, 389, im Ganzen 4456 Inländer, von denen 888 der Rheinprovinz, 758 Schleſien, 629 Brandenburg, 626 Sachſen, 557 Preußen, 516 Weſtphalen, 252 Pommern, 228 Poſen, 2 Hohenzollern angehörten.

Die preußiſche Armee im Jahre 1861. Nach Ausweis der Rangliſte für 1861 hat die preußiſche Armee: 1 General⸗Feldmarſchall, 1 General⸗Feldzeugmeiſter, 31 Generale, 36 General⸗Lieutenants, 68 General⸗Majors, 77 Oberſten, 85 Oberſt⸗Lieutenants und 495 Majors der Infanterie, 18 Oberſten, 21 Oberſt⸗Lieutenants und 106 Majors der Kavallerie, 14 Oberſten, 20 Oberſt⸗Lieutenants und 67 Majors der Artillerie, 6 Oberſten, 7 Oberſt Lieutenants und 34 Majors des Ingenieurkorps und 1. Oberſten und 9 Majors des Trains. Das der Rang⸗ liſte angehängte Namenregiſter enthält im Ganzen 14.200 Namen. Nur ſehr wenige derſelben kommen auf Perſonen, die nicht Militärs und ausſchließlich Verwaltungsbeamte ſind. Unter den 14.200 Officieren ꝛc. befinden ſich 5835 adliche reſp. fürſtliche, und 8365 bürgerliche Namen. Die letzteren gehören vorzugsweiſe den niederen Graden, dann aber auch der Artillerie, dem Ingenieurkorps und den Landwehr⸗Regimentern beider Aufgebote an, deren Kom⸗ mandeurs und Führer aber meiſt Adliche ſind, Die Anciennitätsliſte nennt an der Spitze, den General⸗Feld⸗ marſchall Frhrn. v. Wrangel und den General⸗Feldzeug⸗ meiſter(mit dem Range eines General⸗Feldmarſchalls) Prinzen Friedrich Karl Alexander von Preußen als Che

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