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ypet⸗ e der echten goſen⸗ meine wohl
Von C. W. Stuhlmann. 19
laſſen de Roſinen herauszupflücken aus de Kuchen von dem jungen Men⸗ ſchen?“ haderte links die Mutter meines linksſeitigen Nachbarn.
Die Ausſicht die Nacht auf dem Waſſer zuzubringen und wenigſtens einen Theil des Oſterfeſtes darauf verleben zu müſſen, gab, nachdem das Speiſen beſeitigt war, den Juden einen unerſchöpflichen Stoff zu Lamen⸗ tationen. Tante Ebſt wurde alle Augenblicke mit Fragen beſtürmt, wann wir wieder ſegeln und wann wir denn wohl in X. landen würden, und als er dies ſogar von dem Wiederindiebeinekommen des Herrn Steinkroß abhängig darſtellte, da war des Scheltens, Knurrens und Seufzens kein Maß und Ziel.„Ehe der ſchlechte Kerl wieder in die Beine kommt, iſt am Ende ſelber die Markt vorüber!“ meinte zornig Herr Nathan Elkan. —„Kann denn Een von ju Juden ſtüern(einer von euch Juden ſteuern)?“ fragte endlich der Knecht.— Keiner der Gefragten wagte jedoch dies zu bejahen. Herr Elkan bemerkte nur, daß ſein Bruder Iſaak in New⸗ Orleans das Steuern verſtehe, und daß es ein Glück ſein würde, wenn der Iſaak nun hier wäre.—„Alleen kann'k't(kann ich das) Fahrttüg nich regeeren,“ ſagte darauf phlegmatiſch der Knecht, und nachdem er dann ſeinem Meiſter eine neue Portion Grog eingegoſſen hatte, kroch er hinunter in das Roof, und begann dort ſich mit der Bereitung ſeines Veſperbrods ernſtlichſt zu beſchäftigen.
Etwa drei Stunden mochten wir vor Anker gelegen haben, als der Wind wieder umſprang und zwar nach Süden, uns alſo günſtig. Seit einigen Stunden fühlte ich mich bedeutend, und demnach ging ich auch, ſobald ich den Windwechſel gewahrte, in's Roof hinunter und forderte den Knecht auf die Gelegenheit zu nutzen. Wenn kein anderer Mann zum Steuern an Bord ſei, meinte ich, ſo könne ich ſelber das ſchon verrichten; ein Segelboot habe ich oft genug geſteuert. Tante Ebſt hörte mich, wäh⸗ rend er hin und wider ein fauſtgroßes Stück Schweinefleiſch, dem er einen kleinen Biſſen Brod geſellſchaftete, in ſeinen Mund hinein ſchob, mit größter Gelaſſenheit und tiefſtem Schweigen an. Endlich, nachdem ſein ganzer Vorrath von Eßthümern verſchwunden war, ſagte er:„Häſt du denn ſo'n grote Jel(große Eile) na X. to kamen? Kannſt to Nachten bi mi in't Berr(Bette) krupen. De Juden hebben to Abend Schabbes, und morrn(morgen) hebben ſe Oſtern. Ick harr nich öbel(übel) Luſt, ſe den ins(einmal) up de Elv fieern(feiern) to laten. Dat's Racker⸗ tüg, givt nich ins en Schilling Drinkgeld, un wat de oll Roſenbaumen
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