Jahrgang 
1855
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Der Stern Amerika's. 403

nordamerikaniſchen Regierung, ſich nicht in die Angelegenheiten ihrer Mitbürger zu miſchen und

die freie Willensäußerung derſelben nicht zu

hemmen. Herr van Büren iſt alſo auf eigene Hand nach dem Orient gekommen, und wohl kann ich ſagen, daß ſeinStern Amerika's uns Glück gebracht hat. Er hat meinem Va⸗ terlande weſentliche Dienſte geleiſtet. Er wird nach ſeiner Heimath zurückkehren, und derStern Amerika's wird berichten, was er hier mit ſeinen leuchtenden Augen geſehen. Dort iſt er der Abendſtern, der über dem fernen Weſten emporleuchten wird, und wie dem Abendſtern am Himmel, ſo mögen ihm andere zahlloſe Sterne folgen. Kameraden, ich hoffe, derStern Amerika's wird dieſe anderen Sterne mit ſich bringen, wenn er wieder nach unſeren ſchönen Meeren zurückkehrt. Kapitain van Büren, den⸗ ken Sie auch in Ihrem Vaterlande an uns, und dieſe holden Sterne er blickte auf die drei Damen mögen ſie den Halbmond nicht vergeſſen! Alſo, Kameraden, auf daß er ſeine funkelnden Brüder herbeirufen möge! Es lebe derStern Amerika's!

Die Gläſer klangen tönend zuſammen, und der Kapitain verſprach, den Wunſch zu erfüllen, wenn es ihm möglich ſei.-

Am andern Tage verließ derStern Ame⸗ rika's den Haſen von Balaklawa, und ſein donnernder Abſchiedsgruß hallte weithin tönend von den felſigen Küſten wieder, ſich in den Don ner der Kanonade verlierend. Nichts feſſelte die Glücklichen auf dem Schiffe mehr an die Krim, und die Zeit der Stürme nahte heran. Niemals hatte das ſchöne Fahrzeug ſtolzer mit allen Flaggen auf dem Meere geſchwebt. Als wüßte es, welch edle Laſt es trage, ſchoß es ſtolz und ſicher dahin. Kein Unfall trübte die glückliche Fahrt.

In Konſtantinopel war die erſte Raſt. Dann ging es nach Athen, dann nach Caſtel d'Azurno. Nichts war hier zum Enmpfange vorbereitet. Aber die Gräfin wurde mit Jubel empfangen, und der alte Lorenz und Joannina weinten zu⸗ ſammen Freudenthränen, als die junge Comteſſe

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mit ihm überall umherlief und jedes Winkelchen durchſuchte. Mariano war zu ſeiner Mutter vorausgeeilt, die Anderen blieben auf Caſtel d'Azurno, und am erſten Abende wurde der Thee im Pavillon genommen. Hier war es, wo die Gräfin ihre lächenden Blicke auf William richtete, und ihm mit dem Finger drohte. Wiſſen Sie noch, daß ich Sie hier zum erſten Male geſehen habe? ſagte ſie. William und auch der Kapitain geriethen in einige Verwirrung. Sie haben mir damals unendlichen Schrecken verurſacht! ſagte die Gräfin. Aber meine Ueberraſchung rührte zum Theil daher, daß ich an jenem Abende zum erſten Male die Nähe meines Mannes ahnte. Uebrigens kannte ich das Geheimniß mit den Dokumenten. Bei einer Aenderung in den Gartenanlagen war die Flaſche endeckt worden, und da ich zufällig zu⸗ gegen war, ſo nahm ich ſie an mich, unterſuchte den Inhalt und ließ ſie dann wieder an den⸗ ſelben Ort legen. Es war ein ſchmerzhaftes Gefühl für mich, das kann ich wohl geſtehen! Gar zu gern hätte ich damals von Ihnen er⸗ fahren, ob Leonhard wirklich in der Nähe ſei. Aber Sie gingen damals barbariſch mit mir um! Zu drohen, Caſtel d'Azurno in den Grund ſchießen zu wollen das war hart! Freilich, jetzt, da ich weiß, wie viele Gründe William hatte, nicht gefangen genommen zu werden, be⸗ greife ich dieſe Strenge eher. Nun, das iſt Alles vergeſſen und vergeben! Und die Million gehört zur Hälfte Wil⸗ liam und Joannina! ſagte der Kapitain. Mei⸗ nem jungen Freunde gebührt dieſer Antheil! Ich glaubte damals noch, die Million könne vielleicht vereinigt bleiben, ich dachte an eine Verbindung Williams mit Joannina ich kannte unſere edelherzige Freundin, die Prin⸗ zeſſin, noch nicht! Nun, es iſt Alles anders und beſſer gekommen! Am dritten Tage kehrte Mariano mit ſeiner Mutter und Grimaldi zurück. Die Mutter des Marcheſe war eine ſehr liebenswürdige, feine