Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
815
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wickelten Rechenaufgabe, welche der Lehrer der Mathematik der Claſſe aufgegeben und deren Löſung er den ganzen Tag vergebens geſucht hatte. Es giebt ſicher wenige Menſchen,

die nicht manches Merkwürdige von ihren Träumen berichten

könnten. C.

Eine Schriftſtellerin.

Am 8. October c. Morgens ſtarb Miß Maria S. Cummins, Tochter des Richters Cummins, in ihrer Wohnung in Dorcheſter, im Staate Maſſachuſetts. Sie war ſchen ſeit einer geraumen Zeit krank. Ihre literariſche Laufbahn be⸗ gann 1853 mit dem Erſcheinen desLamp lighter. Die Popularität dieſes Romans war ſo groß, daß in Zeit von acht Wochen mehr als 40,000 Exemplare davon verkauft wurden, und da dieſes Werk in Amerika und England mehrere Auf⸗ lagen erlebt hat, ſo ſind davon wahrſcheinlich mehr als 100,000 Exemplare in die Hände des Publicums gekommen. Im Jahre 1857 veröffentlichte ſieMabel Vaughan und im Jahre 1860El Fureidis, welches letztere Werk gleichzeitig in Amerika und in England im Buchhandel erſchien. Später ſchrieb ſie einen Roman unter dem TitelHaunted Hearts. In der letzten Zeit war ſie Mitarbeiterin an der geachteten Zeitſchrift Atlantic Monthly.

, Theaterbründe in London. In Folge der Feuersbrunſt, welche kürzlich das Stand⸗ ardtheater in London in Aſche legte, theilen die Journale folgende Angaben über die Theater mit, welche daſelbſt in den letzten 26 Jahren daſſelbe Schickſal gehabt haben:

8. Juni 1841 das Aſtley⸗Theater, unter der Leitung der Herren Ducrow und Weſt.

4. November 1846 das Garrick⸗Theater, unter der Leitung der Herren Conqueſt und Gommerſall.

29. März 1849 das Olympic⸗Theater, unter der Leitung des Hr. Davidſon und des Capitän Spicer.

27. Juli 1853 der Islington⸗Circus.

13. Februar 1856 das Pavillon⸗Theater in White⸗ Chapel.

5. März 1856 Covent Garden.

30. Januar 1865 das Surrey⸗Theater.

21. October 1866 das Standard⸗Theater. C.

Misrellen.

Eine gewiſſe Herzogin, eine ſehr ſchöne Dame, ging eines Tages durch eine Straße von London, als ein Obſt⸗ händler, deſſen Pfeife eben ausgegangen war, auf ſie zuſchritt und ſie mit den Worten anredete:Erlauben Sie, Madame, daß ich meine Pfeife an dem Feuer Ihrer Augen anzünden darf? Sie erklärte, dies ſei das größte Compliment geweſen, das ihr je gemacht worden ſei.

Nun, Dick, ſagte ein Arzt zu einem ſehr höflichen Manne, deſſen kranke Frau er eine Zeitlang behandelt hatte, wie beſindet ſich Ihre Frau? und er erhielt die Antwort: Sie iſt todt, ich danke Ihnen.

Eines Tages ſtarb in Amerika ein grober, bösartiger Mann und ſeine Bekannten wohnten ſeiner Beerdigung bei, aber kein Einziger von ihnen hatte irgend etwas Gutes von dem Verſtorbenen zu ſagen. Selbſt am Grabe waren Alle

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ſtill. Zuletzt ſagte ein gutmüthiger Deutſcher, als ſie zu Hauſe gingen:Nun, er war ein ſehr guter Raucher! Jemand, der einem Bekannten nach einer langen Ab⸗ weſenheit begegnete, erzählte ihm, er ſei überraſcht, ihn zu ſehen, denn er habe gehört, er ſei geſtorben. Aber, ſagte der Andere,Sie finden, daß der Bericht falſch iſt.

Das iſt ſchwer zu entſcheiden, entgegnete er,denn

der Mann, der es mir erzählte, gehört zu denen, deren

Worten ich mehr Vertrauen ſchenke, als den Ihrigen. C.

Vom deutſchen Züchermarkt.

Johann Gottlieb Fichte. Goethe's Jugend⸗ und Jünglingszeit. Von Rheinsberg bis Königgrätz. Von Ferdinand Schmidt. Berlin, Verlag von Hugo Kaſtner.

Der auf dem Felde der Jugendſchriften⸗Literatur rühm⸗ lich bekannte Ferdinand Schmidt hat wiederum in den vor⸗ liegenden drei Büchern ſehr Verdienſtliches geleiſtet. In dem oben von uns zuerſt aufgeführten entrollt er von dem Philoſophen und Patrioten J. G. Fichte ein anſchau⸗ liches Lebensbild, das ſeine jugendlichen Leſer zur Nachahmung begeiſtern wird. Nicht minder trefflich hat es der Verfaſſer

verſtanden, die Kindheit und erſte Jugendzeit Goethe's in

einer für jugendliche Leſer faßlichen Form zu behandeln, und die Schilderung des deutſchen Krieges dieſes Jahres, die den Inhalt des oben zuletzt genannten Buches bildet, iſt ganz ge eignet, in der jungen Seele der Leſer patriotiſche Gefühle wachzurufen und zu befeſtigen. Wir empfehlen dieſe drei Schriften recht angelegentlich als paſſende Weihnachtsge⸗ ſchenke.

Schreibers Kinderbücher. Nr. V. und Nr. VI. Eßlingen a/N., Verlag von J. F. Schreiber.

Die neueſten Hefte Nr. V. und VI. der ſo ſchnell be⸗ liebt gewordenen Schreiber'ſchen Kinderbücher enthalten die alten köſtlichen Märchen:Rothkäppchen undDornröschen mit ſehr hübſchen bunten Kupfern. Beide Geſchichten ge⸗ hören zu den Dichtungen, die unverwelklichen Reiz auf das Kindergemüth ausüben und die auch in dieſer neuen Ausgabe weiteſte Verbreitung verdienen.

Gemüthliche Bilder für artige Kinder. Heitere Bilder für artige Kinder. H. Müllers Kunſtverlag in Stuttgart.

Sowohl die gemüthlichen, als auch die heiteren Bilder verdienen die volle Aufmerkſamkeit der nach guten Bilder⸗ büchern ſuchenden Eltern. Sie ſind wirklich eine Belohnung für artige Kinder, indem ſie ſich durch Wort und Bild ganz in die Kinderſeele vertiefen und den Erwachſenen Gelegenheit geben, beim Beſchauen der Bilder den lieben Kleinen lehr⸗ reiche und kurzweilige Erläuterungen zu geben. L l.

Inhalt: Vom Hof⸗ und Schlachtgewimmel zum Liebesport. * Eine Doppelgeſchichte nach dem Leben von E. Heu⸗ ſinger.(Fortſetzung.) Gedicht von Luiſe Mayer. Graf Köͤnig⸗ marks letzte Stunde. Literariſche Briefe von Otto Banck.

Feuilleton. Eine Gondelfahrt in Venedig. Phyſiognomiſche Plaudereien. Ein Braut⸗Wettrennen in Central⸗Aſien. Die Dauer der Träume. Eine Schriftſtellerin. Theaterbrände in

London. Miscellen. Vom deutſchen Büchermarkt.