Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
737
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Vierte Folge.

IV. Jahrgang.

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Eine ochenchronik für Titeratur, Kunst, ſchöne TMiſſenſchaften und Geſellſchſt.

Abonnementspreis

Erſcheint regelmäßig Tht jährl. 5 ½ r.

jeden Freitag.

Leipzig, am 23. Uovember 1866.

Paſſionen, wie er ſie nannte und die in Caſſel an der Tagesordnung waren. Zuletzt ereignete es ſich auch wohl, daß die Gräfin am Tage für Niemand . zu Hauſe war, als für Winterfeld, um vierhändige

Eine Doppelgeſchichte nach dem Leben Stücke mit ihm einzuüben. von Die Gräfin Truchſeß, die ſich eben damals E. Heufinger. eifrig bemühte, ſich in des Königs Gunſt feſtzuſetzen, Gortſetung) Puei ſie kein Mittel unverſucht ließ und ſo ſpäter deſſen Dämon wurde, und ihn von allen ernſten Ge⸗ Seit einiger Zeit waren die Abendgeſellſchaften Fſchäften abhielt, hatte in allen einflußreichen Häuſern im O.'ſchen Hötel weniger zahlreich geworden. Die ihre Horcher angeſtellt. So konnte es nicht fehlen, Einladungen erfolgten ſpärlicher. Von den Vertrauten V daß der intriguanten Frau die häufigern Beſuche des wurden nur die Getreueſten eingeladen, die Geiſtreichen, Barons im gräflichen Hötel, denen ſie intimere Ver⸗ die Begabten, und unter dieſen befand ſich zumeiſt auch hältniſſe unterlegte, bekannt wurden. Bei einem ſtatt⸗ Baron Winterfeld. Erſt ſeine Gegenwart ſchien den findenden Lever hatte ſie daher nichts Angelegentlicheres kleinen Cirkeln das rechte Leben zu verleihen. Es zu thun, als die Koͤnigin, die in Ermangelung beſſeren wurde viel muſicirt: Muſik war ſeit jenem Abend das V königlichen Zeitvertreibes das Zutragen von Neuig⸗ Lebenselement für die Gräfin geworden. Ihr Gemahl keiten liebte, von den vertraulichen tétes-à-tétes im entfernte ſich bei ſolchen Gelegenheit gewöhnlich früh;(O.'ſchen Hötel in Kenntniß zu ſetzen. Die Königin er war ſo wenig ein Freund von Muſik, als von Catharina glaubte, bei aller ihrer ſonſtigen Herzens⸗ anderen Künſten und liebte dafür andere noble güte, eine ſo günſtige Gelegenheit nicht vorüber gehen

nam Hof. und Schlachtgewimmel zum Liebesport.