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Laokoon zuſammenfaſſen, ohne die Authenticität der That⸗
mit dem Gefühl der epiſchen Muſe einweihte, deren Lyra in Cornelius zum Maler auszubilden.
meinen Ohren zweimal wiedertönte.
Nachdem indeſſen dieſe unbeſiegbare Liebe der Har⸗ monie ſich in Perſon in meinen Gedichten Luft gemacht hatte, fühlte ich ein Bedauern, nichts geſchaffen zu haben, was nach ſeiner Abfaſſung ſich mit den großen epiſchen Gedichten vergleichen laſſe. Ich dachte, die hiſtoriſchen Romane Walter Scott's ſeien ſehr leicht ſo zu machen, daß die Action erdachten Perſönlichkeiten zugewieſen werde, welche man nach Belieben handeln laſſe, während ſich in der Ferne am Horizont eine große hiſtoriſche Perſönlichkeit zeige, deren Gegenwart die Richtigkeit des Buchs vermehre und ihm eine beſtimmte Zeit anweiſe. Da dieſe Könige ſo nur eine Ziffer darſtellten, ſuchte ich das Entgegengeſetzte dieſer Arbeit zu machen und ſeine Art umzukehren. Ich trug dieſe Idee in meinem Kopfe herum, während ich einige Gedichte ſchrieb, die ich in einer Nacht machte, und im Jahr 1824 entwarf und ſchrieb ich in Oloron in den Pyrenäen auf ein Blatt Papier den ganzen Plan des Cinq⸗Mars. Ueber keins meiner Bücher habe ich länger und ernſter nachgedacht. Ich ſchrieb es nicht, aber überall beſchäftigte ich mich damit und entwarf den Plan deſſelben in meinem Kopfe immer genauer. Nach meiner Anſicht iſt es ſehr gut, einen neuen Plan ſo reifen zu laſſen wie eine ſchöne Frucht, die man nicht zu früh abpflücken darf. Ich wartete auf meine Rückkehr nach Paris, um dort die nöthigen Nachforſchungen anzuſtellen, und erſt 1826 begann ich dieſes Werk vom Anfang bis zum Ende und wie man ſagt mit einer Tinte zu ſchreiben. Ich kannte die Geſchichte hinlänglich, um die Action ordnen und entwerfen zu können, ohne die Memoiren jener Zeiten unter Augen zu haben, aber die Tragödie des Romans mußte ſich um alle dieſe Perſönlich⸗ keiten drehen und ſie mit ihren Knoten wie die Schlange des
ſachen zu verwirren, und das war für eine Epoche, wie die Ludwigs XIII., über welche durch Privat⸗Memoiren ſo viel Licht verbreitet iſt, eine große Schwierigkeit, die beſiegt werden mußte. Aber der Gedanke, in Richelieu den kalten und halsſtarrigen Ehrgeiz zu perſonificiren, der mit Geiſt gegen das Königthum ſelbſt kämpft, von dem er ſeine Autori⸗ tät entlehnt; die Freundſchaft in dem Opfer und in der Selbſt⸗ verleugnung des Herrn de Theu verführte mich und ließ mir nicht eher Ruhe, bis ich den Plan, den ich gebildet, aus⸗ geführt hatte. Ueberdies hatte ich den Wunſch, eine Reihe hiſtoriſcher Romane zu ſchreiben, welche eine Epopée des Adels ſein ſollte, von welcher Cinq Mars den Anfang bildete. Ich werde einen ſolchen ſchreiben, deſſen Epoche die Ludwigs XIV. iſt, einen anderen, deſſen Zeit in die Revolution und das Kaiſerreich fällt, d. h., der ſich mit dem Ende des Adels
Vierte Folge.
beſchäftigt, welcher ſeit 1789 für das ſociale Leben geſtorben iſt. C.
V Hermann Goldſchmidt. V
Am 10. September c. ſtarb in Fontainebleau Hermann Goldſchmidt, der ſich als Maler und noch mehr als Aſtronom ſehr ehrenvoll bekannt gemacht hat und deſſen Lebensgeſchichte viel Intereſſe darbietet. Er wurde im Jahre 1802 als der Sohn jüdiſcher Eltern in Frankfurt a. M. geboren und wurde von ſeinem Vater zum Kaufmann erzogen, als welcher er in deſſen Geſchäfte bis zu ſeinem dreißigſten Lebensjahre
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Im Jahre 1836 ließ er ſich als Maler in Paris nieder, wo er ſich bald durch ſeine Gemälde in den Kunſtausſtellungen bekannt machte. Seine gelungenſten Werke waren: Une Juive à Alger(1836); Offrande à Venus(1845); Cléopatre; le Marché aux poissons à Rome(1848); Roméo et Juliette(1857), von dem Staatsminiſter beſtellt, und viele Porträts.
Seine Weltberühmtheit erlangte H. Goldſchmidt erſt als Aſtronom, obgleich er ſich dieſer Wiſſenſchaft erſt in ſeinem funfzigſten Jahre widmete, wo die Lobſprüche, welche Arago ſeinen erſten Beobachtungen ſchenkte, ihn beſtimmten, von dieſer Zeit an ſeine Zeit zwiſchen ſeinem Maleratelier und ſeinen aſtronomiſchen Studien zu theilen, bei welchen letztern ihm keine Sternwarte mit ihren reichen Hülfs⸗ mitteln zu Gebote ſtand, ſondern die er in ſeinem Maler⸗ atelier im ſechſten Stockwerk des Café Procope in Paris mit einem einfachen Fernrohr vornahm. Trotzdem wurde ihm von der Akademie der Wiſſenſchaften in Paris in zehn Jahren acht Mal der Preis der Aſtronomie zuerkannt und die königliche aſtronomiſche Geſellſchaft in London verlieh ihm die große goldne Medaille. Am bekannteſten wurde ſein Name dadurch, daß er im Verlauf von neun Jahren vierzehn teleskopiſche Planeten in der Zone der Aſterorden zwiſchen dem Mars und Jupiter entdeckte, nämlich Lutetia(1852); Pomona(1854); Atalante(1850); Harmonia(13. März 1856); Daphné(22. Mai 1856); Nyta(27. Mai 1857); Eugenia(11. Juli 1857); Melita(9. September 1857); Paleès und Doris(19. September 1857); Europa(im Februar 1858); Alexandra(10. September 1858); Danaé(1860); Panope(1861)..
Außerdem wies er 10,000 Sterne nach, die in der Sternkarte der königlichen Akademie in Berlin nicht verzeichnet ſind.
Auf das von der Akademie der Wiſſenſchaften in Paris aus eignem Antrieb geſtellte Geſuch und auf den Vorſchlag des Marſchalls Vaillant erhielt Goldſchmidt von der franzö⸗ ſiſchen Regierung ausnahmsweiſe wegen ſeines bewährten vorzüglichen Talentes die Naturaliſationsbriefe als Franzoſe und außerdem decorirte der Kaiſér ihn 1857 zum Ritter der Ehrenlegion.
Im Jahre 1860 ſiedelte H. Goldſchmidt von Paris nach Fontainebleau über. In den letzten Jahren ſeines Lebens ſah er ſich durch Augenſchwäche verhindert, ſeine aſtronomiſchen Beobachtungen fortzuſetzen. Sein eigentliches und ſein Adoptiv⸗Vaterland haben Urſache, mit Stolz auf den Verblichenen zu blicken, der als Aſtronom Größeres geleiſtet hat, als viele Männer, welche dieſem Studium ihr ganzes Leben ausſchließlich gewidmet haben. C.
Misrellen. Als der Papſt Alexander der Achte den Herrn de Fourbin
zum Cardinal ernannte, bat ihn der ſpaniſche Geſandte, den dieſe Ernennung verdroß, doch auch irgend Einem von ſeiner Nation dieſe Gnade zu erzeigen und nicht blos Einen Hof zu
begünſtigen. Der Papſt gab ihm zur Antwort, er habe den
Herrn de Fourbin blos deshalb zum Cardinal ernannt, weil ihm dieſe Würde ſchon von ſeinem Vorgänger ſei verſprochen worden, und überdies ſei dieſer Mann ſein Freund und ein ſehr achtungswerther Geiſtlicher, den er habe belohnen wollent.
thätig war, wo eine Reiſe nach Holland ihn zu dem Entſchluß Sollte es denn, verſetzte der ſpaniſche Geſandte, in Spanien
brachte, ſich noch der Kunſt zu widmen. In Folge deſſen
keinen Mann von Verdienſt geben, der Ihr Freund wäre und
begab er ſich nach München, um ſich unter Schnorr und den Sie derſelben Ehre würdig hielten? Der Papſt, das
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