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„gerades⸗ chdem ich er er mit einhold!⸗
von ihm wahrhaft müſſen— ache nichts hszehnten,
das iſt morgen, wo er wieder zurück ſein würde, einen Vergebungs⸗ und Zuſtimmungsbrief von mir vorzufinden.“
„Und was werden Sie thun?“ fragte C. W. Bauer.
„Ich werde zunächſt nicht mit Lärm oder Ge⸗ ſchrei auftreten, ſondern ihn morgen einfach am Bahn⸗ hofe abfangen, ihn dann mit mir nehmen, die Perſon, die er bei ſich hat, mit einer kleinen Geldſumme ab⸗ finden und dann getroſt wieder nach Hauſe dampfen, zu Zweit.“
„Sie nehmen die Sache zu leicht!“
„Bah, zu leicht— wäre die Perſon von hart⸗ näckigen oder einflußreichen Eltern, dann wäre die Sache nicht ſo einfach— aber die Tochter ſolch' eines Actuars, einer ſo verdorrten, ausgetrockneten Schreiber⸗ ſeele ohne Saft und Kraft natürlich— ſtatt Blut Tinte, ſtatt Hirn Actenſtaub! Ich kenne den Vater ſchon vorher— ein winſelndes, jammerndes Thier! (Hier gab er dem Hunde einen fürchterlichen Fuß⸗ tritt.) Bah, zu leicht!“
„Ich behaupte aber doch zu leicht— denken Sie nur an den eigenwilligen Charakter Ihres Sohnes!“
„Den werde ich ſchon zu beſſerer Ueberzeugung bringen, wenn ich nur erſt die Perſon über Bord geſchafft habe, und dieſe macht mir keine Sorge.— Aber ein dummer, dummer Streich iſt und bleibt es,“ fügte er Philippine anſehend hinzu,„ein Streich, unter deſſen Folgen ich bitter zu leiden habe— nicht wahr, mein liebes Fräulein?“
Durch die Finſterniß des Egoismus in Philippinens Herzen brach jetzt wieder, wie vorher Döpken gegen⸗ über, ein lichter Engelsſtrahl der Selbſtverleugnung, als ſie entgegnete:
„Dieſe Folgen ſind ſchon eingetreten oder werden noch eintreten, im einen wie im anderen Falle unab⸗ wendbar, warum alſo den Streich ſelber ungeſchehen machen wollen, warum nicht in der Thatſache die Thatſache achten, wie Ihr Herr Sohn ſehr richtig bemerkt?“
„Hans!“ brummte der Papa vonte ſchon zum zweiten Male.
„Es iſt das nicht meine Art, di antwortete Golo's Vater;„aber ſo milde geſtimmt ſind gegen ma Jungen, würde Sie in meiner Ack“ fünfzig Procent ſteigen mache möglich wäre!“
„Sehr ſchmeichelhaft,“ ſag⸗ ganz wieder die Alte.
„Doch jetzt,“ fuhr Hafel
wieder gehen. Ich bin mödl,
he anzuſehen,“ Sie, Fräulein, Böſewicht von um wenigſtens das überhaupt
ilippine und war
fort,„muß ich müte und habe
Vierte Folge. 645
morgen die ſchlimme Aufgabe vor mir, ſämmtlichen aus Norden kommenden Zügen aufzulauern. Doch reden wir nicht mehr davon(er wiſchte ſich bei dieſen Worten mit der Rechten die Gedanken daran von der Stirn), reden wir—“
ich noch eine Frage an Sie ſtelle: Warum kommt er ſo bald wieder?“
Golo's Vater rieb Daumen und Zeigefinger anein⸗ ander.„Reden wir,“ fuhr er dann fort,„von dem Vergnügen, das es mir machen würde, Sie morgen zwiſchen Zwölf und Eins, innerhalb welcher Zeit kein Zug ankommt, bei mir zu ſehen, damit ich einige Berechnungen zwiſchen uns ins Reine bringe. Falls er ſchon vor Zwölf gekommen ſein ſollte, müßten Sie allerdings wieder umkehren, weil ich dann mit ihm beſchäftigt wäre— ich denke es jedoch nicht— jeden⸗ falls fehlt mir die Zeit, zu Ihnen zu kommen. Ich logire im König von England, am Bahnhof. Gute Nacht!“
„Gute Nacht!“
Als Haferſchleim die Thüre öffnete, ſtand Theodor davor.
„Was machſt Du hier?“ ſagte Bauer ſtreng.
„Ich— ich,“ ſtotterte Theodor,„wollte— ja, was wollte ich auch noch— ich wollte—“
„Du wollteſt—?“ ſagte Bauer.
„Er wollte—“ ergänzte Philippine, unwillkürlich angeſteckt von der Conjugation.
„Ich wollte,“ platzte Theodor heraus,„ſehen, ob der Hänfling auch friſches Waſſer hätte.“
„Wir haben ja gar keinen Hänfling!“
„Na, dann nicht— aber bei der frühern Herr⸗ ſchaft— jä wohl,“ ſagte Theodor und verſchwand.
„Gute Nacht!“
Haferſchleim senior ſchritt auf der Straße, die nach dem Bahnhofe führte, langſam und nachdenklich ſeinem Quartier zu... ſo nachdenklich, daß er in der Nähe des letzteren das Entgegenkommen einer Droſchke nicht einmal bemerkte und um eines Haares Breite überfahren worden wäre, hätte der Kutſcher nicht das Pferd im letzten Augenblicke wüthend parirt. Hafer⸗ ſchleim, zu deſſen hervorragendſten Eigenſchaften nicht gerade Geiſtesgegenwart gehörte, ſprang höchſt erſchrocken auf die Seite und ſtaunte mit demſelben Ausdruck
der größten Ueberraſchung den Wagen an, als ſich jetzt, hell beleuchtet von der nahen Laterne, ein aller⸗ liebſtes, wunderhübſches, von einem kleidſamen Capu⸗
chon umrahmtes Antlitz zum Wagenfenſter herausbog, um zu ſehen, was es draußen gebe. Er ſchob es dieſem ſeinem erſchrockenen Ausſehe zu, daß ſich das
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„Entſchuldigen Sie,“ ſagte der Principal,„wenn„+


