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Vierte
ſehen können. Das Vertrauen Bragg's in die Uneinnehm⸗ barkeit ſeiner Stellung ſei ſo groß geweſen, daß er ſofort nach dem Kampfe bei Chickamauga den General Longſtreet mit 16,000 Mann— ungefähr ein Drittel ſeiner ganzen Streitkraft— abgeſchickt habe, um eine Demonſtration gegen Knoxville zu machen, um indirect Grant'’s Verbindungen mit Naſhville zu bedrohen. Bragg's Stellung ſei ſchließlich durch die große Uebermacht des Feindes eingenommen worden. Die Gegner von Davis' Verwaltung hätten Bragg wegen der Abſendung Longſtreet's getadelt, aber die folgenden Ereigniſſe, welche die Bewegung hätten verunglücken laſſen, ſeien von einem Charakter geweſen, den keine Klugheit habe vorher⸗ ſehen, keine militäriſche Berechnung als wahrſcheinlich hinſtellen können. Alle ſolche Erwägungen ſeien indeſſen jetzt nutzlos, ſchloß Davis. Erfolg ſei Tugend und Nieder⸗ lage ein Verbrechen.—
Den Präſidenten Lincoln anlangend, ſo ſprach Davis
— nach Dr. Craven's Schrift— von demſelben nicht in affectirten Ausdrücken der Hochachtung oder Bewunderung, ſondern er zollte der Güte ſeines Charakters, der Ehrlichkeit ſeiner Zwecke und ſeinem chriſtlichen Wunſche, ſeinen Pflichten den Einſichten gemäß, die ihm gegeben waren, treu zu ſein, einen einfachen und aufrichtigen Tribut, ebenſo ſeiner offi⸗ ciellen Reinheit und ſeiner Freiheit vom Geiz. Die Preſſe des Südens habe im Anfang des Krieges dahin gearbeitet, Lincoln verhaßt und verächtlich zu machen, doch das ſei gegen Davis' Urtheil geweſen, und er habe ſich dem widerſetzt, ſoviel es ſeine überhäuften Sorgen und Arbeiten ihm nur erlaubt hätten. Hinter Lincoln habe während ſeiner erſten vierjährigen Präſidentſchaftsperiode ein bei weitem weniger gewiſſenhafter Nachfolger— der Vicepräſident Hamlin— geſtanden, der weit mehr Bedenken erregt habe, und wäre Lincoln damals geſtorben, ſo würde Hamlin ſein Nachfolger geworden ſein. Als Lincoln die Präſidentſchaft auf weitere vier Jahre übernahm, war die Sache des Südens hoffnungslos oder wenigſtens nahe daran, und die Fortdauer des Kampfes war nur damit zu rechtfertigen, daß man hoffte, durch dieſe Hal⸗ tung beſſere Bedingungen zu erlangen, und von keinem Beherr⸗ ſcher der Vereinigten Staaten konnte der Süden großmüthigere Bedingungen erwarten, als von ihm. Lincoln war ein ſehr gütiger Mann, der ſeinen zweiten Termin als Präſident in Ruhe und Frieden zu verleben wünſchte. Da der Präſident Jehnſon den Südſtaaten angehörte, ſo durfte er keine ſolche liberale Behandlung anbieten, man würde ſeine Gründe dazu verdächtigt haben. In jedem erbitterten Bürgerkriege ſeien die Anerbieten, den Nebenbuhler zu meuchelmorden, etwas Gewöhnliches, und dieſelben gingen von verſchiedenen Claſ⸗ ſen von Menſchen aus, deren Beweggründe auch ſehr verſchie⸗ den ſeien; von Spionen des Feindes, die einen Beweis zu erhalten wünſchen, wie ein ſolcher Antrag wohl aufgenommen werden möge; von religiöſen oder politiſchen Fanatikern, welche glaubten, eine ſolche Handlung werde dem Himmel angenehm ſein; von Wahnſinnigen, welche durch die mit dem Kampfe verbundenen Leiden toll geworden ſeien; und von ruhmredigen und oft feigen Desperadons, welche Gold oder Berühmtheit ſuchten, indem ſie das Verbrechen unternähmen oder es zu unternehmen verſprächen. Zu der Zeit, wo der Meuchelmord ſich ereignete, wurde Lincoln's Tod, ſelbſt wenn natürliche Urſachen ihn veranlaßt hätten, ein ſehr bedenklicher Nachtheil für die Ausſichten des Südens geweſen ſein; aber die Art ſeines Todes, welche das Gemüth der Unioniſten wahn⸗ ſinnig aufregte, ſei das letzte und größte Unglück für eine verzweifelte und beſiegte, obſchon gerechte Sache geweſen.—
Solge. 603.
Auch die Bemerkungen Davis' über den Charakter des Präſidenten Johnſon ſind von großem Intereſſe. Dr. Cra⸗ ven ſagt:
Als Herr Davis von dem Senate ſprach, fragte ich ihn um ſeine Meinung über den Präſidenten Johnſon, wo⸗ rauf er mir einige Augenblicke keine Antwort gab, indem er augenſcheinlich Bedenken trug, ob er über dieſen Gegenſtand ſprechen ſolle, oder nicht. Zuletzt ſagte er, er wiſſe von dem Präſidenten Johnſon nichts weiter, als was die Tagesblätter Jedermann erzählten; aber über den Herrn Johnſon als Sena⸗ tor wolle er ſich eben ſo aufrichtig ausſprechen, wie über jedes andere Mitglied des Senats. Es habe natürlich unter ihnen Meinungsverſchiedenheiten gegeben und ganz beſonders kurz vor der Zeit, wo die Vertreter des Südens ſich aus dem Congreß zurückgezogen hatten. Die Stellung des Herrn Johnſon zu ſeinen Collegen des Südens ſei niemals eine an⸗ genehme geweſen, nicht etwa wegen irgend eines Fehlers, oder eines ſtolzen, übermüthigen Weſens von ihrer Seite, ſondern einzig und allein wegen des ſtarken, beinahe krankhaft empfindlichen Stolzes des Herrn Johnſon. Mit Collegen zuſammenſitzend, von denen er wußte, daß viele derſelben ſich zur Ariſtokratie zählten, ſchien derſelbe fortwährend ſeiner demokratiſchen oder plebejiſchen Abkunft eingedenk zu
ſein und ſie als Schranke für warme, geſellige Beziehungen zu denſelben vor Augen zu haben. Seine Collegen kämpften lange, aber ohne Erfolg, dieſen Stolz— denn es war der Stolz, keinen ſolchen zu haben— zu beſiegen. Sie achteten
die Fähigkeiten, die Unbeſcholtenheit und die originelle Charak⸗ terſtärke des Herrn Johnſon, aber nichts war im Stande, ihn dahin zu bringen, daß er ſich in ihrer Geſellſchaft heimiſch fühlte oder nur zu fühlen ſchien. Irgend ein in einer Debatte zufällig ausgeſprochenes Wort, das geſagt wurde, ohne nur an Herrn Johnſon’s Exiſtenz gedacht zu haben, ſchien ihn auf das Lebhafteſte zu verletzen, und ſofort zog er ſich in die ſich ſelbſt auferlegte Iſolirung ſeines frühern, demüthigern Lebens zurück, als wolle er durch die Berührung ſeiner Mutter Erde Stärke gewinnen. Mit einem Worte, während andere Mitglieder des Senats in der Theorie oder nach ihrem poli⸗ tiſchen Glaubensbekenntniſſe Demokraten waren, war Herr Johnſon ein Demokrat aus Stolz, Ueberzeugung oder Selbſt⸗ behauptung— ein Mann des Volkes, der nicht blos keinen höheren Grad der Claſſification wünſchte, ſondern auch zur Annahme und Beibehaltung einer ſolchen nicht gezwungen werden konnte, wenn freundſchaftliche Anſtrengungen zu dieſem Zweck gemacht wurden.
Er war ein unermüdlicher Arbeiter und ſehr eifrig in dem Studium des praktiſchen Lebens, während er ſich um die Literatur nur wenig bekümmerte. In ſeinen Lebensgewohn⸗ heiten zeigten ſich Mäßigkeit, Fleiß, Muth und eine große Beharrlichkeit; doch auch in Betreff mancher Puncte ein⸗ gewurzelte Vorurtheile und falſche Anſichten, die durch keine Beweiſe zu erſchüttern waren. Sein Glaube an das Ur⸗ theil des Volkes war unbegrenzt und er war ſtets bereit, ſich der Entſcheidung deſſelben zu unterwerfen. Durch ſeine Geburt dem Volke angehörend, blieb er demſelben aus Ueberzeugung treu, und er bezog ſich fortwährend auf ſeinen Urſprung, ob⸗ ſchon er keineswegs der einzige Senator der Südſtaaten unter ähnlichen Umſtänden war. Davis erwähnte Aaron V. Brown aus Miſſiſſippi, der unter dem Präſidenten Buchanan General⸗Poſtmeiſter war, und verſchiedene Andere, die von demſelben demokratiſchen Urſprung waren, wie Johnſon, die es aber zu vergeſſen ſchienen und in Betreff derer es auch von ihren Collegen vergeſſen wurde. Was den Charakter


