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in Leipzig.
Vierte Folge.
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Eine Mlochenchronik für Titeratur, Aunst, ſchöne Maiſfenſchaften und Geſellſchaſt.
Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.
Leipzig, am
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
17. Auguſt 1866.
Warkotſch.
Novelle von Ewald Auguſt König. (Fortſetzung.)
Winkler wollte ſich der Verhaftung widerſetzen, aber er ließ ſeinen Entſchluß wieder fallen, als Halbach ihm mit wenigen Worten das Nutzloſe und Thörichte deſſelben klar machte.
Der Baron gab ſeinen Dienern Befehl, ſich der beiden Männer zu bemächtigen, aber Halbach erklärte, ſie würden auch ohne die Begleitung der Diener den Weg zum Arreſtlocal zu finden wiſſen und gewiß nicht ſo thöricht ſein, durch einen Fluchtverſuch den Schein der Schuld auf ſich zu laden. 3
Der Curatus hatte ſich inzwiſchen unbemerkt vom Schauplatz entfernt; als der Baron in das Schloß
zurückkehrte, fand er in ſeinem Cabinet den Seelen⸗ hirten von Siebenhuben.
„Der Adjutant von Holver hätte die Leiche in einen Graben werfen und das corpus delicti, den Dolch, nicht auf dem Schauplatze zurücklaſſen ſollen,“ nahm Schmidt mit ſchneidendem Hohn das Wort. „Woraus ſchließt Ihr, daß der Lieutenant von Holver den Invaliden ermordet hat?“ fuhr der Baron barſch auf.„Ueberhaupt, woher wißt Ihr, daß der Adjutant heute Abend hier war?“
Ein bedeutſames Lächeln glitt über das Antlitz des Curatus, der es für rathſam hielt, dem Baron den Beſuch des Officiers zu verſchweigen.
„Ich weiß nicht allein, daß der Lieutenant hier war, ich bin auch über ſeine Unterhandlungen mit Ihnen genau unterrichtet,“ entgegnete er gelaſſen. „Daß er der Mörder des Invaliden iſt, geht wohl zur Genüge daraus hervor, daß der bei der Leiche gefundene Dolch ſein Wappen trägt.“
Warkotſch nahm überraſcht die Waffe vom Tiſche und warf einen prüfenden Blick auf den reich ciſelirten
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