Jahrgang 
28-52 (1866)
Seite
497
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ſerer Tage.

Schlaglichter über

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ode dieſer Seuche

3. Auflage.

on I. Crelmond in Leipzig.

Vierte Folge.

Eine Mochenchronik für Niteratur, Nunst, ſchöne Miſſenſchaften und Geſellſchaſt.

Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.

Leipzig, am 10. Auguſt 1866.

IV. Jahrgang.

Abonnementspreis jährl. 5 ½¼ Thlr.

Warkotſch.

Novelle von. Ewald Auguſt König. (Fortſetzung.)

Halbach warf einen finſtern Blick auf den alten Mann.Unter ſolchen Verhältniſſen darf ein Vorzug nie ſtattfinden, erwiderte er gereizt,gleiche Rechte, gleiche Pflichten! Will der Baron im Frieden den Schutz der Geſetze genießen, muß er auch zu den Laſten des Krieges das Seinige beitragen. Und unter uns geſagt, ich traue dem Baron nicht. Ruft Euch einmal den fünfzehnten Auguſt in's Gedächtniß zurück. Was entdecktet Ihr am Abend jenes Tages im Schloßpark he?

Hm es war ein hübſches Häuflein Kroaten, welches dort in den Hecken und Lauben verſteckt lag.

Sagtet Ihr damals nicht ſelbſt, es ſei Euch uner⸗

klärlich, auf welchem Wege ſie in den Park gekommen ſeien? fuhr Halbach fort.Der König blies in ſeinen Gemächern arglos die Flöte, der Baron von Warkotſch war nirgend zu finden, und im Garten lagen die Kroaten, des Winks gewärtig, um über den Monarchen herzufallen. Ließ ſich daraus nicht auf ein Einverſtändniß des Barons mit dem Anführer der Kroaten ſchließen? Hättet Ihr damals, nachdem

..... Ihr die Feinde entdecktet, dem Könige oder einem

ſeiner Officiere unverzüglich Anzeige gemacht und nicht auf eigne Fauſt blindlings hineingetappt, würde man wohl etwas Näheres erfahren haben.

Davon kennt Ihr nichts, mithin könnt Ihr auch nicht darüber raiſonniren, fiel Ritter ihm in's Wort.Ich wußte nicht, wie ſtark der Feind war und durfte es bei der geringen Beſatzung, die hier in Schönbrunn lag, auf einen offenen Kampf nicht ankommen laſſen, deshalb machte ich mich auf den Weg, den alten Ziethen herbeizuholen.

Ohne zu bedenken, daß der alte Ziethen eine hübſche Strecke von hier entfernt lag und es in der