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te, No o erbärnüch ſeinen Stein waren, die as Schloß Haus eine lund brachte Hernach und brachte ſtter ſich u Kditter Kunz Boden fiel, hätte. Da ſchlafen, ſo Darauf ging Berthe, wie mmer. Da rinten, aber nöglich vor ſchwatzhaftes neine Augen ewig ſchad' er Niemand h der Ritter Da ſagte ich ich in Ruhe aß ſie und nich auf ein Da ſie aber c nieder auf hen, und hat Und hab ich winſelt und daß ich ver⸗ heil. Mutter r genommen, h wohl thun nir der böſe tt davor ge⸗ pülfe ſenden en. Da ge⸗
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ſer⸗Brüͤdern. tbun häͤtte,
Vierte
aber ich konnte kaum denken; da fiel mir Ritter Marquard ein, und fiel mir mein Kind ein, und Alle die, die ich verlaſſen, ſind mir eingefallen, und auch du, liebe Teutiche, und war alsdann des Weinens und Wehklagens und Händeringens kein Ende. So beſchloß ich zuletzt, gegen den Ritter ſo freundlich zu thun, als mir möglich war, ſo wollte ich Zeit ge⸗ winnen, da ich nicht könnte entfliehen oder errettet werden, das ich doch nicht vor mir ſah. Da nun der Tag angebrochen, da überfiel mich aber der Schrecken, und zitterte und bebte ich, wenn ich ge⸗ dachte, daß nun bald der Ritter kommen würde. So ſtand ich auf vom Bett, und fiel nieder auf meine Kniee, und betete zu Gott und rief alle Heiligen an um Hülfe und Fürſprache, und da wurd's mir ein wenig leichter. So ſah ich umher, wo ich war, und befand mich in einer Kammer, die wohl dunkel und ſchlecht war und hatte gar kleine Fenſter, die waren mit eiſernen Stäben und Gittern verwahrt, und da ich hinausſah, da ſah ich nur ſtarke Mauern und Thürme, und war gar fürchterlich anzuſehen, und ſank mir der Muth wieder, da ich es geſehen hatte. Da wartete ich mit Furcht und Zittern, und mit Angſt und Zagen, da ich wohl glaubte, daß Ritter Kunz bald kommen würde, und da ich noch eine kleine Weile geharret, da kam er. Miy ſank das Herz, das ich gefaßt hatte, da grüßte er hiich, aber ich wandte die Augen von ihm ab. So ſprach er hernach: Frau Elsbeth, jetzt ſeid ihr in meiner Hand und dürft gegen mich nicht mehr ſtolz thun. Es iſt wahr, ihr ſeid unglücklich durch mich worden, das aber könnt ihr wohl wenden, wenn ihr nur wollt. Da ich euch noch liebe, wie ich euch ſonſt geliebet habe, und wenn ihr mich auch liebet und euch ergeben wollt in meinen Willen, ſo ſoll das euer Glück ſein, und das mögt ihr überlegen und wohl bedenken. Da konnt ich den Zähren nicht Widerſtand thun, ſo gut ich mir Muth gemacht hatte, da ich geglaubt, daß ich den Boöͤſen vor mir ſähe, da Ritter Kunz das ſagte. So gab ich mir Mühe zu reden, konnte aber nicht, und endlich
erholte ich mich ein wenig, und ſprach: Er ſollte mir verzeihen, wenn ich jetzt ſchrecklich weinte, da er allein Schuld daran wär, durch den Mord, den er an Ritter Marquard begangen, der mein Bräutigam und mir lieb geweſen, fragte ihn weiter, was ich ihm gethan hätte, um daß er mich ſolchermaßen ſtrafte. Sei zwar wahr, daß Marquard mir lieber geweſen als er, ſo hätte ich ja nicht zweier ſein können. Hätte ihn auch hochgehalten und geehrt, aber jetzt komme er mir gar ſchrecklich vor, ſeitdem er den Mord be⸗ gangen habe, und ſuchte er gar zu viel, wenn er wollte, daß ich ihn lieb hätte, das ich nicht thun
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Folge.
könnte, auch wohl wider meine Pflicht wär. Doch wollte ich noch recht chriſtlich ihm das Alles vergeben und für ihn beten, und ihn noch für einen guther⸗ zigen Ritter halten, wenn er mich nur frei laſſen und zu meinen Freunden wieder bringen wollte. Da machte er ein grimmiges Geſicht und ſeine Augen glühten und ſtrahlten wie Blitz, und ſtieß er mit dem Fuß auf den Boden und ſchrie: Nein, wollt ihr in Gutem nicht, ſo werdet ihr mit Gewalt und Schrecken mein ſein. Da erzitterte ich und bebte, und brachen mir die Kniee, und fing an zu ächzen und zu ſchluch⸗ zen, und in der Angſt fiel ich vor ihm nieder, und ſchrie: O Gott, o heiliger Gott, wie weit iſt's mit mir kommen, was werde ich noch ausſtehen müſſen! Ja, Ritter, ſagte ich, ich bin in eurer Macht, ſo ſchonet nur meiner Ehre. Da ſprach er: So gebt nach und reicht mir die Hand in Gutem, ſonſt werde ich euch wiſſen zu zwingen, und ihr ſollt mich nicht überliſten. Bedenkt euch wohl. In Kurzem erfahrt ihr, wer euer Feind iſt, ich oder ihr ſelbſt. Könnt mich auf zweierlei Weiſe haben, als einen Mann, der euch liebet, oder als einen Wütherich, der da weiß ſich zu rächen um verſchmähte Liebe. Entſchlie⸗ ßet euch bald und zieht mich nicht auf, wie ihr gethan habt, das jetzt nicht mehr augeht. Mögt meinet⸗ wegen acht Tage lang weinen, hernach aber mir die Hand reichen. Denkt nicht, daß ich mich fürchte, daß man ſuchen moͤchte euch zu retten, und ſchickt euch in den Unfall, darein ihr gebracht ſeid. Und hierauf iſt er abgegangen. Aber liebe Teutiche, ich muß hier aufhoͤren, da ich allzu wehmüthig werde, und mir noch alle Glieder zittern und beben, wenn ich an dies Elend denke. In Kurzem vill ich dir weiter ſchreiben. (Schluß folgt.)
Lieder von Oacar Liebel.
Leben aus Tod.
Es brauſt der Sturmwind durch die Eichen Er ſingt ſein uralt, ewig Lied, Die Sterne ſelbſt am Himmel bleichen, Wie wenn das Hoffen uns verblüht.
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Wild zucken Blitze durch die Aeſte,
Die Donner grollen donnernd nach,— Es wankt des Himmels eh'rne Veſte,
Und alle Schreckniſſe ſind wach.


