Jahrgang 
01-26 (1866)
Seite
384
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Die Mitarbeiter dieſer mit Lebendigkeit von Lexow re⸗ digirten Monatsblätter ſind größtentheils in Deutſchland wenig bekannt. Doch bringen ihre Artikel manches Wiſſens⸗ würdige, da ſie an Ort und Stelle beobachten und durch lange Anweſenheit in Amerika einen viel intimeren, vorurtheils⸗ freieren Zugang zur objectiven Welt haben, als der vorſchnell raiſonnirende Touriſt. O. B.

Jefferſon Davis. Von J. Reteliffe. Leipzig, bei Purfürſt. 1866.

Es erſchienen zwei Werke unter demſelben Titel, dies in Leipzig, ein anderes bei Wienecke in Dresden, und beide von Retcliffe. Wir erſehen nun aus einer Ankündigung beim vorſtehenden ſocial⸗politiſchen Roman aus dem aueerikaniſchen Bürgerkriege, daß der Dresdener Jefferſon Davis von einem andern Reteliffe iſt. Wie ſich jedoch dieſe beiden Retcliffe von einander unterſcheiden, ob es noch einen dritten giebt, ob ſie alle oder nur einer oder zwei von ihnen pſeudonym ſind,

Novellen⸗Zeitung.

über dieſe Fragen vermögen wir keine Rechenſchaft zu geben. Wie weit es dem Verfaſſer dieſes Romanes möglich geweſen iſt, genau geſchichtliche Details als Unterlage zu ſeiner Erzählung aufzufinden, können wir ebenfalls nicht entſcheiden und glauben ſchwerlich, daß es irgend jemand in Europa beurtheilen kann. Wohl aber tritt deutlich genug die ſtoffliche Abenteuerlichkeit zu Tage, welche heute in ſo vielen Romanen herrſcht und beſonders auf amerikaniſchem Boden den Ver⸗ faſſern angebracht erſcheint. Hier hat ihre Phantaſie mehr O. B.

Freiheit als bei uns. Inhalt: Ein iriſcher Baron. Hiſtoriſche Novelle aus der Zeit des Conſulats und des erſten franzöſiſchen Kaiſerreichs. Von E. Heuſinger.(Fortſetzung.) Viſion. Gedicht von Dr. Guſtav Weck. Literariſche Briefe von Otto Banck.

Feuilleton. Eine verliebte Familie. Nach dem Engliſchen von Friedrich Coßmann.(Schluß.) Die Grauſamkeiten in den Neger⸗ landen. Briefe von Lord Byron. Wörter im Gebrauch. Merk⸗ würdige Ziffern. Die Bevölkerung Calcutta's. Ideen der Bevöl⸗ kerung der heißen Zone. Armuth und Bildungsmangel in England. Ein Betrug. Miscellen. Vom deutſchen Büchermarkt.

Im Verlag der Dürr'ſchen Buchhandlung in Leipzig iſt erſchie⸗

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Gegenwärtige Anthologie umfasst das Schönste und Beste aus dem grossen Reichthum der Tonkunst. nur von Opern, Liedern und Tänzen, sondern auch aus Sinfonien, Sonaten, Ouverturen u. S. W. Melodien aufgenommen, so dass dies Werk einem Garten von Tonblumen in reichster

Melodiöse Stücke erleichtern dem Schüler das Lernen, folglich dem Lehrer das Lehren, und Finger-Uebungen deren es genug zur technischen Ausbildung giebt hier ausgeschlossen. 4

In Bezug auf Zeitinass und Vortrag sind absichtlich die gebräuchlichen italienischen Kunstwörter gewählt; sie sind Sprache der gesammten musikalischen Welt und befindet sich zur Verdeutlichung das Verzeichnis

Nicht sind vorzügliche ülle und Schönheit gleicht.

daher sind Etüden

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Redigirt unter Verantwortlichkeit von Ouo Snedrich Dürr in Leipzig. Verlag der Dürr'ſchen Buchhandlung in Leipzig. Druck von A. Edelmann in Leipzig.

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