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Vierte
für einen gutartigen jungen Burſchen und für nichts weiter— bis er mich eines ſchönen Morgens durch die Bitte in Erſtau⸗ nen ſetzte, ihm eine Unterredung von fünf Minuten in meiner Bibliothek zu bewilligen.(Leider! kommt ein ſolches Miß⸗ geſchick nicht allein— meine Bibliothek iſt ſeitdem vor ähn⸗
lichen Bitten und Unterredungen nie ſicher geweſen.)
Ich war gegen den jungen Mann ſehr gütig; wenn er erröthete, ſah ich nach einer andern Richtung; als er zitterte, bat ich ihn, er möge ſich einen Stuhl nehmen. Ich horchte auf ſeine ſtammelnden Erklärungen mit der äußerſten Geduld und Sympathie; ich verſuchte ſogar, ihm darin zu Hülfe zu kommen,— bis er am Ende mit dem letzten Theile hervorrückte.
Nun behaupte ich, daß der Mann, welcher uns nach einer Bekanntſchaft von nur vier Wochen um unſre Briefe, unſer Pferd, unſre Freundſchaft bittet, großen Muth hat; aber ein Mann, der nach derſelben Zeit ſeit ſeiner Einführung kommt und uns um die Hand unſrer Schweſter bittet—, einen ſolchen Mann möchte man am liebſten die Treppe hin⸗ unter werfen.
Glücklicher Weiſe war ich im Stande, mich ſelbſt zu beherrſchen. Ich bedachte, daß Herr Cuthbert ein höchſt acht⸗ barer, junger Mann war und daß es, wenn er es wagen wollte, ſeine ganze Zukunft auf den Erfolg eines monatlichen Lachens, Singens und Tanzens auf den Bällen zu ſetzen, ſeine Angelegenheit, nicht die meinige war. Mein Geſchäft beſchränkte ſich ganz allein auf Charlotte. Ich ſtand im Begriff, die Sache bereits auf die ſchnellſte und freundlichſte Art zu erledigen, indem ich dem jungen Mann den Rath ertheilen wollte, in ſein Collegium zurückzukehren und ſich nicht um— ſonſt zum Narren zu machen, als er mich davon in Kenntniß
ſetzte, man begehre nun meine Einwilligung, denn er und
Charlotte hätten ſich ſchon vor drei Tagen feſt mit einander verlobt!
Ich habe immer eine gewiſſe Achtung für die unum⸗ ſchränkten Rechte der Liebenden gefühlt und es für unrecht gehalten, mich in ſcheinbar aufrichtige Gelübde einzumiſchen; deshalb ließ ich Lotten rufen— ſprach mit ihr und fand, daß ſie eben ſo toll war wie er, und das, weil er der beſte
Tänzer und der beſte Tenorſänger war und den hübſcheſten
Schnauzbart hatte, den ſie kannte— unſre muntre Charlotte war ganz zufrieden, mit dem Herrn Cuthbert durch's Leben zu tanzen und entſchieden ſtolz darauf, ſeinen diamantnen Ring an ihrem dritten Finger zu tragen und als„verlobt“ betrachtet zu werden— was ſie in der That wahrſcheinlich
bleiben werpen, wofern ihre Gefühle ſich in den nächſten
zehn Jahren nicht verändern. Was konnte ich alſo thun? Nichts, als die beiden jungen
unbeſonnenen Köpfe in Geduld zu ertragen und ſie nach ihrer
Thorheit zu behandeln. Wenn ſie ſich wahrhaft liebten, ſo konnte die Zeit das bewähren; war die Liebe falſch, ſo konnten ſie dieſe Thatſache am beſten auffinden, wenn ihnen keine Hinderniſſe in den Weg gelegt wurden.
Ich küßte Lottens Thränen weg und am nächſten Sonntag hatte ich die Ehre, für den auserwählten Schwager No. 2 mit vorzuſchneiden.
Es regnet nie, ſondern gießt in Strömen. Ob An⸗ gelina durch Charlottens Verlobung— gegen die ſie am meiſten aufgebracht war— ſofort zum Unwillen und zur Her⸗ ablaſſung ermuntert worden war, oder ob ſie, wie mir ſpäter berichtet wurde, durch den Paragraph eines gewiſſen ſtatiſti⸗ ſchen Journals beeinflußt worden war, das Hr. Cuthbert in boshafter Weiſe zur allgemeinen Erbauung laut vorgeleſen hatte, daß nach dem letzten Cenſus die Ausſichten des weib⸗
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lichen Geſchlechts auf Verheirathung ſich in dem Alter von 30 bis 35 Jahren ſehr verminderten, bleibt unentſchieden, aber vollkommen gewiß iſt, daß Angelinens Benehmen ſtch ſehr veränderte. Sie gab ſich Mühe, eben ſo angenehm wie ſchön zu ſein. Gegen mehr als Einen ihrer frühern Anbeter, die ſie früher durch ihren Stolz vertrieben hatte, verbeugte ſie ſich jetzt huldreich und der Erfolg war— was theilweiſe den Beluſtigungen zu verdanken war, die in Folge der herbſt⸗ lichen Wahl ſtattfanden—, daß Miß Angelina Heathcote, die Schönheit der Gegend, für ihre eigene perſönliche Rech⸗ nung eine Generalwahl hielt.
Schlimm für mich! In einer Woche fanden ſich nicht weniger als vier hoffnungsvolle Candidaten ein, welche„um
die Ehre einer Unterredung“ in meiner Bibliothek nachſuchten.
Angelina's Entſcheidung bedurfte viel Zeit, denn alle waren ſehr ſchöne Partien, und das arme Mädchen, deren Hauptmitgift in ihrer Schönheit beſtand, und mit all dem Flittergold von Anbetung, das dieſelbe ihr verſchaffte, hatte ſich gewöhnt, die Ehe als nichts weiter als eine Art von weltlicher Anordnung zu betrachten. Sie war ſo bereit einen Gatten zu wählen, wie ſie ein Hochzeitskleid gewählt haben würde— ohne Leidenſchaft, mit Sorgfalt, als das beſte aus einer großen Auswahl von Artikeln, von denen jedes reich und preiswürdig und in Betreff der Güte des Stoffes verbürgt iſt. Sie hatte ſehr viel geſunden Verſtand und ein ſcharfes Urtheil; doch was ihr Herz betraf—
„Du ſiehſt, Nigel,“ ſagte ſie zu mir, als ſie die reſpec⸗ tiven Anſprüche und Verdienſte des Herrn Archer und Sir Rowland Griffith Jones' erwog—„Du ſiehſt, ich war nie verliebt. Ich muß mich verheirathen. Ich denke, es iſt für mich beſſer, verheirathet zu ſein, als vereinzelt dazuſtehen. (Es verſteht ſich, daß mein Gemahl ein guter Mann ſein
muß; er muß auch ein reicher Mann ſein, weil— nun!— weil ich den Glanz und die Pracht liebe; ſie paſſen für mich.“ Und ſie blickte in den Spiegel nach ihrem Abbild, das ſicher, wenn irgend eine Frau eine Entſchuldigung für die Eitelkeiten des Lebens hatte, Angelinens Vertheidigung über⸗ nehmen konnte.
„Aber,“ entgegnete ich— halb kummervoll, wie wenn V man ein unwiſſendes Kind Gold wegwerfen ſähe, um falſche
Juwelen wegen ihres erbärmlichen Glanzes zu wählen— „Du wirſt es ſicher für nothwendig halten, Deinen Gatten zu lieben?“
„O ja; und ich liebe Sir Rowland außerordentlich, vielleicht ſogar noch mehr als den Herrn Archer— obſchon V der arme Mann ſo lange meinen Anbeter gemacht hat! Er wird es aber überſtehen, wie alle Männer es thun.“
Obſchon nun die Waaggſchale eine ganze Woche zzweifel⸗ haft hing— der Himmel mag dem Mädchen vergeben! aber wahre Liebe war nicht in ihrer Natur, und wie können Leute weiter ſehen, als ihr Licht reicht? Ich war bald über⸗ zeugt davon, daß das Geſchick die Heirathsfrage zu Gunſten des Baronets entſcheiden werde. Wie Lotte ſagte, Angelina würde als Lady Griffith Jones in dem Familienſchmucke von Diamanten prachtvoll ausſehen.
Die Sache des Baronets trug den Sieg davon. Herr Archer verließ das Feld. Er war ein alter Bekannter geweſen— was war das aber im Verhältniß zu Sir Rowland und ſeiner Jahresrente von 10,000 Pfd. St.?
V Nachdem Angelinens Angelegenheit geordnet war, trat in der Familien⸗Epidemie ein Stillſtand ein— möglicher Weiſe, weil das Familienhaupt wild wie ein Bär war. Sein Geiſt überließ ſich einen ganzen Monat lang einem wilden


