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Eſther
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fand bald, daß die Einſamkeit kein Platz für ſie ſei, und mit ihrem Vermögen verließ ſie, etwas in Schulden verwickelt, — denn ſie ſchien die ſelbſt jetzt noch nicht ganz veraltete Meinung zu haben, daß ein Handelsmann es ſich zur Ehre rechnen muß, wenn eine vornehme Perſon ſich entfernt, ohne ihre Rechnungen bezahlt zu haben,— Wales und trat ihre Reiſe durch Europa nach dem Orient an. Nun begann der letzte Theil ihrer Laufbahn, der in einer kläglichen Art in der Wohnung endete, die ſie ſich unter den Wilden am Libanon erbaut hatte. Ihre raſtloſe autokratiſche Geſinnung war der Führer, der ſie in die Wüſte leitete; doch vielleicht hatte der Tod von Sir John Moore, der ihr ſehr ergeben war, Einfluß auf ihren Entſchluß, ſich aus der europäiſchen Geſellſchaft zu⸗ rückzuziehen, ausgeübt. Unter den Arabern gewann ſie einen ſehr großen Einfluß und ſie wurde von ihnen als die„Köni⸗ gin der Wüſte“ begrüßt, während die Annahme der orientali⸗ ſchen Ideen in ihr ein ſonderbares Gemiſch aller bekannten Glaubensformen erzeugte. Von dem Chriſtenthum nahm ſie die Idee des Meſſias— ſie glaubte, der zweite Meſſias werde ihr gehören—, von dem Judenthum den Ritualismus, von den Druſen am Libanon die Verehrung der Dämonen. Ihre Herrſchaft in ihrem eignen Hauſe war eine eiſerne, was aber doch nicht verhinderte, daß ſie von ihren Dienern geplün⸗ dert wurde und daß ſie mit den 2700 Pfd. Sterl., die ihr jährliches Einkommen bildeten, ihren Haushalt bei weitem nicht beſtreiten konnte. Ihre Schulden wurden ein Scandal für den engliſchen Namen und Lord Palmerſton legte Sequeſter auf ihre Penſion, um damit ihre Verbindlichkeiten zu decken. Als dieſe Nachricht ſie erreichte, ſchrieb ſie einen Brief in beinah ſchimpfenden Ausdrücken an die Königin, verzichtete auf ihre Penſion und drohete dem Lord Palmerſton,„ſie werde ſich in ihrer kleinen Beſitzung ganz einmauern.“ Das that ſie wirklich und kurz nachher ſtarb ſie in großem Elend. Das war die Geſchichte eines verfehlten und verſchwendeten Lebens, wie Mrs. Balfour ſie erzählte. C.
Ein Frauenclub.
Der in Paris erſcheinende„Sport“ theilt in ſeiner Chronik Folgendes mit:
Nachdem die Damen in Frankreich ſoviel Böſes von den Cirkeln und Clubs geſagt haben, beſchäftigen ſie ſich in Paris, ſelbſt einen ſolchen für ſich zu errichten. In den letzten Tagen kündigte man die nahe Organiſation einer ſolchen An⸗ ſtalt unter der Bezeichnung„Amazonenclub“, wohl verſtan⸗ den mit Ausſchluß der Männer, an. Es fanden mehrere vorläufige Verſammlungen zu dem Zweck ſich zu conſtituiren ſtatt, als es ſich aber darum handelte, eine proviſoriſche Prä⸗ ſidentin und Secretärin nach dem alten Gebrauch zu wählen,
Vierte Folge.
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Frau, die Stickerin, die Schwätzerin, die Spielerin, die Taube, die aus dem ſchönen Lande der Illuſionen zurückgekommenen Frauen; kurz Alle, deren Rolle iſt, Böſes von Andern zu ſagen, oder für immer in den C ellſchaften unbeweglich auf ihrem Seſſel im Hintergrunde zu bleiben. C.
Pauli Bekehrung.
Der 25. Januar, an dem die katholiſche Kirche die Be⸗ kehrung des Apoſtels Paulus feiert, war früher in Frankreich und beſonders in England für die Wetterpropheten ein ſehr wichtiger Tag, dem ſie mit großer Spannung entgegen ſahen. Wenn Pauli Bekehrung klar und ſchön war, ſo verſprach der Tag ein glückliches Jahr; wenn es dagegen an dieſem Tage regnete oder ſchneiete, ſo wurde das Getreide ſehr theuer; wenn Nebel und Wolken den Horizont verdunkelten, ſo war das Jahr für Vögel und Thiere unheilvoll; und wenn ein heftiger Wind blies, ſo war ein Krieg zu beſorgen, der das Königreich verwüſten würde.
Dieſer Glaube iſt ſehr alt und fand ſich in vielen Län⸗ dern des Continents, die weit von einander entfernt waren.
Pauli Bekehrung iſt der erſte Apoſteltag im Jahre und das erinnert uns an einen alten engliſchen Gebrauch, der jetzt ganz verſchwunden iſt, der ſich aber am Ende des ſiebzehnten Jahrhunderts zuweilen noch fand. Bei der Taufe der Kinder ſchenkten die Eltern den Pathen und Gäſten zwölf Löffel, welche den Namen Apostle spoons(Apoſtellöffel) führten, weil der Stiel derſelben ſich mit der Figur eines Apoſtels endigte. Dieſer Gebrauch wurde ſtreng beobachtet. Selbſt arme Fami⸗ lien vertheilten eine geringere Zahl Löffel, oft nur einen ein⸗ zigen, der dann das Bild des Schutzapoſtels des Kindes trug.
C.
Misrellen.
In Jowa bewundert man jetzt ein muſikaliſches Wun⸗ derkind. Die dreizehn Jahr alte Alice Dutton ſetzt die Be⸗ wohner dieſes Staats durch ihre ausgezeichneten Leiſtungen auf dem Piano in Verwunderung. Sie ſpielt die ſchwierig⸗ ſten Compoſitionen der alten Meiſter mit Leichtigkeit, Genau⸗ igkeit und Kraft. Alice Dutton iſt die Tochter eines Farmers, doch ihr Talent wurde bemerkt und ſie erhielt den beſten muſikaliſchen Unterricht, der in Jowa zu haben war. Jetzt giebt ſie Concerte, um ſich ſoviel Geld zu erwerben, daß ſie im Stande iſt, ein Conſervatorium in Europa zu beſuchen und dort ihre muſikaliſche Ausbildung zu vollenden.
Vom deutſchen Büchermarkt.
ſtieß man auf eine unüberwindliche Schwierigkeit. Die Prä⸗ ſidentſchaft gehörte mit vollem Recht der Aelteſten unter den Damen und das Secretariat der Jüngſten, und es ſtellte ſich heraus, daß ſich in der Verſammlung Keine geeignet fand, die Präſidentin zu werden, während Alle darauf Anſpruch machten, zur Secretärin ernannt zu werden.
Durch dieſes Zurückweiſen wurde die zeitweilige Orga⸗ niſation des Clubs unmöglich. Das iſt in der That ſehr zu beklagen, denn wir glauben, da dieſer Club eins der belebend⸗ ſten Elemente des Pariſer Wenn dieſe Idee ſich noch ve irklichte, ſo wäre ein gaſt⸗ freundlicher Tempel für alle Frauen eröffnet, die nicht hoffen können, einen Platz in den Salons der vornehmen Welt zu finden: die Blauſtrümpfe, die Dichterinnen, die politiſche
s geworden ſein würde.
Vergangene Tage: Das Spiel zu Bahn(Cul⸗ turhiſtoriſche Novellen), von Ludwig Ziem ſſen. Göt⸗ tingen bei Georg H. Wigand.
Wir haben ſchon eine geraume Zeit dieſen Schriftſteller beim Beginn ſeiner Thätigkeit als hiſtoriſch wohl unterrichte⸗ ten Kopf empfohlen. Kenntniß der Sitten und Zeitzuſtände bekundet auch die Darſtellung des verhängnißvollen Paſſions⸗ ſpiels zu Bahn, bei welchem der aus dem Kloſter entſprungene bekannte Meiſter Berthold eine romantiſche Rolle ſpielt.
Der Verfaſſer hat bei dieſem Roman mehr als ſonſt ſeine Phantaſie ſpielen laſſen, wodurch für den Leſer aus den größeren Kreiſen des Publicums offenbar ein Gewinn einge⸗ treten iſt, während die Freunde des ſtreng Chroniſtiſchen dabei ſich einige Opfer gefallen laſſen müſſen. Wenn auch


