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ſam Deeil nicht
reſſe darbieten.
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r die Dienſte,
Kaiherrn
Seneral⸗Procura
derts.
0 bis 1770. 20 Sgr.
im 18 Jahr⸗ Thlr. 20 Sgr 6. Jahrhundelt Thronbe⸗ Preis 2 Thle
hen.
1 kuru Friſt
a in Leipzig
Vierte Folge.
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IV. Jahrgang.
Gine Mlochenchronik für Titeratur, Kunst, ſchöne Tliſſenſchaften und Geſellſchaft.
Erſcheint regelmäßig . 2.— zieben Freitate
Ceipzig, am 26. Januar 1866.
5 Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
Thereſia Entzmann.
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Erzählung von. Reumann Strela.
König Danid zieht ein.
„War das wieder ein Meiſterſtück von der Reſi! Ihr eigner Vater, der Schulmeiſter, hat's geſagt, ſie hab' wie die heilige Cäcilie geſungen.“
„Und der Herr Pfarrer hat ihr auch zugenickt O, die kann's noch
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und mit den Augen geblinzelt. zu was bringen!“
„Zu was denn? Hagenmeier's Toni iſt nach ihr aus, aber ſie mag ihn nicht.“ „Weißt Du denn das ſo genau?
Und ſd hab'
1 ich's auch gar nit gemeint. Ich meinte halt, daß die
Reſi aus Presnitz heraus und nach Prag müßte, wo die Leute reich ſind und der Reſi viel ſchenken können und wo...*
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„Sag' ihr das nur und ſetze ihr Raupen in den Kopf! Wenn Entzmann's Reſi aus Presnitz weggeht, wird das Gotteshaus leer bleiben; das kannſt Du mir glauben. Nein, hier muß ſie bleiben und fort⸗ ſingen muß ſie, ſonſt predigt der Pfarrer vor leeren Bänken.“
„Nun, nun, was wirſt Du gleich hitzig! Noch iſt die Reſi ja hier und das iſt das Beſte... Kommſt Du mit, Lene? Wo ſteckt denn Anna Peters?“
„Die iſt mit dem Bürgermeiſter heimgegangen, den Weidenweg hinunter.“ 1
„Ja, die plagt die Neugierde, die kann's gar nicht erwarten, bis Bürgermeiſters Neffe da iſt. Wie er wohl ausſchauen mag? Hagenmeier's Toni ſagte geſtern, er hätt' fuchsrothe Harre. Hu!“
„Ach geh, Kathrine, glaub doch dem Toni nit, der iſt ein Spaßmacher... Guten Tag, ihr Burſchen. Geſegne euch Gott die Mahlzeit!“
„Schönſten Dank, ihr Mädchen, und allerſeits guten Tag!“?
Die ſo auf dem Friedhofe, der die Kirche be⸗


