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Wohl verſehen bis zum Eſſen, zerſtreute man ſich, ich kroch in ein gutes Bett, wo ich bis zur Meſſe ſchlief, ähnlich dem Helden von Rocroy und einigen anderen, die bis zum Augenblicke ſchliefen, wo die Schlacht begann.
Ich wurde durch einen ſtarken Bruder geweckt, der mir beinahe den Arm ausgeriſſen hätte, und lief in die Kirche, wo Alles auf ſeinem Poſten war.
Wir ſpielten eine Symphonie bei der Opferung, ſangen eine Motette bei der Erhöhung und endigten mit einem Quartett von Blasinſtrumenten, und trotz der ſchlechten Witze gegen die Liebhaberconcerte, ver⸗ pflichtet mich die Achtung vor der Wahrheit, zu ver⸗ ſichern, daß wir uns ſehr gut herauszogen.
Ich bemerke bei dieſer Gelegenheit, daß Diejenigen, welche niemals zufrieden ſind, meiſtens Ignoranten ſind, die nur deshalb ſo einſchneidend urtheilen, weil ſie hoffen, ihre Kühnheit könne ihnen Kenntniſſe zu⸗ ſchreiben laſſen, die ſie zu erwerben den Muth nicht haben.
Wir nahmen die Lobſprüche, die man uns bei dieſer Gelegenheit verſchwenderiſch austheilte, mit Gutmüthigkeit auf, und nachdem der Abt uns ſeinen Dank geſagt hatte, ſetzten wir uns zu Tiſche.
Das Mittagseſſen wurde im Geſchmack des 15. Jahrhunderts aufgetragen, wenig Zpviſchengerichte, keine Ueberflüſſigkeiten, aber eine ausgezeichnetete Wahl der Fleiſchſorten, ſubſtantielle Ragouts;— eine gute Küche, vortrefflich gekocht, und namentlich Gemüſe von einem Wohlgeſchmacke, den man in den Ebenen nicht kennt, ließen das Wünſchbare nicht vermiſſen.
Man wird übrigens auf den Ueberfluß, der hier herrſchte, aus dem Umſtande ſchließen können, daß beim zweiten Gange vierzehn verſchiedene Braten aufgetragen wurden.
Das Deſſert war um ſo ausgezeichneter, als es theilweiſe aus Früchten beſtand, die nicht auf dieſer Höhe wachſen und die man aus dem Unterlande ge⸗ bracht hatte, denn man hatte die Gärten von Machuraz, Morflent und andere von der Sonne geliebte Gegenden für uns geplündert.
Die Liqueure fehlten nicht, aber der Kaffee verdient eine beſondere Erwähnung.
Er war klar, wunderbar heiß und wohlriechend, und wurde namentlich nicht in jenen entarteten Ge⸗ fäßen gereicht, die man an den Ufern der Seine Taſſen nennt, ſondern in ſchönen, tiefen Schalen, worin die dicken Lippen der ehrwürdigen Väter untertauchten, die das belebende Getränk mit einem Geräuſch ein⸗ ſchlürften, das ein paar Wallfiſchen vor dem Sturme Ehre gemacht haben würde.
Vierte Folge. 43
wir zwiſchen den Pſalmen Wechſelgeſänge ausführten, die ich zu dieſem Zwecke componirt hatte. Es war leichte Muſik, wie man ſie damals machte, und ich ſage weder Gutes noch Schlimmes davon, weil ich fürchte, entweder durch die Beſcheidenheit zurückgehalten, oder durch die Vaterſchaft beeinflußt zu werden.
Der officielle Tag war hiermit geendet.
Die Nachbarn begannen ſich zurückzuziehen, die Anderen arrangirten Spielpartieen.
Ich zog vor ſpazieren zu gehen und ging mit einigen Freunden, die ſich mir anſchloſſen, auf jenem zarten und dichten Raſen umher, der alle Teppiche der Welt übertrifft, wobei wir die reine Luft der Hoch⸗ region athmeten, welche die Seele erquickt und die Einbildungskraft zu romantiſcher Betrachtung ſtimmt.
Wir kamen erſt ſpät zurück; der Abt kam mir entgegen, um mir guten Abend und gute Nacht zu wünſchen. ⸗Ich will,» ſagte er,«mich zurückziehen und Sie den Abend endigen laſſen. Zwar glaube ich gerade nicht, daß meine Gegenwart unſere Väter beläſtigen könne, aber Sie ſollen wiſſen, daß Sie voll⸗ ſtändige Freiheit haben:— es iſt nicht alle Tage Bernhardstag. Morgen kehren wir zur gewohnten Ordnung zurück: Cras iterabimus aequor(morgen geht's wieder auf's Meer).⸗
Die Geſellſchaft wurde in der That nach dem Weggange des Abtes lebendiger und geräuſchvoller, und man machte eine Menge jener eigenthümlichen Kloſterwitze, die nicht viel ſagen wollen, und über die man lacht, ohne zu wiſſen warum.
Um neun Uhr wurde das Nachteſſen aufgetragen, ein vortreffliches delicates Nachteſſen, das von dem Mittagseſſen um mehrere Jahrhunderte abſtand.
Man aß auf's Neue, man ſchwatzte, lachte und ſang Schelmenlieder, und einer der Väter las uns einige Verſe eigner Fabrik vor, die für einen Glatz⸗ kopf gar nicht ſchlecht waren.
Gegen Ende der Abendſitzung rief plöͤtzlich eine Stimme: ⸗Pater Kellermeiſter, wo iſt denn Deine Schüſſel?» ⸗Ihr habt Recht,» antwortete der ehr⸗ würdige Pater,«ich bin nicht umſonſt Kellermeiſter!⸗
Er ging einen Augenblick hinaus und kam bald von drei Dienern begleitet wieder, von denen der eine geröſtete Brodſchnitten mit ausgezeichneter Butter, und die anderen einen Tiſch brachten, auf welchem eine Schüſſel mit brennendem Branntwein und Zucker ſtand. Dies erſetzte den Punſch, der damals noch nicht bekannt war.
Man begrüßte die neuen Ankömmlinge mit einem Hurrah, die Butterſchnitten wurden verzehrt, der Brannt⸗ wein getrunken, und als die Thurmuhr des Kloſters
Nach dem Eſſen gingen wir zur Vesper, wobei
Mitternacht ſchlug, zog ſich jeder in ſein Gemach


