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— 1————— Vierte Folge. 5
trugen die letzteren ausnehmend dazu bei, mich in verhältnißmäßig kurzer Zeit zu einem ganz brauch⸗ baren Matroſen zu machen.
Auf dieſe Weiſe wurde ich, anſtatt ein Neben⸗ buhler des berühmten Cornelius zu werden, ein See⸗ mann, was ſchwerlich geſchehen wäre, hätten mich die verwünſchten Schwarzkunſt⸗Blätter nicht nach England gelockt. Da aber meine am Bord beſtandenen Aben⸗ teuer nichts Andres enthalten, als was hundert An⸗ deren ebenfalls begegnet iſt, will ich Ihnen ſogleich ſagen, wie ich wieder ein Landmenſch geworden bin.
Ich fand in Rio Janeiro Gelegenheit an meinen Vater zu ſchreiben, was mich ſehr beruhigte, obgleich ich ſpäter erfuhr, daß er jenes Schreiben niemals erhielt; endlich aber wurde mir, mit der Länge der Zeit, das Leben am Bord täglich verhaßter und ich beſchloß, bei erſter Gelegenheit und auf jede Gefahr hin zu entfliehen.
Bereits zwei Jahre war ich in allen Gewäſſern der Welt umhergefahren, ich befand mich bereits auf dem dritten Schiffe, denn ich war zweimal an andere Mannſchaften Sr. Majeſtät von Großbritannien ab⸗ gegeben worden, aber trotzdem daß ich an jedem Bord ein ganz tüchtiger Arbeiter war, wurde ich nichts deſto weniger ſtets geneckt und, wehrte ich mich nicht, verhöhnt.
Man wußte, daß ich ein Holländer, und hatte durch mich ſelbſt erfahren, daß ich ein Künſtler ſei, und deßhalb nannte man mich Häringeſſer, Farben⸗ ſchmierer oder Lateiner, welche letzte Bezeichnung einen unpraktiſchen, ſtubenhockeriſchen und verſchrobe⸗ nen Menſchen bedeuten ſollte.
Von der Erde aber, welche von all' dieſem ver⸗ wünſchten Waſſer umfloſſen iſt, hatte ich Wenig oder Nichts geſehen, denn hat auch das Schiff in irgend einem Hafen angelegt, ſo bekommt der Matroſe doch ſelten auf mehr als einen Tag Urlaub, und dieſe Zeit geſtattet keinen Ausflug in das Innere.
Ich beſchloß das Innere des erſten Landes, an deſſen Küſte wir anlegen würden, auf meine eigene Fauſt zu beſuchen, und dadurch gleichzeitig meinen Cameraden zu beweiſen, daß der Lateiner doch nicht ganz ſo unpraktiſch ſei, als ſie zu glauben ſchienen.
und überhaupt in den paniſchen Landen der Weſtküſte Südamerikas
ſtattgefunden hatte, und Alles dort in einem gewiſſen
Zuſtande der Gährung und Unruhe ſich befand, ſo war es natürlich, daß engliſche Schiffe ſtets die Küſte umſchwärmten.
Albions Söhne ſchwärmen für Fortſchritt, Revo⸗
lution und Freiheit. Wenn ſie die Leute in ihren eigenen Provinzen ein wenig ſchuhriegeln, ſo will das wenig bedeuten gegen den Aufklärungs⸗Segen, welchen ſie fremden Völkern bringen, gegen die Waffen, die Munition, die Ingenieure, welche ſie ihnen ſenden, und die guten Lehren, die ſie denſelben mittheilen, wenn gleichwohl nur unter der Hand. Daß dabei ein Profitchen herausſpringt, ein Geſchäft, ein Han⸗ delsvortheilchen, liegt auf der Hand, denn umſonſt iſt der Tod, und ſelbſt er nicht.
In Folge deſſen zogen wir längs der Küſte auf und nieder, legten da und dort an, kamen, gingen, und kehrten wieder, aber trotz allem dem fand ich durchaus keine Gelegenheit zur Flucht. Eudlich aber
warfen wir im Hafen von Valparaiſo Anker, und da
ich erlauſcht hatte, daß wir etwa acht Tage bleiben würden, beſchloß ich, dort unter allen Verhältniſſen das Weite zu ſuchen.
Ich beſchloß erſt in den letzten Tagen um Ur⸗ laub zu bitten, einmal um ſo keinen Verdacht zu erregen, da ich wenig Sehnſucht nach dem Lande zu empfinden ſchien, zweitens aber war vorauszuſehen, daß man mich nicht lange verfolgen würde, wenn die Abreiſe des Schiffes einmal beſchloſſen war, und ich erhielt auch die Erlaubniß auf einen Tag an's Land zu gehen, zu meinem Aerger aber erhielten noch fünf andere Matroſen zugleich mit mir Urlaub, und ich hatte mithin eben ſo viele Wächter an der Seite.
Indeſſen ging ich ſcheinbar in der heiterſten Laune mit meinen Cameraden durch die Stadt, und half den Unfug vollführen, für den die Jungens⸗ bei ſolchen Gelegenheiten ſchwärmen, und den die Seeſtädtler ſcheinbar vortrefflich finden und belächeln, weil er ihnen häufig Vortheil bringt.
Nachdem wir alſo einige Obſtkörbe umgeworfen, zwei Hunden die Schweife zuſammengebunden und einer alten Frau einen Papierzopf angehängt hatten, begaben wir uns in eine Schenke, zechten wacker und zahlten das Doppelte deſſen, was uns abverlangt wurde, worauf wir uns abermals in die Stadt verfügten, um weitere Tollheiten zu treiben, und das zwar dies⸗ mal nach Almendral, der Mandelbaumſtraße, welche damals erſt im Entſtehen war, während jetzt ein glänzend neuer Stadttheil aus derſelben geworden.
Die Verbindung zwiſchen der Alt- und Neuſtadt wird an einer Stelle durch eine Straße gebildet, die auf der einen Seite nur wenige Häuſer hat, da die See faſt bis dicht an den Weg vordringt, auf der andern Seite aber von ſchroffen Felswänden begrenzt wird, und eben an dieſer Stelle blieben wir ſtehn, um, gleich einigen andern Leuten, ein Mädchen zu
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