Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
721
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2 Thlr. Chlr. gehoſtet haben.)

Cordhauſen erſchien zu haben, ſo wie in

dem idealen und realen 2 Thlr. 15 Sgr. vildeten Leſer in gleich mit ungetheiſtem Bei⸗ er, d Perf.

Leipzig iſeiſcienen:

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Malhan. 4 Thlr. in Algerien dhe chen Provinzen dieſe lhe 4 gro e Ka⸗

on 1. Eyelmann in Leipzig⸗

Vierte Folge.

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Eine Mochenchronik für Niteratur, Aunät, ſchöne Miſſenſchuften undh Geſellſchaſft.

Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.

No. 46.

Ceipzig, am 11. Uovember 1864.

,

Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.

Die Ebenbürtigen.

Eine wahre Geſchichte von E. Heuſinger. (Fortſetzung.)

Nach dem Feſtgottesdienſte fand auf dem Schloſſe ein Mittagseſſen ſtatt Tafel en miniature, wie ſie an den Höfen der Fürſten im Großen gegeben wird. Es waren die Beamten des Erb⸗ und Gerichtsherrn, die höheren Bedienſteten auf Feldern's umfangrei⸗ chem Beſitzthum dabei vertreten; ſämmtlich Männer, deren treue Pflichterfüllung bekannt war. Da hatten nicht Neid und Haß hinter freundlich lächelnden Ge⸗ ſichtern die erſten Plätze genommen. Charakterſtärke, Vertrauen und Liebe, Eigenſchaften, wie ſie vorzugs⸗ weiſe die Handlungen des Grundherrn bezeichneten, ſpiegelten ſich leicht erkenntlich wie in den Geſichts⸗ zügen ſo auch in der Unterhaltung der Gäſte wie⸗

der. Wäre an dem Tage der Geiſt des ſeligen Herrn hernieder geſtiegen, hätte er den blühenden Zuſtand ſeiner Güter geſehen, die er, durch Standesvorurtheile irregeleitet, zuſammt dem ganzen Dorfe faſt an den Rand des Verderbens gebracht, wie ſehnlichſt würde er gewünſcht haben, ſtatt der Reaction der Partei des Fortſchritts gefolgt zu ſein, die ſein Erbe zum eigenen und zum Wohle ſeiner Mitmenſchen als maßgebend erkannt hatte!

Im Uebrigen können wir die Einzelheiten des Feſtmahles unberührt laſſen. Jedermann weiß, wie vornehme Herren ſpeiſen, wenn ſie die Mittel dazu beſitzen, oder wenn beſondere Gelegenheit auch ein⸗ mal ein Mehreres erheiſcht. Aber es bleibt uns an dieſem doppelten Feſttage die Aufgabe, dem Leſer noch einmal den alten Schulzen vorzuführen, der, wie wir zu Anfange unſerer Erzählung geſehen, unter dem Regimente des frühern Gebieters in apathiſche Trägheit verſunken, die neuen Einrichtungen des that⸗ kräftigen jungen Herrn nicht eben freundlicher be⸗ trachtet hatte als die übrigen Darfbewohner,