0 Nlade* rüh ahmd bete w ü d, de er jed doch us aien Ge⸗ ter polit tiſcher eun Jad de die Arin nem fürſt lichen ege und einem muſcheln, in llaſſen.
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entlichten, Po⸗— Bild: von denen man o kann ich blos ing ihrer Cha⸗ en Umſtänden, übe rdie Män⸗ W Fan⸗ rSpanien und ſie her verbrei⸗ cht. Veelleicht ken, wenn ich vereinigt fin⸗ gefaßt werden. ſondern Claſſe, neinen, mögen von 100, 000 Profeſſors, 68 mag ſein, egewöhnlichſte eſtand, Kranke ungewöhnlichen daß der allge⸗ men habe, iſt: reichlich durch brer intereſſan⸗ te ich Polen in jder heiterſten lchte mein Ur⸗ je hätte ich um eren, da ich al ole en der Enie⸗ fuiht ad — 85 leich
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119, w wie ſich
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Vierte
ieſ Frauen unter den ſchwierigſten Umſtänden mit einem edeln Muthe benahmen, wenn ſie kaum in einem Gotteshauſe, wo ihre Andacht, unter dem Vorwand nach Munition und Waffen zu ſuchen, beſtändig von Koſaken geſtört wurde, vor
den Beſchimpfungen einer rohen Soldateska geſchützt waren?
Wie verſchieden die Geſichtszüge der polniſchen Frauen auch ſein mögen, ſo haben die Augen derſelben doch nur einen Ausdruck und ſie ſcheinen ſtets bemüht, den ſchwarzen Schleier der Zukunft zu durchbohren, da ſie des feſten Glaubens ſind, daß in irgend einem finſtern Winkel derſelben die Wiederge⸗ burt Polens verſteckt liegen möge. Ihre Augen ſtrahlen von einem doppelten Glauben— dem Glauben an die Zukunft ihres Vaterlandes und dem Glauben an das ewige Leben, wo ſie für die hienieden erlittenen Leiden werden entſchädigt werden. Dieſe beſtändige Gewohnheit, vorwärts zu blicken,
V dazu berufen fühlen,
Jolge. 70³
es Sinnen und Denken dem Ta—-
ihr beſtes
gesintereſſe nicht nur zu widmen, ſondern die Reſultate ihrer
unterſcheidet die polniſchen Frauen von denen aller andern
Nationen. Man ſieht es ihnen an, daß ſie glauben, eine Miſſion zu erfüllen zu haben, und daß ſie es zu ihrerL Lebe ns⸗ aufgabe machen, dieſelbe zu erfüllen. Eine kann dieſes unruhige Streben nach etwas, was nicht iſt, wel⸗ ches ihre polniſche Schweſter charäkteriſirt, nicht begreifen. Ihre Augen ſind unverkennbar auf die Gegenwart gerichtet, und ihre ganze Seele wird von dem Gedanken der Bereitung des Mittagsmahls für ihren Gatten in Beſchlag genommen. Aus dieſem Grunde werden eine deutſche und eine polniſche Frau einander nie verſteh en. Sie ſind die Maria und die Martha der heiligen Schrift. Jedoch iſt in dem Geſchäft der deutſchen„Hausfrau“ und in ihrer Sorge für viele Dinge doch auch etwas Portiſches, was Schiller in ſeinem Gedicht,„Ehret die Frauen“ hervorgehoben und in ſo ſchönen 4 ausgedrückt hat. C.
Miscellen.
deutſche Frau
tiſche Erfahrung den Beweis hinzu, daß es
Kraft auch mit dieſem Tagesintereſſe gen und Journale
zu begraben. Zeitun⸗ kbd nur tlür den Tag, für die Woche; tüchtigen literariſchen Producten, beſonders ſolchen Aebeite die an ble ibendere: Iuierehjen Productionen ihre Be
trachtung anknüpfen und ſo ein Culturergebn niß dem Publi⸗
cum ins Licht ſtellen, ſollte dagegen ein blei aes Leben zu
wünſchen ſein.
Im lebendigen Gefühl derſelben denn auch jetzt tüglich Ver rwirklichung verliehen, indem alle Schriftſteller der Zeitungspreſſe ihre beſte n Leiſtungen ſpäter mit Wahl und ũ berarbe eitung in Buchform ſammeln und ediren. Als Ermunterung für dieſes Wenſeſh füt die prak⸗ n Abſatz eines neswegs aber beeinteächigt, wenn
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der CI
dieſer Wahrheit wird
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Werkes nur befördert, kein
deſſen einzelner Inhalt bereits in der Tage spreſſe erſchienen iſt, und wäre dieſe Tagespreſſe ſelbſt ſo reich an Leſern wie die Gartenlaube. Gute Arbeiter können durch Bekanntwer⸗
den nur der Beliebheit und ſomit dem größeren Abſatz zuge⸗ führt werden, denn es fehlt unter unſeren funfzig Millionen Deutſchen weniger an Büche erkäufern, als an Leuten, denen zum Bücherkaufe Luſt gemacht wird.
Eine ſolche Edition von lauter geſamm tikeln hat auch Hermann Leſſing unter dem Titel„Daheim und Draußen“ bei Springer in Berlin erſcheinen laſſen. Es ſind ſehr viele kleine einzelne kurzgefaßte Artikel, die ſchon deshalb Intereſſe verdienen, weil ein ganz beſonderer ſpeeifiſch berliniſcher Charakter in denſelben herrſcht. Mit Kenntniſſen
elten kleinen Ar⸗
und ſcharfer, geiſtvoller 3 dierbachlun ausgerüſtet und immer,
wie
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das die Verhältniſſe eines großen Terrains mi t ſich brin⸗
en, auf das Sociale den Sch werpunkt legend, verbindet der 3„— 9.
und nach
Ludwig XIV. war zwar gegen Schmeicheleien nicht un⸗
empfindlich, doch mochte er ſie nicht leiden, wenn ſie zu ſtark aufgetragen wurden, und als einſt die Akademie die Beant⸗
wortung der Frage:„Welche iſt die derhüglichſi Tugend des Königs?“ als Preisaufgabe geſtellt hatte, ſtrich er dieſe auf dem Programm aus.— e.
Eine antike Sage ſchreibt das älteſte Hautrel lief d Tochter des Töpfers Dibulades in Korinth zu, welche vor einer Trennung von ihrem⸗Geliebten deſſen Shaltenrſd an die Wand gezeich hnet uad die Linien mit weichem Thon aus⸗ gefüllt haben ſoll.—— e. Anna pon Oeſterreich ſagte einſt zu Lud ddin XIV., als er noch ein Kind war:„Mein Sohn, ſuche D dinem Groß⸗ vater ähmlich zu werden, aber nicht Deinem Vater„Wa⸗ rum 29 fragte der König.„Weil“, antwortete ſeine Mut⸗ ter„ich geſehen habe, daß man beim Tode Heinrich's IV. weinte, und bei dem Ludwig s XIII. lachte.“ e.
Vom deutſchen Büchermarkt. Daheim und Draußen. Bunte Bilder von Her⸗ inn Leſſing. Berlin, Verlag von Julius Springer. 12365. Es iſt eine endliche Errungenſcha daß die an Zeitungen gefeſſel ten Schriftſteller ſich nicht mehr
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Verfaſſer damit die Manie doſkopartig vom Hur
bei ſeinen Betrachtungen kalei⸗ wertſten in das Tauſendſte zu gerathen der nothwendigen Gewohnheit der Humoriſten von Feuilleton-Profeſſion das fernliegendſte Rüſtzeug des Humors
zu kleinen Zwecken herbeizuſchleppen. Fehlt ihm dabei die Leichtigkeit eines bekannten Berline Tagesſchriftſtellers, ſo entſchädigt er dagegen durch mehr( ründlichkeit und wohl⸗ thuenden Ernſt für die Sache. Wir werden dem Leſer eine kleine Probe ſeiner S O. B.
chreibweiſe mittheilen.
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Memoiren. Bearbeitet von L. Alvensleben. Deſſau, Verlag von H. Neubür irger.
Dieſe ſchon von uns angekündigte Ueberſe etzung iſt be⸗ 3 bis zum zehnten Heftchen vorge ſchrit ten, und die Edition hilft, iei ich in ihrer Weiſe, bei jedem Heftchen durch ein Ti⸗ telbild der Phantaſie des Ohne Zweifel wird das UnterNehden in reiſen des großen Publlemms An⸗
Caſanova' v.
reits
Leſers nach. en K
D
klang finden. O. B.
Das Wiederaufblüh der el laſſiſchen Stu dien in Deutſchland, d on Pr. Joh. Friedr. Schröder' Halle, Schwetſchke'ſcher Verlag. 1864.
Es handelt lch um jenes Wiederaufblül ſchen Studien in
hen der claſſi⸗
er Deutſchland, welche im 15. und 16. Jahr⸗
hundert von hervorragenden Männern unternommen wur⸗
faſſer ſein Buch vorzugsweiſe beſtimmt
aft unſerer Aufkl ärung,
den. Weſſel, Agricola, Reuchlin, Erasmus, Birkheimer und Andere werden hier der reiferen Jugend, für welche der Ver
hat, in gedrängter Kürze vorgeführt. Uebrigens iſt die Daſtelluns der Art, 3 auch gebildeten Laien dabei eine Unterhaltung nicht feh⸗ len kann, da ſich das Buch vom rein Fachgelehrten, u⸗
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