Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
673
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Ekine TWochenchronik für Niteratur,

Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.

Leipzig, am 21. October 1864.

43. II. Jahrgang

Nunst, ſchöne Tliſſenſehuſten und Geſellſchaft.

Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.

Das Taſchentuch.

Novelle von

R. E. Hahn. (Schluß.)

Marianne folgte ſeiner Bitte. Sie hatte ſo viel Beſonnenheit behalten, um einzuſehn, daß ihre Ab⸗ weſenheit bei ihrem Feſte auffallen und Stoff zu ſcharfen Geſprächen geben mußte.

Eilig kehrte ſie in das Apelt'ſche Haus zurück, badete ihre Augen mit kaltem Waſſer und zeigte ſich mit leidlicher Faſſung. Es wurde bereits getanzt; Carl kam etwas verdrüßlich auf ſeine Braut zu und ſagte:Biſt Du endlich da? Eigentlich hätten wir ſollen den Ball eröffnen. Warum gingſt Du denn mit der Doctorin Ringler fort, und wo iſt ſie?

Ich weiß es nicht!

Biſt Du denn nicht mit ihr zurückgekommen?

Marianne erröthete, vielleicht würde ſie eine Un⸗

wahrheit geſagt haben, ſie wurde ihr aber erſpart, denn Carl fragte nicht weiter, ſondern ſchaute nach der großen Thüre des Saales, durch welche eben zwei Masken, ein Tyroler und eine Tyrolerin, ſich im zier⸗ lichen Tanze bewegten. Sie tanzten zum großen Er⸗ götzen der Zuſchauer eine Weile und überreichten dann dem Brautpaare ein zierliches Geſchenk. Dieſen Mas⸗ ken folgten noch einige, unter denen man Frau Doc⸗ tor Ringler vermuthete, wenigſtens hatte Jeder ſchon

lange dieſe Dame vermißt, und die eine maskirte Zigeunerin hatte, was Wuchs und Haltung betraf, viel Aehnliches mit Frau Ringler.

Muſik, feurige Weine, Masken dienten dazu, die Freude in lauter Luſt zu verwandeln; beſonders vergnügt waren die Eltern des Bräutigams, denn jeder Gaſt ſagte ihnen Angenehmes und Schmeichel⸗ haftes.

So kam Mitternacht heran, die Muſiker ſpiel⸗ ten einen eben friſch aus Wien gekommenen Walzer von Johann Strauß. Ein hübſches Fräulein, des Bürgermeiſters Tochter aus der nahen Stadt, ſuchte