dun t ha orſa
n, und rrih aus
ni n heit hat 4 ſorbene iſtrengun⸗
en.
ime Köni⸗ eit dnhe in dieſen
—
Aünigin?” Stan ammes; verden Sie, d nur iine
nigin Vie⸗
ler zu ſei⸗ zuſer ſeien rbara nur deil ſie in⸗
it in Lum⸗ zsit gloria
6.
Volltom näht deut.
0 Pf. St. r in Lon⸗
150 Pf. che er der
rg ertrug Vorſtel⸗ meinnicht ttigt wor⸗
ſedes Auf⸗ ſpiels, die ügen von e, die er m Nach⸗
amanten,
nur für für jedes
dunſtreiſe
euer,„ich bin Molière, der Verfaſſer des Stückes, welches ſie
Vierte
Jenny Lind hätte ſich mit den Dollars, welche ſie durch lhrs Kunſtreiſe nach der neuen Welt gewonnen, halb Schwe⸗
en kaufen können.
Man bot Roſſini eine Million Franken, wenn er ſechs Monate lang perſönlich in der Rolle des Figaro auftreten wollte.
Selbſt Alerdnbe Dumas, dem Vater, wurde einſt ein
ähnlicher Vorſchlag gemacht. Harel, Director an dem Thea⸗ ten an der Porte Saint⸗Martin, bot ihm 1834 für jeden Abend, an dem er in dem Drama Antony, das damals mit großem Erfolg gegeben wurde, in der Rolle des Antony auf⸗ treten würde, 2000 Fr. Dumas verlangte einige Tage Be⸗ denkzeit, doch der Gedanke kam nicht zur Ausführung, obwohl eines Tages ein Maueranſchlag in den Worten: Pmtong⸗ drame en cinq actes par M. Alexandre Dumas. Le rôle d' Antony sera rempli par M. Dumas en personne.“ bei dem Drucker beſtellt worden war. Dumas beſann ſich aber in der Nacht eines Beſſern und betrat die Bühne nicht. C.
Misrellen.
In einer kleinen franzöſiſchen Provinzſtadt wurde Mo⸗ liere's„Der eingebildete Kranke“ gegeben. Ein armer Teu⸗ fel, obgleich keinen Sou in der Taſche, hatte eine unbegrenzte Sehnſucht, der Vorſtellung beizuwohnen. Er ſchritt daher fürbaß der Eingangsthür, den Billeteur nicht beachtend, zu. ſeiner Pflicht treu, fragte, welches Recht er hätte zum
Lintritt in's Theater.„Welches Recht?“ antwortete
heute aufführen.“—„Um Entſchuldigung!“ erwiderte ver⸗
blüfft der Billeteur, ſich tief verneigend. Und Molière
betrat das Theater, um ſein Stück aufführen zu ſehen. (Allg. Theat.⸗Chr.)
Vom deutſchen Büchermarkt.
Die Elenden und Armen dieſſeit des Rheins. Socialer Roman in ſechs Büchern vom Verfaſſer der„Rit⸗ ter der Induſtrie“ ꝛc. Leipzig, bei Kollmann. 1864.
Schon im Titel liegt es, daß hier Victor Hugo's Ro⸗ man als Audegun und theilweiſe auch als Vorbild gedient hat. Der Verfaſſer iſt unter den anonymen und nicht ano⸗ nymen Romanſchreibern vielleicht der allerfruchtbarſte, denn er pflegt ſich nur drei⸗ und ſechsbändig zu faſſen und hat in kurzer Zeit eine ganze Reihenfolge ſolcher Erzählungen, die ſämmtlich auf das moderne Leben berechnet ſind, vom Sta⸗ pel laufen laſſen.
Der Verfaſſer hat das Gute, nach Fortſchritt in der allgemeinen Aufklärung zu ſtreben, und iſt mit den mannig⸗ fachſten Lebensverhältniſſen, deutſchen Regierungsgebräuchen und Staatseinrichtungen ungemein bewandert. Wenn er, mit ſolchen Kenntniſſen und Tendenzen ausgerüſtet, die drei⸗ fache oder vierfache Zeit zu ſeinen Arbeiten verwenden wollte, ſo würde er ſich dafür den Dank gebildeter Kenner erwerben, und die Unterhaltungsluſt der großen Maſſe könnte Nichts dabei verlieren, nun Romane zu empfangen, die in ihrer Motivirung klarer und wahrſcheinlicher wären und durch eine gründlichere, natürlichere Charakteriſtik an Lebenskraft und Friſche nur um ſo reicher ſein müßten. Ebenſo würde der Styl durch dieſes gediegene Arbeiten ſeiner Unreinheiten
Pund Härten enthoben werden, und das Ganze erhielte, was Hein literariſches Erzeugniß ſo wenig als der geſellſchaftliche
Folge. 671 Menſch entbehren kann, einen gewiſſen Nimbus der Cor⸗ rectheit und Abrundung. In ſtofkflicher Beziehung fehlt es übrigens dem Roman nicht an Intereſſe für die größeren Le⸗ ſerkreiſe. O. B.
—
Auf fremder Erde. Roman von Ati Kam⸗ bang. Leipzig, bei Coſtenoble. 1864.
Dieſe dreibändige Erzählung wird von dem bekannten Weltreiſenden Gerſtäcker eingeführt, und zwar mit der Ver⸗ ſicherung, daß der Schreiber derſelben durch eigene Erlebniſſe in Auſtralien ſich die genaueſte Terrainkenntniß angeeignet habe. Wenn wir das hier Erzählte mit anderen Schilde⸗ rungen jenes Erdtheils vergleichen, ſo ſind wir zwar von der Wahrheit dieſer Empfehlung überzeugt, können aber den Wunſch nicht unterdrücken, daß ſich der Verfaſſer künftig mit weniger Romantik zu überladenen Schilderungen möge ver⸗ leiten laſſen.
Dieſer Wunſch wird um ſo dringender, da ſich ein un⸗ verkennbares Talent zu einer ehrenwerthen freiſinnigen Dar⸗ ſtellung menſchlicher Verhältniſſe und Geſtalten in dieſem Romane ausſpricht. O. B.
Leben, Abenteuer und Tod des Theodoſius Thaddäus Donner von Franz Trautmann. Mün⸗ chen, bei A. koſſod⸗(Fleiſchmann's Buchhandlung.) 1864.
Trautmann hat ſich das Vorrecht erworben, in ſehr harmloſer und für ihn nicht eben zu beſchwerlicher Weiſe humoriſtiſch und komiſch zu wirken. Um es noch leichter er⸗ reichen zu können, bildete er ſich dazu als Bandwebezeng den alten ebenſo kauſtiſchen, als drollig breitſchweifigen Chroni⸗ kenſtyl, welchen er in zuf wotenuthen hiſtoriſchen Erzählun⸗ gen leichten Genres mehrere Male mit Glück und im vorlie⸗ genden Falle mit wohlſtudirter Gewandtheit, vermiſcht mit einiger Bade wernchanee gehandhabt hat.
Unter vielen Leſern werden auch ſolche ſein, die noch mehr Ruhe und Gemüthlichkeit in Vorrath haben, als dazu gehört die alte Jobſiade zu genießen, und dieſer Fond wird hinreichen, auch für Herrn Thaddäus Donner's Abenteuer Ausdauer zu gewinnen. Ausführliche Breite vertritt in die⸗ ſem Buche die Stelle treffenden Witzes, und es gehört wohl zum gelungenſten Humor, daß ſie ſich dabei mit jener Sicher⸗ heit benimmt, welches ihres Erfolges gewiß iſt. Die Edition iſt elegant ausgeſtattet und ſehr angenehm gedruckt, wie ſämmliche Sachen der ſehr lebendig unternehmenden Rohſold⸗ ſchen Verlagshandlung. O. B.
Ein Buch Sonette von Julius Schanz. Leip⸗ zig, bei Matthes. 1864.
Bereits in früheren Gedichten iſt der Verfaſſer durch ſeine zeſaüüie Formengewandtheit und muſikaliſche Sprache als ein rhythmiſches Talent bekannt Peerden dem auch treffende Apercus nicht abgingen. Dieſelben Wahrneh⸗ mungen laſſen ſich auch in dieſen Sonetten machen, in denen patriotiſche und weltſchmerzt iche Klänge ſich mit einander verbinden und für den Verfaſſer ein ruhiges Wirken und geiſtiges Gleichgewicht wünſchenswerth erſcheinen laſſen.
O. B.
Novelle von R. E. Hahn.(Fortſetzung.) Marat.(Schluß.)— Literariſche Briefe
Das Taſchentuch. Iuhatt:— Jean Paul Otto Banck. Feuilleton. Amerikaniſche Sclaverei und die Idee des freien Ne⸗ gerthums.— Eine Zigeunerkönigin.— Einträgliche Talente.— Mis⸗ cellen.— Vom deutſchen Büchermarkt.
von


