Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
656
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656 Novellen⸗Zeitung.

Bei dem Unterzeichneten iſt ſoeben erſchienen: . Chriſtliche Glaubens und Sittenlehre

nach Ordnung des lutheriſchen Katechismus.

Ein Hülfsbuch zur Fortbildung evangeliſcher Religionslehrer von Konrad Materne, Director des Schullehrer⸗Seminars zu Schloß Elſterwerda. Zweiter Theil: Das zweite Hauptſtück. 2 Dritte Auflage. gr. 8. 1864. Geheftet. 1 Thlr.

Dieſe Schrift iſt bereits bei dem Erſcheinen der erſten und zweiten Auflage von den gaachtetſten pädagogiſchen und theologiſchen Zeitſchriften als die bedeutendſte Katechismusauslegung der neuern Zeit anerkannt worden. Einſtimmig haben dieſe, und unter ihnen auch diejenigen, die mit dem Herrn Verfaſſer nicht auf demſelben theologiſchen Standpunkte ſtehen, das Werk eben ſo ſehr für die Vorbereitung auf die Ertheilung des Katechismusunterrichtes, wie für die weitere Fortbildung des Lehrers ſelbſt dringend empfohlen. Wie wohl begründet die günſtigen Urtheile geweſen ſind, hat die weitere Verbreitung bewieſen, welche das Werk ſeit ſeinem erſten Erſcheinen gefunden hat. Der Verleger kinn ſich daher ſeinerſeits jeder Empfehlung des Buches gänzlich enthalten. Er begnügt ſich mit der einfachen Angabe, daß der Herr Verfaſſer ſich veranlaßt geſehen hat, der dritten Auflage eine noch entſchiedenere Richtung als der zweiten auf die eigentliche Schulpraxis zu geben. Das ganze Werk iſt von dem Herrn Verfaſſer in der Weiſe umgearbeitet, daß es für geiſtig ſelbſtthätige Lehrer die Stelle eines Handbuches beim Unterrichte vollſtändig zu vertreten im Stande ſein wird. Nur die Sacramentslehre, welche der Herr Verfaſſer grund⸗ ſätzlich vorzugsweiſe dem Confirmandenunterrichte und nicht dem Schulunterrichte zuweiſet, hat im Ganzen ihre frühere Faſſung be⸗ halten. Neben der praktiſchen Richtung, welche der Herr Verfaſſer der dritten Auflage gegeben hat, iſt aber keinesweges die anderweitige Beſtimmung des Buches als eines Studienbuches für den Lehrer außer Acht gelaſſen. Noch jetzt ſoll das Buch der Fortbildung des Lehrers ſeine guten Dienſte leiſten. Um aber den doppelten Zweck zu erreichen, iſt noch weit ſchärfer, als es bereits in der zweiten Auflage geſchehen war, das Lehrmaterial von dem eigentlichen Studienmaterial geſchieden und, wo es beſonders nöthig erſchien, wie im erſten Hauptſtücke vom erſten Gebote ab, dieſer Unterſchied noch durch beſondere Ueberſchriften kenntlich gemacht. Der Verleger hält ſich nach dem Urtheile ſachkundiger Fachmänner überzeugt, daß gerade die Art und Weiſe, in welcher die rein praktiſchen Momente von den wiſſenſchaftlichen äußerlich geſchieden ſind und doch innerlich ihren Zuſammenhang behalten, nicht nur die Brauchbar keit dee Werkes bedeutend erhöhen, ſondern auch dem Buche ſeine ehrenvolle Stellung unter den übrigen Katechismusauslegungen ſichern

Eisleben, Auguſt 1864. G. Reichardt.

Berliner Reform.

Ddieſe täglich in der Stärke von 1 ½ bis 2 Bogen erſcheinende Zeitung, redigirt von Dr. Guido Weiß, vertritt auf politiſchem Gebiete die Grundſätze und Anſprüche der Linken der Fortſchrittspartei, mit deren hervorragendſten n⸗ lichkeiten ſie in Beziehung ſteht. Auf ſocialem Felde widmet ſie den Erſcheinungen zumal der Arbeiterwelt eine ernſte Aufmerkſam⸗ keit und prüft ſie am demokratiſchen Principe, nicht voreingenommen für oder wider irgend Einen der Stimmführer des Tages in dieſen Fragen. Sie bringt die Ueuigkeiten des In- und Auslandes in der Schnelle und Vollſtändigkeit, wie es den günſtigen loca⸗ len Bedingungen eines Berliner Blattes entſpricht. Gleichzeitig ſtrebt ſie aber auch die möglichſte Reichhaltigleit der Berliner Stadt- nachrichten ſelber an und ſteht in dieſer Beziehung unter den politiſchen Blättern der Hauptſtadt mit in erſter Reihe. Die Ent⸗ wickelung des wiſſenſchaftlichen Lebens und des gewerblichen Fortſchritts verfolgt ſie gewiſſenhaft und wird vom nächſten Quartale an dieſelben zeitweiſe auch in größeren Bildern zuſammenfaſſen. Für die Unterhaltung ſorgt, in der Regel täglich, ein Fenilleton, das mit Sorgfalt ausgewählt iſt und auch auf die Leſerinnen die gebührende Rückſicht nimmt. Das Cheater iſt ſtehende Rubrik für Nachrichten und kritiſche Berichte, die Künſte und der Handel finden ihre wichtigeren Ereigniſſe regiſtrirt, die Berliner Börſen⸗ nachrichten und die Coursdepeſchen ſind täglich vollſtändig mitgetheilt. Der Gang kriegeriſcher Ereigniſſe wird, wie dies ſchon bisher wiederholt geſchehen, auch fernerhin durch Karten und Pläne, die dem Blatte unentgeltlich beigefügt werden, illuſtrirt. Der Preis des Blattes entſpricht den Verbreitungskreiſen, die es ins Auge gefaßt hat, er beträgt bei allen Poſtanſtalten innerhalb des Preuß. Staates vierteljährlich 1 Thlr. 10 Sgr., innerhalb des Oeſterr.⸗Deutſchen Pöſtverbandes 1 Thlr. 18 Sgr.

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wird die bei W. L i Fr ſi e r e ſſs. diesja nien⸗Verthei ſcheinende Böellöh eddoh in Grünberg(rit 1856) er⸗ ſtrirten Lamilien matenders iſt die Prämie von Der Kaufmann, 50 Thalern

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Redigirt unter Verantwortlichkeit von Oito Friedrich Dürr in Leipzig. Verlag der Düryſchen Buchhandlung in Leipzig. Druck von A. Edelmam in Leipzig.

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