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Vierte
ſo recht die unergründliche Tiefe erkennt in der Liebe, und keinen hat um den er dieſe Tiefe ermeſſen darf, Ach das könnte einen zur Verzweiflung bringen. Ich war ſo ruhig, ſo kalt wie Sie weg gingen, meine Liebe iſt wie das Senf⸗ körnlein, das in kurzem ein hoher Baum ward, in deſſen Schatten Völker ruhn, und doch ein einzig freundlich Wort von Ihnen könnte mich ſo ruhig machen.
Lieber Tieck, wenn Sie mir gut ſind, ſo verkennen Sie all dieß nicht, jemand der ſo lebhaft, alles fühlt wie ich, der kann ſich nicht weniger lebhaft ausdrücken, es iſt keine Frage, daß mir Gott mehr gewähren muß wie andern, er muß mir alles gewähren,(denn er hat mir das Entbehren nicht aner⸗ ſchaffen) mithin auch Ihre Liebe, und deſſwegen bin ich auch wieder getröſtet.
Geſtern war ich wieder zum erſtenmale auf demſelben Plaz im Garten, Sie waren auch da, einen Augenblick, Ihre Füſſe ſah ich deutlich auf der Treppe ſtehen, ich ging weg, mag auch in meinem Leben nicht wieder hin, ich mögte Sie wohl nie wieder dort finden, das könnte mich ſchmerzlich be⸗ leidigen. Ich bin ſo glücklich, Gott meint es ſo gut mit mir, er will mich erhöhen, er will mich beſſern, durch das gröſte auf Erden, durch die Liebe, und ich ſollte wiederſtehen wollen? Nein gewiß nicht, mit allem Leben was in mir iſt, will ich mich ihm ergeben, es entſtehe daraus was will, mir kann es keinen Schaden bringen, nur dem Zaghaften können irdiſche Verhältniſſe was anhaben, was ſchadet es denn daß ich nicht bey Dir bin, iſt mein Vertrauen ſo klein, daß es nicht bis Ziebingen reichen ſollte, ich bin recht dumm daß ich mich be⸗ trübe, was ſchadet es endlich, wenn Sie ſelbſt, dieß alle nicht annehmen, es iſt als ob der Strom die Lieblichkeit der Ge⸗ gend nicht annimmt, durch die er fließt, die Gegend bleibt voch lieblich durch ihm, Troz ihn, die Bettine bleibt doch lie⸗ bend Troz ihm, Ein Strohm iſt übrigens auch nicht ſo wie⸗ dernatürlich, unnatürlich.
Der Winter iſt nah, es wird ſehr kalt werden, lieber Tieck, wenn Sie mir nicht gut ſind ſo erſtarre ich, keine Hei⸗ math habe ich, wo Feuer mir Zum Wärmen brennte, denn ich hab wohl emfunden, wer ſich niederläſt in Eigennuz, ſeinem eignen Leib aufopfernd die Welt, dem entflieht das Leben, kein freundlich Geſpräch, kein Geſang, keine Fantaſie und Farbe mehr, alles wird nach und nach ſtumme verlaſſne Einſamkeit, was wir uns ſelbſt erſchaffen wollen, kömmt uns nicht zugut, es muß aus der Liebe entſtehen, was wir genie⸗ ßen ſollen, drum will ich auch nie um mich ſelbſt etwas thun, auch nicht ein Licht will ich mir anzünden, wenn es mir Nacht iſt, denn irdiſch Licht hat keinen Beſtand und unſichtbares ewiges, daß muß durch Gottes Hand in Deinem Herzen mir zum Troſt entzündet werden.
Ich ſage da viel Durcheinander, und wer dieſen Brief in Händen hielte und ihn ſo ſinnlich läſe, wie er daſteht, dem würde er keinen Beſtand haben, wer aber heimlich lauſcht und aufmerkt, und mir gut iſt, der wird einen einzigen Ton darin hören der alle andre Töne zur Melodie verbindet.
Bettine.“
Tieck litt bekanntlich an dem bequemen zeitſparenden
Gebrauch, Briefe nur äußerſt ſelten zu beantworten, und ſo iſt denn, wie Holtei ſagt, vielleicht dieſer Umſtand die Veran⸗ laſſung, daß wir nicht noch einen zweiten Tieck'ſchen„Brief⸗ wechſel mit einem Kinde“, wenn auch einem indeß ſehr alt gewordenen, beſitzen. 6.
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Folge. 639
Vom deutſchen Büchermarkt.
Adolf Böttger, welcher ſich ſowohl durch ſeine an⸗ muthigen Original⸗Dichtungen, als durch ſeine muſter⸗ gültigen Ueberſetzungen auf das Vortheilhafteſte bekannt ge⸗ macht hat, beabſichtigt eine Geſammtausgabe der erſteren zu veranſtalten. Indem die Redaction dieſes Blattes dieſem Un⸗ ternehmen den beſten Erfolg wünſcht, der bei der Beliebtheit des Dichters und dem mäßigen Preiſe des elegant auszuſtat⸗ tenden Werkes kaum zu bezweifeln iſt, iſt ſie gern bereit, das Vorhaben des Autors zu unterſtützen, indem ſieſich zur Annahme von Beſtellungen auf das Werkbereit erklärt und ihren Leſern den ſoeben verſandten Proſpect nachſtehend mittheilt:
„Vielfach aufgefordert, meine ſeit zwanzig Jahren ein⸗ zeln erſchienenen Original⸗Dichtungen weiteren Kreiſen zu⸗ gänglich zu machen, benutze ich jetzt das mir contractlich zu⸗ ſtehende Recht, dieſelben in einer Geſammtausgabe unter dem Titel: Adolf Böttger's geſammelte Werke durch⸗ geſehene Auflage in 6 Bänden à circa 25 Druckbogen“ im Selbſtverlage erſcheinen zu laſſen.
Vierteljährlich erfolgt ein Band, ſo daß ſich das Ganze zu Anfang des Jahres 1866 vollſtändig in den Händen der verehrlichen Abnehmer befindet. Deutlichſter Druck auf feinem Velinpapier wird vorzüglich berückſichtigt, und das Format ſich dem der jetzt beliebten Claſſikerausgaben anſchlie⸗ ßen. Der erſte Band wird die lyriſchen, die übrigen werden die epiſchen und dramatiſchen Dichtungen ent⸗ halten. Den ſpeciellen Inhalt giebt der Proſpect an.
Geehrte Subſcribenten machen ſich verbindlich, bei Ein⸗ händigung eines jeden der ſechs Bände brochirt: 20 Ngr., elegant gebunden mit Goldſchnitt: 1 Thlr. verabfolgen zu laſſen, ſo daß ſich das vollſtändige Werk auf nur 4 Thlr. resp. 6 Thlr. beläuft.
Für Nichtſubſcribenten iſt der Preis des Ganzen auf 6 Thlr. resp. 8 Thlr. feſtgeſtellt.
Leipzig, den 25. Auguſt 1864. Adolf Böttger.
Proſpect des Inhalts der ſechs Bände:
I.(erſcheint Ende November dieſes Jahres.) Frühlings⸗ und Liebesmelodien.— Sonette.— Balladen.— Diſtichen. — Vermiſchte Gedichte.— Blätter der Erinnerung.
II.(erſcheint Oſtern 1865.) Pauſanias.— Fall von Babylon.— Magdalene.— Das Schenkhaus zu Savel⸗ them.— Nuſchirwan.
III.(erſcheint Johannis 1865.) Habana.— Hyacinth und Lilialide.— Don Juan und Maria.— Heinrich IV. und Fleurette.— Helene von Antwerpen.
IV.(erſcheint Michaelis 1865.) Till Eulenſpiegel.— Guilliem von Cabeſtaing.— Der Erbe von Thirleſtan.— Stille Liebe.— Sperthias und Bulis.— Zwei Königs⸗ nächte.— Dämon und Engel.
V.(erſcheint Weihmachten 1865.) Buch der Sachſen (Romanzen).— Wartburglieder.— Die Pilgerfahrt der Blumengeiſter.
VI.(erſcheint Oſtern 1866.) Goethe's Jugendliebe.— Agnes Bernauer.— Lancelot vom See.— Neueſte Dich⸗
tungen(ungedruckt).“ Inhalt„ Vorurtheil und Liebe. Novelle v. Julius Mühlfeld.(Schluß.) *— Gedicht von Alfred Formey. Die Auswanderer.—
Literariſche Briefe von Otto Banck. Feuilleton. Die Genies.(Nach Victor Hugo.)— Die letzten
Stunden des Prinzen Albert.— Beaumarchais als Uhrmacher.— Ein Brief Bettina's an Ludwig Tieck.— Vom deutſchen Büchermarkt.


