Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
527
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an, daß er einen Unfall gehabt und ſich den Fuß verſtaucht habe. Daß eine kleine Pappſchachtel ihn als Mörder erkennen laſſen würde, hat er ſicher nicht gedacht, als er England ver⸗ ließ, um, wie er noch vom Bord des Schiffes einem Freunde ſchrieb, nie an deſſen Küſten zurückzu kehren.

Ein neuer Feind der Weinberge.

Im ſüdweſtlichen Frankreich iſt man nicht ohne ſehr leb⸗ hafte Beſorgniſſe über das Wiedererſcheinen eines Inſects in den Weinbergen, das im vorigen Jahr in den Departements der Ober⸗ und Nieder⸗Pyrenäen ſehr große Verheerungen angerichtet hat. Dieſes Inſect, über welches die Beobach⸗ tungen noch ſehr unvollſtändig ſind, und dem die Landleute, die natürlich keine beſondern Entomologen ſind, den Na⸗ menWurm gegeben haben, ſcheint zur Claſſe der Nacht⸗ ſchmetterlinge zu gehören. Es kann recht gut der Pyralis, ein Blattwickler, ſein, deſſen Erſcheinung in Burgund vor einigen Jahren den Weinbergen ſo verderblich wurde. Bis jetzt hat man von dieſem Inſecte nur die Raupe beobachtet. Dieſelbe iſt zwei bis vier Centimetres lang; ihre Farbe iſt gelblich, ihr Kopf ſchwarz; ſie hat zahlreiche Füße, die zu ihrer Bewegung dienen. Ihr ſcheinbar glatter Körper iſt nichts deſto weniger mit kurzen, aufrecht ſtehenden Haaren bedeckt. Weil dieſe Haare ohne Hülfe einer Loupe nicht zu erkennen ſind, ſo hat man dieſe Raupe für einen Wurm gehalten.

In den Weinbergen der beiden Pyrenäen⸗Departements erſchien ſie im Frühjahr 1863. Die Raupe zeigte ſich nicht an den Blättern des Weinſtocks, ſondern an den Geſcheinen, als dieſe zu blühen begannen. Sie verband mit ſeidenarti⸗ gen Fäden zwei oder drei Zweige der Geſcheine und zerſtörte ſie. Da indeſſen die Raupe, als die Blüthe zu Ende ging, verſchwunden war, ſo beruhigte man ſich und man fing an ſie zu vergeſſen, als gegen Ende Auguſts eine neue Brut der⸗ ſelben erſchien. Zu dieſer Zeit waren die Trauben bereits ganz entwickelt und traten in die Periode der Reife ein. Die in der Traube ſitzende Raupe griff die Weinbeeren an, drang in dieſelben ein, ließ ſich darin nieder und leerte ſie gänzlich, ohne daß man es der Beere äußerlich anſehen konnte, wäh⸗ rend doch nur die äußere Hülſe derſelben erhalten blieb.

Der von dieſer Raupe angerichtete Schaden war ſehr groß; ohngefähr die halbe Ernte ging verloren, und in den letzten Monaten verſchwand die Ernte in manchen Weinber⸗ gen in Zeit von zwei bis drei Tagen gänzlich.

Im vorigen Jahr blieb dieſe Geißel am linken Ufer des Adour localiſirt; in dieſem Jahre iſt die Raupe am rechten Ufer dieſes Fluſſes erſchienen, und die Weinberge im Depar⸗ tement du Gers ſind ohne Unterſchied der Weinſorten davon heimgeſucht. Die Raupe machte ſich beſonders gegen den 20. Juni zur Zeit, wo die Weinſtöcke in voller Blüthe ſtan⸗ den, bemerkbar. Seit dem Ende Juni's, wo die Beeren ſich ſchon zu bilden anfingen und wie kleine Schrotkörner waren, iſt ſie verſchwunden. Der bis jetzt von ihr angerichtete Schaden iſt durchaus nicht bedeutend, aber man iſt ſehr we⸗ gen der zweiten Brut beſorgt, wenn dieſelbe wie im vori⸗ gen Jahr zur Zeit, wo die Trauben zu reifen beginnen, wieder erſcheinen ſollte.

Die bis jetzt gemachten Verſuche, die Raupe zu zerſtören, haben ſich als erfolglos herausgeſtellt. Der Schwefel bewies ſich als wirkungslos; eben ſo wenig wirkſam war das Pulver

Folge.

Hoffentlich wird die franzöſiſche Regierung Maßregeln ergreifen, um dieſe Raupe näher kennen zu lernen, und von Seiten der Wiſſenſchaft wird man ſich bemühen Schutzmit⸗ tel gegen dieſe neue Geißel aufzufinden. C.

Misrellen.

Wenn dem Heiligen Vater ein Todesurtheil vorgelegt werden ſoll, erſcheint der General-Secretair der Conſulta mit den Acten vor ihm und erſtattet ſeinen Bericht über An⸗ klage, Proceß und Urtheil. Wenn der Papſt hierauf nichts erwidert, ſo ſchreibt der General-Secretair unter die Acten die ſacramentale Formel:Non ha parlato.(Er hat nichts geſprochen.) Dieſe Worte kommen der Beſtätigung gleich, und das Urtheil wird ſofort vollzogen. Sobald aber der Papſt ſagt:Lasciate le carte!(Laßt die Papiere hier!) ſo legt der Secretair die Acten vor ihm nieder und entfernt ſich. Findet er ſie bei ſeiner Rückkunft an derſelben Stelle wieder, und ſchweigt der Papſt abermals, ſo ſetzt der Secretair die Formel darunter:Non ha dato ordine in contrario.(Er hat keinen gegentheiligen Befehl gegeben.) Das Urtheil iſt dadurch gleichfalls rechtskräftig geworden. Fügt der Papſt jedoch irgend eine Bemerkung hinzu, ſtellt er an den Secretair Fragen über den Hergang der Sache, über die Perſon des Verbrechers, ſo iſt durch dieſe Thatſache allein die Gnade bewilligt. Die geringſte Intervention des Papſtes, welcher Art ſie ſein mag, macht die Ausführung des Urtheils unmöglich; was der Papſt ſpricht, iſt Gnade. Es iſt im vorigen Jahrhundert der Fall vorgekommen, daß der Papſt bei Rückſtellung der Acten ein paar Worte zu dem General⸗Secretair ſprach, in denen er bedauerte trotz ſeines beſten Willens im vorliegenden Fall keine Gnade üben zu können. Der General⸗Secretair, ein Mann von Herz und Kühnheit, erwiderte:Es iſt zu ſpät. Eure Heiligkeit hat verziehen; die Gnade kann nicht zurückgenommen werden. Das Urtheil wurde nicht vollzogen.

e.

Vom deutſchen Büchermarkt.

Ausgewählte Dichtungen von Fried. Boden⸗ ſtedt. Berlin, bei Decker. 1864.

Was früher in verſchiedenen Ausgaben vom Verfaſſer an lyriſchen Productionen erſchienen iſt, davon empfangen wir hier eine leicht und bunt zuſammengeſtellte Auswahl, die im Ganzen einen ſtarken Band bildet.

Beſonders ſind es die in morgenländiſcher Weiſe ge⸗ dachten Sprüche und Sinngedichte Bodenſtedt's, welche bis⸗ her den dankbarſten Leſerkreis fanden, und ſo erhielten ſie denn auch hier eine Berückſichtigung. Die Edition wird durch Billigkeit weiteren Kreiſen zugänglich gemacht.

O.

Neue culturhiſtoriſche Bilder aus der Schweiz. Von Ed. Oſenbrüggen. Leipzig, Roßberg'ſche Buchhand⸗ lung. 1864.

Aehnlich dem von uns ſeiner Zeit beſprochenen erſten Band bringt auch dieſer zweite weſentlich ſolche Beobachtun⸗ gen, welche auf die Sittengeſchichte des Schweizerlandes ein bezeichnendes Licht werfen. Nicht ganz ſo ausſchließlich wie

des Bertram oder Sypeichelkrauts.

anfangs hat ſich der Verfaſſer dem Juridiſchen, der volksthüm⸗