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Nun ſpringt der brave Wachmeiſter von ſeinem Pferde herab und hebt den lebloſen Körper ſeines Officiers auf. Er iſt noch nicht todt; eine ſchwache Bewegung zeigt, daß das Leben mit dem Blute, das aus zwölf klaffenden Wunden fließt, noch nicht entronnen iſt. Der Wachmeiſter nimmt ſogleich Thonerde und legt davon auf jede Wunde eine dicke Schicht, die er mit dem Taſchentuche und dem zerriſſenen Hemde des Sterbenden umgiebt. Dann in der Nähe eine lange Kiſte findend, welche die Mexicaner da gelaſſen hatten, legt er den Officier in dieſelbe. Einer der, Soldaten hat einen von einem Maulthier gezogenen Wagen herbeigeſchafft; auf dieſen wird der ſchwer Verwundete gelegt, und man ſchlägt den Weg nach dem Lager ein; aber das Maulthier erſchrickt über einige Flintenſchüſſe, die es vernimmt, geht
durch, der Wagen fällt um, und der unglückliche Lieutenant
ſtürzt einen Abhang hinunter. Der Wachmeiſter macht dann eine Tragbahre von Zweigen, und auf dieſer wird der bereits halbtodte Officier ins Lager geſchafft, wo einer ſeiner frühern Schulcameraden, der als Wundarzt das Expeditionscorps begleitet hat, ihm de ſorgfältigſte Behandlung zu Theil werden läßßt. Sobald der Genekal Forey von dieſer muthigen That Kenntniß erhalten hatte, wollte er wenigſtens, daß eine wür⸗
dige Belohnung das Sterbelager, auf dem ein ſo braver
Soldat ruhte, ehren möchte, und als der Schwerverwundete
ſein Auge öffnete, ſah er das an ſeinem Kopfkiſſen befeſtigte
Kreuz der Ehrenlegion.
Sechs und funfzig Tage lang ſchwebte, der Souslieute⸗ nant de James zwiſchen Leben und Sterben; die ſorgfältige Behandlung, die ihm zu Theil geworden, rettete ſein Leben, aber ſeine Wunden machen ihn unfähig, ſeine militäriſche Laufbahn fortzuſetzen.
Als de James nach Frankreich zurückgekehrt war, machte
Folge. 175 den er trägt, würdig führt. Einer ſeiner Vorfahren, Caval⸗ lerie⸗General und Ritter des Ordens des heiligen Ludwig, wurde bei Fontenoy und bei Lawfeld, wo er Wunder der Tapferkeit verrichtete, ſchwer verwundet. C.
Misrellen.
Das auf königliche Koſten, nach dem Palaſt des Cardi⸗ enals Quirini zu Rom, erbaute Prediger⸗ und Schulhaus in Potsdam erhielt nur einen und zwar gemeinſchaftlichen Ein⸗ gang. Der Inſpector und der Diakonus ſuchten dieſerhalb ſchriftlich beim Monarchen an: für einen jeden Prediger ei⸗ nen beſondern Eingang machen zu laſſen. Der König ſchrieb eigenhändig auf die Bittſchrift:
„ Es führet nur eine Thür zum Himmelreich ein.“
A¹ ⸗ Kleine Kritiken.
Maja.— Ein Lokosblumenkranz. Dichtung von Ru⸗ dolph Gottſchall. Bresläu, Verlag von Eduard Tre⸗ wendt. 1864.
Rudolph Gottſchall gehört zu der geringen Zahl der jetzt kebenden Poeten, die mit einer gründlichen allgemeinen Bildung und beſonders mit einer geſchmackvollen Erkenntniß der Literaturgeſchichte das Ringen nach neuen Ideen verbin⸗ den und nicht bloß dieſen guten Willen, ſondern wirklich auch Ideen haben.
Er hat in all ſeinen Productionen eine gewandte, wohl⸗ klingende, farbenreiche Sprache bewährt, die einer blühenden Phantaſie weſentlich ihr Colorit und eihre ſcharfe Zeichnung verdankt. Selbſt wo der Autor zu bilderreich, aun orientaliſch in ſeinen Vergleichen und zu überraſchend in der Keckheit ſei⸗
er dem Marſchall Forey einen Beſuch und bat ihn durch ſeine Empfehlung ihm dazu behülflich zu ſein, daß ihm der Poſten eines Steuer⸗Einnehmers verliehen werde.
„Ja, ja, mein braver Officier,“ ſagt der Marſchall
mit einer lebhaften Rührung;„ich werde den Kaiſer ſelbſt darum bitten.“
Der Schwadronschef, Marquis de Gallifet, Ordonnanz⸗
officier des Kaiſers, kommt ſeinerſeits, um ſeinen Kriegs⸗ cameraden zu beſuchen, und ſagt zu ihm:
„Sie müſſen ſelbſt mit dem Kaiſer reden, und hier iſt eine Einladung, die ich Ihnen für den nächſten Ball bringe.“
Der junge Lieutenant begab ſich mit ſeinem blaſſen Geſichte und nur mühſam gehend dahin. 1
Der Marquis de Gallifet lenkt die Aufmerkſamkeſt des Kaiſers ſofort auf ihn, der ihm entgegenging und aus ſei⸗ nem eignen Munde die Erzählung dieſer dramatiſchen Epi⸗ ſode vernehmen wollte.
„Sire,“ ſagte der junge Officier ſchließlich,„ich habe zwölf Wunden erhalten, die meinen Körper ſo zerrüttet ha⸗ ben, daß ich leider mich gezwungen ſehe den Dienſt zu ver⸗ laſſen. Ich bitte Ew. Majeſtät um einen Steuereinnehmer⸗ Poſten.“
„Sie werden ihn haben, mein lieber Lieutenant,“ ant⸗ wortete ſofort der Kaiſer,„denn Sie haben ihn zwölfmal
verdient.“
Es iſt ſchwer zu ſagen, wer am Ende dieſer Erzählung
lebhafter gerührt war, ob der Kaiſer oder der junge Officier, der die franzöſiſche Tapferkeit in einem ſo hohen Grade in
Mexico entfaltet hatte. Hinzuzufügen iſt noch, daß Herr de James den Namen,
ner Wendungen und draͤſtiſchen Gegenſätze genannt werden kann, fühlt man ſich doch wieder verſöhnt durch dieſe Kraft und Leben bekundenden Effecte, die immer den erfriſchenden Eindruck des Anregenden, Unternehmenden behaupten. Ueb⸗ rigens müſſen ſelbſt pevantiſche Richter geſtehen, daß ſie ihn neuerdings immer bleibender auf dem Wege der Mäßigung und der künſtleriſchen Harmonie antreffen. Sein Geiſt gleicht den haltbaren Weinen, deren Feuer und Jugendkraft ſich mit den Jahren eredeln. Es läßt ſich nicht daran zweifeln, daß das große Pu⸗ blicum Gottſchall's anſprechende Dichtung„Maja“ aus eige⸗ ner Lectüre kennen lernen werde, und es ſei daher nur er⸗ wähnt, daß dieſes Epos im Weſentlichen einer indiſchen Poe⸗ ſie Bhogaprabandha entnommen iſt, wobei natürlich nur an eine freieſte, ſelbſtſtändige Behandlung des dargebotenen Stoffes gedacht werden darf. Für die zahlreichen Freunde der altindiſchen Literatur vereint ſich mit dem Genuß dieſer neuen erzählenden Dich⸗ tung der Umſtand, auf eine anmuthige Weiſe gar viele Ein⸗ zelheiten der indiſchen Mythologie und Märchenwelt dabei kennen zu lernen, und zwar legt der Verfaſſer ſtets auf den geiſtigen Höhenpunkt ſolcher Epiſoden einen beleuchtenden Accent. Mit großer Beweglichkeit der Seele hat ſich Gott⸗ ſchall in die Natur und Menſchenwelt des fremden Landes
hineinverſetzt und verſteht es, uns in den Anſchauungen je⸗ ner Sphären ſehr bald heimiſch zu machen.
Wir können es uns nicht verſagen, hier als Probe der ſprachlichen Behandlung die Eingangsſtrophen derjenigen Abtheilung anzuführen, welche die Ueberſchrift„der Einſied⸗ ler“ trägt:


