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ſelbſt nicht davon berührt ſein. In dieſer Stimmung lernte er Byron's Werke kennen. Sieg und Ergebung waren un⸗ bedingt. Nicht wie der Vogel vom Hauch der Schlange be⸗ ſtrickt in ihren Rachen fällt, nicht wie die Mücke um die Kerze ſchwirrt, ſondern wie Liebende in Seligkeit ſich verei⸗ nen, ſo ſchloß ſich Hilſcher's ganzes Weſen an dieſen großen britiſchen Dichter an. Bald erwachte auch die Neigung zum Drama und die Luſt zur Darſtellungskunſt in dem jungen Mann, und es wurde in der Kaſerne ein Liebhabertheater ge⸗ gründet, wofür er mehrere recht talentvolle Stücke ſchrieb. Doch dieſes heitere Aufleben dauerte nicht lange; eine un⸗ glückliche Liebe griff mit dem Gefolge finſterer Stimmung in ſein Gemüth ein, und er fühlte ſich erſt wieder erleichtert, als er mit ſeinem Regiment nach der Lombardei marſchirte. Hier ſtarb Hilſcher, der es nur bis zum Feldwebel gebracht hatte, bereits im Jahre 1837 an der Schwindſucht.
Seine dramatiſchen Verſuche ſind uns nicht bekannt geworden. In der vorliegenden Edition befinden ſich nur lyriſche Arbeiten und Ueberſetzungen, meiſtens nach Byron und einigen andern, vorwaltend engliſchen Dichtern.
Eine ſtarke kraftvolle Gedankenproduction finden wir in den Originalgedichten des Verfaſſers nicht; ebenſowenig eine beſondere Macht der Sprache oder der individuellen Stimmung. Aber es liegt etwas treuherzig Inniges, Reines und ſomit durchaus Poetiſches in dieſen jugendlichen Ergüſ⸗ ſen. Mehr Aufmerkſamkeit fordern die Uebertragungen, und es iſt beachtenswerth, mit welcher Hingabe ſich Hilſcher in die Ideen⸗ und Gefühlswelt, ja in die ganze Subjectivität Byron's hineinverſetzt hat. Hervorragend iſt in dieſer Be⸗ ziehung die Verdeutſchung Manfred's; ebenſo die Ueberſetz⸗ ung des Giaur und des Gefangenen von Chillon. Aller⸗ dings haben uns manche neuere Ueberſetzer noch an eine ſchmiegſamere, farbenwechſelndere Sprache gewöhnt, doch es herrſcht hier neben der Treue eine große ungekünſtelte Nai⸗ vetät des Ausdrucks, wie es zwei Proben beſtätigen werden, die wir hier mittheilen wollen. Zunächſt hier das Lied: „Fanny war im Wäldchen,“ von Thomas Moore.
Im Wäldchen war Fanny, es grüt Und Karl, er blieb auch nicht zurück; Von Liebe war ihr Auge ſo heiß Und warm ihr Herz, wie ihr Blick.
O, wollte jetzt Karl auf Bitten ſinnen, O ſprecht, was ſollte dann Fanny beginnen?
das Reis,
Die Einſamkeit winkte zum Liebesgenuß, Doch Fanny war jung und ſcheu; Da raubte ihr Karl den erſten Kuß, Doch ſie ſprach erröthend und frei: „O Karl! ſprich wahr und ohne Beſinnen, Geſteh' es, Geliebter! was willſt du beginnen?“
Sie gingen vereint im Schatten dahin, Ihr Blick war von Thränen ſo ſchwer; Denn Liebe erfüllte des Mädchens Sinn, Und Furcht vor dem Knaben noch mehr.
O, wollte jetzt Karl auf Bitten ſinnen, O ſprecht, was ſollte dann Fanny beginnen?
Und ſüß erſchollen den Wald entlang Der Vögel Geſänge ſo weich, Da ſprach das Mädchen, ihr war ſo bang, Mit Schmollen und Lächeln zugleich: „O Karll laß uns eilen von hinnen! Ich zitt're, Geliebter! was willſt du beginnen?“
Folge. 143 Eine andere Uebertragung heben wir hier aus Byron's hebräiſchen Melodieen hervor, die den Sinn in gar einfacher Weiſe wiedergiebt. Es iſt die Klage um Juda:
Beweint ſie, die geweint an Babels Strome! Ihr Reich iſt Traum, und Schutt ſind ihre Dome; Die Harfe Juda's brach, und tönt nicht mehr; Gottloſe wohnen, wo gewohnt der Herr.
Wo wäſcht das Blut ſich Juda von den Füßen? Wann ſoll Geſang von Zion lieblich grüßen? Wann weckt in Juda's Liedern Gottes Lob Das Herz, das ſolche Himmelsſtimme hob?
Ihr Stämme mit dem Wan ab Wie könnt ihr flieh'n, mit Die Taube hat ihr Neſt, d Der Menſch die Heimath,
hr müden! zufrieden? Kluft,
r die Gruft.
Der bekannte Wiener Poet Ludwig Auguſt Frankl hat die Redaction der Hilſcher'ſchen Arbeiten übernommen, und wir ſtimmen ihm gern bei, daß der Werth der da⸗ rin enthaltenen poetiſchen Ueberſetzungen eine allgemeine Beachtung von Seiten der deutſchen Literatur recht wohl verdiene.—
Das andere Bändchen Gedichte von Heinrich Freimuth. führt ſich in einer Selbſtkritik beim Publicum ein, und der Verfaſſer ſagt darin unter anderm Folgendes:
Ihr braucht nicht lang die Federn zu zerkratzen, Ich will mein Urtheil mir ſchon ſelber ſprechen: Ihr hört nicht Nachtigallen hier,„nur Spatzen“, Und könnt nicht Roſen, aber„Unkraut“ brechen. Mit„wilden Reimen“ kann ich vielfach dienen, Wonach ſoll ſonſt die Winkelkritik fahnden?
Auch praktiſch mir„Reminiscenzen“ ſchienen, Sonſt hat Lord Oberrichter nichts zu ahnden. Mit„Geiſt“ hab' ich mich nie beſchwert gefunden, Und„Phantaſie“ wuchs nie in meinem Schädel; „Gefühl“ erſt, das erklär' ich unumwunden, Hatt' ich bei Flaſchen nur und meinem Mädel. „Maculatur“ nur hab' ich liefern wollen;
Wozu giebt's Lumpen, als ſie zu bedrucken?
— Ihr ſeht, ich ſterb' an eig'nem Uebelwollen, Und brauche fremdes nicht mehr zu verſchlucken.
Uebrigens malt der Verfaſſer ſeine lyriſchen Unthaten ſchwärzer als ſie ſind. Seine Producte ſind ſogar nicht ein⸗ mal aller Ideen baar, ſondern haben nach beſcheidner Maß⸗ gabe der modernſten Lyrik hin und wieder Einfälle, Empfin⸗ dungen und einen kecken Temperamentshumor. Auch einige Ueberſetzungen nach dem Spaniſchen und Engliſchen ſind der Sammlung vom Autor beigegeben. Für die Sprache und Reinheit des Geſchmacks liegt noch ein ſehr weites Feld zu ernſten Studien vor ihm.—
Die Gedichte„aus vergangener Zeit“ von Mathilde Raven werden in ſo fern den Leſern nicht unintereſſant ſein, als ihre Verfaſſerin bereits durch den Roman Galileo Galilei ein auffallendes Talent und ernſtes Streben ver⸗ rathen hat.
Sie iſt hier im Gebiete der Lyrik recht unbefangen phantaſtiſch, und ihre Träumereien, Vergleiche und lyriſche


