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Vierte
und links ſpähen und recognosciren konnte, und ſie genügten.
Bart näherte ſich den Bänken in demſelben Mo⸗ ment, als Victor de Ruailles vom Winde abfiel. Als die Schaluppe ſich beeilte, von der drohenden Bran⸗ dung abzuhalten, trieb der Lootſe unerſchrocken ſein zerbrechliches Fahrzeug in den Schwall der ſchäumen⸗ den Wogen.
„Blanca!“ murmelte der junge Mann.„Blanca! daß ſie von keinem hindernden Gegenſtande abgehal⸗
Jetzt gilt's, Saint Antoine! An meinen Armen ſoll's beim Teufel nicht fehlen!“
Bart traf das ſchmale Fahrwaſſer. Nur einen Augenblick tanzte und wirbelte die Jölle; dann ge⸗ horchte ſie wieder dem Ruder und ſchnitt, wankend und zitternd zwar, aber mit feſter Richtung durch den Paß.
„Ich wußte es wohl!“ ſagte der Lootſe, im ebe⸗ nen Waſſer jenſeit der Bänke angekommen, indem er
ſich keuchend und von Meerwaſſer und Schweiße trie⸗
fend einige Secunden aufrichtete, um ſich zu erholen. „Wir, die Wogen und ich, kennen uns, und außerdem hat Bart auch ſchon andere geſehen, als er für einige jämmerliche Goldſtücke und nicht um das ſchön ſte Mäd⸗ chen Frankreichs arbeitete. Und jetzt! Vogue la galère! wenn ich nur wüßte, wo ſich der Commandant der Linie befinden mag...
Einige Minuten ſpäter bemerkte der Lootſe hin⸗ ter ſich, keine zwanzig Klaftern vom Schnabel ſeines Bootes, die düſtern, kaum erkennbaren Umriſſe eines Schiffes, welches ſich wie ein rieſiges Geſpenſt der Nacht über der Tiefe wiegte. Seine Hände beb⸗ ten, ſein Herz ſchlug ungeſtüm. Das war ſein Feind, Ruailles!
„Und ſterbe ich,“ ſagte der wackere Seemann, faſt laut ſprechend,„ſo gilt's für ſis, Bart! Zuvor laßt ſehen, was ein Mann vermag..
Bart bückte ſich und ließ die Ruder ſchlank an den Seiten ſeines Bootes herabſinken; denn er ſchoß unter dem Bugſpriete der Kanonierſchaluppe fort. Dicht neben den finſtern Planken des Wachtſchiffes ſchob er ſich hin; wären die Stückpforten nicht geſchloſſen geweſen, er hätte können in das Innere der ſchwim⸗ menden Feſtung ſeines Feindes blicken. Bart hörte Franceschi ſprechen und er erkannte an dem gasco⸗ niſchen Dialekte deſſelben ſeinen Mann aus dem Ge⸗ büſche hinter dem Garten des alten Marquis. Victor de Ruailles' wohlbekannte Stimme commmandirte, und Frangois hörte, daß die Seeleute noch immer ihre geſpannte Aufmerkſamkeit auf den Punkt richteten, den der Kühne vor zehn Minuten paſſirt war.
Wenn es jetzt hell geweſen wäre, würde man die Leichenbläſſe des armen Burſchen bemerkt haben,
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welcher ſich faſt im Rachen des Löwen befand. Weni⸗ ger aus Ueberlegung als aus einer Art von Inſtinct warf ſich der Lootſe flach nieder und ließ ſich in's Meer hinaustreiben. Niemand an Bord der Scha⸗ luppe hatte das Boot bemerkt.
Als der Lootſe ſich aufrichtete, war er weit von der Schaluppe. Die See ging hohler als in der Nähe des Landes; die Wogen waren maſſiger, und der ebenmäßige wuchtige Schwung derſelben bezeugte,
Folge.
ten wurden, ihren ganzen Nachdruck zu entfalten. Bart nahm die Ruder auf und lauſchte und ſpähte, jetzt nicht mehr nach den franzöſiſchen Wachtſchiffen, ſondern nach den Kreuzern Altenglands. Der Burſche fing an zu ſeufzen; er ruderte jetzt nicht mehr, ſondern begnügte ſich, die Schaufeln in's Waſſer zu ſtecken, um Balance zu halten.
Er legte ſeine beiden Signalkugeln handgerecht und zog ſein Feuerzeug hervor. Offenbar glaubte er nicht daran, daß die Engländer dieſen flüchtigen Schein auf der weiten Waſſerwüſte bemerken wür⸗ den, noch weniger, daß ſie ſein Canot auffinden konnten.
„Wer weiß, wo dieſe Hunde von Englaäͤndern ſich befinden!“ ſagte er zweifelnd.„Ich werde hier trei⸗ ben können bis in Ewigkeit, ohne daß ſie mich be— merken.“
Der brave Lootſe wußte nicht, daß die ſtolzen Segler Britanniens den Hafen und die Rhede von Boulogne in einem furchtbaren Halbkreiſe umgaben, wie die Jäger den Keiler einſchließen, den ſie tief im Keſſel ſchnauben hören.
Plötzlich leuchtete ein ſtrahlendweißes Licht über den dunkeln Wogen... Bart hatte ſeine Signalkugel angezündet und in die Höhe geſchleudert. Sie ſchwebte einen Augenblick, ringsum den Vorhang der Fin⸗ ſterniß lichtend, dann ſank ſie lautlos nieder, um der Nacht wiederum ihr Recht zu überlaſſen. Bart hatte, geblendet von dem Lichtblitze kein Fahrzeug zu ſehen vermocht. Die zweite Kugel ſtieg empor...
Fern auf der Rhede zuckte jetzt ein Blitz, dem ein Kanonenſchuß folgte. Victor's Gruß war's, und wie ein Meteor zog ſich ſeine Bombe mit dem ſprühenden Kometenſchweife in weitem Bogen durch die Luft.
„Die Richtung war gut!“ ſagte der Lootſe; „nur um etwas weiter hättet Ihr ſchießen müſſen.“
Gleich darauf ſtieß Frangois einen Schrei aus. Es ſauſ'te neben ihm wie das Fahrzeug des Todes; er meinte von den ragenden Spieren eines furcht⸗ baren Koloſſes berührt zu werden, der neben ſeinem Canot vorüberſtürmte. Er hörte das Heulen der


