Jahrgang 
01-25 (1864)
Seite
67
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haltung aufſuchen! bat Victor de Ruailles, mit der Hand durch ſeine ſchönen Haarbüſchel fahrend. Hier könnte von uns, namentlich aber von mir, deſſen Epaulettes kaum auf die Achſeln geheftet ſind, Notiz unangenehmer Art genommen werden. Vor allen Dingen aber keine Hurrahs, wenn Ihr mich lieb habit

Du haſt am 26. Auguſt unter den Augen des Kaiſers gegen dieſe John Bulls gefochten.

Wir Alle!

Und ſolchen Braven nimmt man ein Hurrah nicht übel! rief die Geſellſchaft, deren Enthuſiasmus, ſtatt ſich abzukühlen, noch zu ſteigen ſchien.

Ach meine Freunde, ſagte der neue Schalup⸗ pencapitain,ich habe den Befehl und ich muß für Euch ſtehen. Mein Grad iſt in Gefahr...

Ich bin ſchon zweimal degradirt, ſagte Fran⸗ ceschi laut auflachend,und ſtehe doch wieder zum Lieutenant. Aber Victor hat Recht, wir wollen dem Kaiſer nicht beſchwerlich fallen. Die Hurrahs mögen unterbleiben, aber das Lied vomPavillon wird geſungen, während wir abmarſchiren, und daran wird ſelbſt dieſer Garde⸗ du⸗Corps nichts auszu⸗ ſetzen haben.

Eine Pauſe trat ein, während welcher der Scha⸗ luppencapitain ängſtlich nach den Adjutanten blickte, die vor dem Zelte Napoleon's ſtanden, und die Came⸗ raden ſich anſchickten, ſo großartig wie möglich ihr Nationallied zu beginnen.

In dieſem Augenblick ging die Sonne unter. Es ſchien als wenn ſich plöͤtzlich eine ahnungsvolle Stille über das weite Lager und über die Rhede ausbreitete. Die Seeleute wandten ſich unwillkürlich und blickten nach dem hohen Meere, auf welches man hier, von dem Kaiſerzelte und der ganzen Straße Deſaix aus, einen freien Ueberblick hatte.

Nach einiger Zeit blitzte es fern am Horizonte mit bleichem mattem Scheine auf. Hier, dort und in noch größerer Ferne zuckten dieſe Blitze, und nach mehreren Secunden donnerte ein Kanonenſchuß ver⸗

hallend herüber, welchem raſch funfzehn andere folgten. Das engliſche Geſchwader drüben ſchoß Sunset.

Sechzehn Schiffe! Diable! murmelte der Gas⸗ cogner, indem ſich die Seeleute, wie im Vorgefühle des furchtbaren Unſterns, der bald darauf ihre Flagge vernichten ſollte, bei dieſer uncheimlichex, Mahnung ernſt, faſt bedenklich anſchauten.

Dieſer Ernſt behauptete ſich jedoch nur wenige Momente, dann ſchienen die Seeleute durch dieſen Gruß aus den feindlichen Feuerſchlünden wahrhaft elektriſirt, und als ſich von der Rhede her als

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Antwort auf das engliſcheGood evening! ein tauſendſtimmiges Geſchrei erhob, da hielten ſich die Jünglinge, ſelbſt Victor de Ruailles, nicht länger.

Es lebe der Kaiſer. Es lebe die glorreiche Flotte Frankreichs! ſchrie Victor de Ruailles be⸗ geiſtert.

Hurrah! antworteten die Cameraden.

Hoch der tapfere Admiral und alle Flotten⸗ officiere! commandirte der ſchlanke Blondkopf.

Hurrah!

Und ganz beſonders de Ruailles, Capitain der B-Schaluppe Nr. 325! bemerkte einer der Seeleute.

Hurrah!

Wir wollen überhaupt die A- und B-Schalup⸗ pen leben laſſen!

Hurrah!

Ich ſchlage gehorſamſt vor, rief Joſeph Fran⸗ ceschi,der Souslieutenants von der Flotte, nament⸗ lich der degradirten, zu gedenken...

Hurrah! jubelten die Jünglinge.

Und jetzt Tod allen Engländgrn, Cameraden! ſchloß der ſchlaue Gascogner, welcher ſich eben noch zur rechten Zeit umgeſchaut hatte.Mordious! Wir werden landen, und keiner dieſer Rothköpfe jenſeit des Canals ſoll lebendig bleiben!

Den Uebrigen blieb das Hurrah in den Kehlen ſtecken.

Napoleon, der Generalintendant D den Schreiern.

Daru war über dieſen Lärm kaiſerlichen Zeltes außer ſich. Er nahm das Wort und fing bebend vor Zorn an, ſich die Namen der jungen Unbeſonnenen aufzuſchreiben. Murat ſah ſich zwiſchen den Seeleuten nach einem Burſchen von tadelloſer Schönheit und ausgezeichnetem Anſtande um und fuhr dann den häßlichſten und am unelegan⸗ teſten Gekleideten, den Gascogner Franceschi, in ſeiner rückſichtsloſen Weiſe an und eröffnete ihm Ausſichten auf Degradation und ähnliche Annehm⸗ lichkeiten.

Der Kaiſer aber betrachtete, die Hände auf dem Rücken gekreuzt, ſeine Seeleute mit greifenden Blicken vom Kopfe bis zu den Füßen. Er ſchien durchaus nicht unzufrieden, Dank der Geiſtesgegenwart Frances⸗ chi's, welcher denHumor von dieſen furchtbaren Rüſtungen Napoleon's zu Waſſer und zu Lande ſo energiſch bezeichnet hatte.

Der Kaiſer lächelte faſt. Er warf einen ironi⸗ ſchen Blick auf die Weinflaſchen, welche die jungen Leute in ihrem Schrecken hinter ſich auf die Erde geworfen hatten. Daun winkte er ſehr ausdrucksvoll

Großadmiral Murat und der Daru ſtanden faſt mitten zwiſchen

in der Nähe des