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z. Erliegt der Hengſt, ſo nimmt ein anderer ohne Zögern in Kampf auf, bis der Gegner erlegt iſt. Somit fallen nur furke geſchwächte Pferde den Raubthieren zur Beute. Dem afrikaniſchen Pferde ſchadet die Hitze ſo wenig, ie dem zahmen ruſſiſchen und oſtſibiriſchen die Kälte, bei allcher die Thermometer ſpringen, obwohl dieſes Thier ſtets „Freien leben und wie das Steppenpferd unter dem Schnee awor ſeine Nahrung ſcharren muß. Ja die wilden Pferde ben im Winter die vom Nordſturm rein gefegten Berg⸗ ſchen, weil ſie dort bequemer graſen können. Während inder und Schafe ſich vom Sturm forttreiben laſſen, bis ſie anattet zuſammenbrechen, läuft das Pferd dem Sturm ſtets aaftgegen. Dieſes mongoliſche wilde Pferd, welches Tarpan heißt, ſein echter Sohn der Freiheit wie die Bergvölker ſeiner jeirnath. Alle Verſuche, es zu zähmen, blieben fruchtlos. zperrt man das wilde Pferd ein, ſo bekommt es eine Art ſärnweh, es ſiecht hin und ſtirbt bald. Will man es zäh⸗ im, ſo wehrt und ſträubt es ſich, ſo lange ſeine Kräfte aus⸗ plten; es ſpringt, wälzt ſich und zappelt, daß es ſich meiſt dtftürzt oder Glieder bricht. Wo aber dieſe wilden Pferde in Zahmes erblicken, bringen ſie daſſelbe, als einen entarteten „lne cht, der die Freiheit verlaſſen, mit der höchſten Wuth um. Wenn wirr hier in verſchiedener Reihenfolge nebſt vielen eglaſſungen nur Einiges über die Geſchichte des Pferdes aheinander fügten, ſo haben wir uns zugleich erlaubt, ein Sunr eigene Bemerkungen hier und dort dazwiſchenzuſchieben.
Anamitiſche Kinderzucht.
Die gegenwärtig in Paris anweſende anamitiſche Ge⸗ andtſchaft bietet den Pariſer Blättern öfters Veranlaſſung zu Dittheilungen über deren landesübliche Gebräuche und Sit⸗ en von denen wir die folgende unſern Leſern nicht vorent⸗ ſalten wollen.
Am 29. September c. begaben ſich die anamitiſchen SJſandten in das Hôtel de Bade, um den daſelbſt wohnen⸗ =an Admiral Bonard zu beſuchen, der ſie zu einer Collation hden hatte und ihnen mehrere ſeiner Freunde vorſtellen wllte.
Während dieſes Beſuches ſtellte ſich ein ſehr rührender Aweis ihrer Sitten heraus.
Am Eingange des Salons blieb ein junger Anamite, in man für 14— 16 Jahr alt hielt, in einer ſehr beſcheid⸗ ta Haltung ſtehen; man würde ihn, ohne ſeine ausdrucks⸗ ole und einſichtsvolle Phyſiognomie und ohne die liebe⸗ oolen Blicke, die er von Zeit zu Zeit mit dem erſten Ge endten wechſelte, für einen Diener gehalten haben.
4 Dieſer junge Menſch iſt der Sohn des erſten Geſandten lm⸗tan⸗ghian. Die lindliche Ehrfurcht gegen die Eltern itbei den Anamiten ſo groß, daß ein Sohn in der Gegen⸗
at ſeines Vaters ſich nie ſetzt und eben ſo wenig vor ihm
iſtoſer trinkt. Einer der eingeladenen Gäſte wollte den Sohn a einer Verletzung dieſer Etikette veranlaſſen und bot ihm erGlas Champagner an, was dieſer ausſchlug. Phan⸗tan⸗ g im hatte dieſe ſtumme Scene bemerkt und machte ein leich sZeichen. Der Sohn grüßte, nahm das Glas und ſtieß da⸗ mitnach franzöſiſcher Sitte an, dann drehte er ſich mit dem
ſichte nach der Wand und leerte ſein Glas Champagner mit
nm Zuge. Er hatte der Geſellſchaft den Rücken zugekehrt, le nicht bor ſeinem Vater getrunken, und in dieſer Art war C.
Folge. 73⁵
Kleine Kritiken.
Friedrich Ludwig Jahn. Von Wilhelm An⸗ gerſtein. Berlin, Haude⸗ und Spener'ſche Buch⸗ handlung.
Dieſe kleine Brochüre ſollte eigentlich in ihrer neuen uns vorliegenden Auflage bedeutend erweitert ſein. Sie iſt viel zu wenig umfangreich für einen ſo bedeutenden Ge⸗ genſtand, den der Patriotismus unſeres Volkes ſich angelegen ſein laſſen ſollte, auf's Ausführlichſte zu betrachten.
Der zweite Vers des 129. Pſalms:„Sie haben mich oft gedrängt von Jugend auf, aber ſie haben mich nicht über⸗ mocht,“ paßt allerdings auf wenige Edle ſo, wie auf Jahn, der vom Vaterlande mit vielem Undank für viele vortreffliche Hochthaten belohnt worden iſt. Wir ſagen mit Abſicht: vom Vaterlande, wenn es auch eigentlich das frühere preußiſche Regierungsregiment oder vielmehr eine herrſchende Partei deſſelben war, die den Kämpfer für deutſche Freiheit, Kraft und Ehrenhaftigkeit in den Staub zu ziehn und ihm das Licht des Lebens zu verkümmern ſtrebte. Es war— wenn dieſe Verirrung einmal geſchehen war— die Pflicht der Nation an dem Braven hundertfach gut zu machen, was ihm eine finſtere Geſinnung einzelner Rückſchrittsköpfe an den Freuden des Lebens vergällt hatte. Daß dies nicht in vollſtem Maße geſchehen iſt, muß man beklagen, kann aber dabei nicht umhin, ſich von dem Hochgefühl aufgerichtet zu fühlen, daß ſolche Ungerechtigkeiten nicht zum zweiten Mal und nicht zu unſerer Zeit geſchehen könnten, ohne von der richtigen Erkenntniß der öffentlichen Juſtiz wett gemacht zu werden. Der Geiſt, welcher gegen den biederen Jahn verderblich operirte, war ganz derſelbe, der auch gegen den großen Miniſter Stein und Arndt ſeine Waffen ſchmiedete und gern noch heute die Pferde des Fortſchritts und der Aufklärung vor dem Wagen der deutſchen Cultur ausſpannen und ſtatt deſſen ein paar Rie⸗ ſenkrebſe einſpannen möchte.
Jahn war es, welcher für die Erhebung Deutſchlands mit allen Kräften wirkte und ſein Volk für das Vaterland zu begeiſtern verſtand. Er gehört zu denen, die ſich dem Allgemeinwohl geopfert haben und ſich mit Leib und Seele erwärmten für den großen Gedanken, die Zukunft einer Na⸗ tion und zwar ſeiner eigenen von ihm über Alles geliebten Nation zu ſichern.
Mochte dieſer ehrwürdige, in ſeinem Herzen aufrichtige Mann auch in manchen ſeiner Anſichten excentriſch und manierirt ſein, mochte er ſich oft von den Ideen ſeines alten Deutſchthums auf eine unzeitgemäße Weiſe zu bedenklichen Conſequenzen hinreißen laſſen, ſo war er doch bei alledem der Getäuſchte und nicht einer, der täuſchen und verblenden wollte. Selbſt getäuſcht und verblendet war er in der vorſchnellen Annahme, zu glauben, da das deutſche Volk den deutſchen Staaten ihre Selbſtſtändigkeit wiedergegeben habe, ſo würde es ſich mit ſeinem Blute auch das Recht erkauft haben, für ſein eigenes Wohl und Wehe das freie Manneswort ergreifen zu können.
Die Rädelsführer jenes Gewaltſyſtems, das die Unter thanen ewig minorenn erhalten und ihnen um jeden Preis einen beſchränkten Unterthanenverſtand andichten wollte, dachten anders über dieſe unverbrüchlichen Menſchenrechte, und Jahn wurde mit noch vielen andern wackeren Männern angeklagt und verfolgt.
Zu Gründung des Lützow'ſchen Freicorps trug Jahn viel bei und diente ſelbſt darunter mit dem Muthe eines deutſchen Kriegers. Als Schriftſteller hat er in jener beweg⸗


