nenuntera Mehmet erwä hlt 1 apfere Leu
ger ſehr alt
auche gehen enmenge fi den man; hundert des Zako v t und hatt „um diez icht war gi en, fiel ne Nkaum eini
Mir verſ Wit verſa
Namen ſeiner W w Wſtin folgen mui ligſten Krit nun galt von durch d ſwer gewe s kamen zu unsz 1, auch ke Käͤdchen lit
on denen;
i von Non
en im Rüt
werſten Siu och eine Zeit lang aushalten.
mehr bül fäüber gele ndern daſft ſchn
ders mil
her untnih
jeſeh e
ell in 1 36 Uf die Piſ 1
Vierte Holge.
ind dieſer Schuß war das verabredete Zeichen, um unſere Ankunft zu melden. Der Feind unterhielt ein ſo furchtbares Kanonen⸗ und Gewehrfeuer nach llen Seiten, auch war es erwieſen, daß er alle An—
aalten zu unſerem Empfange getroffen hatte, daß an tinen Sturm für den Augenblick nicht zu denken war. 6s war noch gut, daß unſere Haufen noch nicht auf Schußweite nahe gekommen waren, ſonſt hätten wir niel Unglück gehabt. Von unſerer Vorhut wurden ſiele getroffen, auch war es unmöglich den Zorn mancher unſerer Leute aufzuhalten. Viele ſtürzten nie wahnſinnig auf das Fort los, und kamen mit lrutigen Köpfen oder mit den Leichen ihrer Brüder leladen zurück. Andere warfen uns Alten und be⸗ onders den zwei Anführern Verrath vor und wollten nus in Stücke hauen; die zwei Zaz⸗oik waren beſon⸗ hers in Gefahr; Andere liefen fort, die Gebirge und Waldungen zu durchſuchen, um den Verräther zu fin⸗ den, der das Signal gegeben. Sieben Menſchen, von denen man wußte, daß ſie häufig zu den Ruſſen ge⸗ langen waren, wurden in dieſem Tumult getödtet; zs war nicht eben ſchade um ſie; ob ſie aber in die⸗ em Falle ſchuldig waren, weiß Niemand.
Der Tag war angebrochen, der Feind ſchoß lang⸗ ſäamer; wir hatten, ohne im Geringſten geſchadet zu jaben, zweiunddreißig Todte und viele Verwundete, uud zogen betrübt nach Kubat zurück. Dort wurde den ganzen Tag berathen, gelärmt und gezaukt. Auf mie Anführer wurde aus dem Kreiſe zweimal geſchoſſen,
iber tauſend Krieger wollten von nichts mehr hören und gingen nach Hauſe.
Es gelang jedoch der Beredſamkeit der Anführer und der Thamata(der Aelteſten), ſowie den Bemühy⸗ ungen der Verwandten der Gefallenen, denen die Pflicht iblag, deren Blut zu rächen, das Volk noch zum Zu⸗ ummenbleiben zu bewegen. Die Mehrzahl war erſt
ſit ſechs oder acht Tagen zuſammen, jeder war, als a auszog, auf zwanzig Tage mit Lebensmitteln ver⸗ ſchen, die umliegenden Juneh⸗is ſchenkten noch etliche Stuck Hornvieh für das Lager. Wir konnten alſo Im Kriegsrathe ſag⸗ en die Anführer, daß es nothwendig ſei, noch drei Kächte hintereinander den Feind zu ermüden und den Sturm zu verſuchen; gelinge aber der Ueberfall nicht, do bleibe nichts anderes übrig, als mit der großen Zahl verſammelter Krieger, anſtatt gegen die Krepoſt lchepſun, die auf ihrer Hut ſei, gegen die zehn unden ſüdlicher liegende Krepoſt am Fluſſe Tu ſich 1 wenden, wo man uns nicht erwarte. Nach vielen (derreden ging man auf dieſen Vorſchlag ein, und zogen von Neuem gegen die Krepoſt. Drei Nächte (tereinander ſuchten wir uns dem Feinde unver⸗
8
715⁵
ſehens zu nähern, aber er war ſtets gerüſtet und unter Waffen und feuerte die ganzen Nächte hindurch; und obgleich wir ſchon vorſichtig waren und nicht mehr unnütz Leute verloren, ſahen wir doch ein, daß wir unſeren Vorſatz nicht ausführen konnten. Unſere Leute waren ſehr unzufrieden, murrten, ſchimpften und bedrohten uns; wir wußten ſelbſt nicht, was aus uns werden ſollte, und fingen an, den Verdacht zu hegen, daß die beiden Anführer uns zum Beſten hätten und dem Feinde in die Hände arbeiteten. So kamen wir, den Angriff aufgebend, in der ſchlechteſten Stimmung nach Kubat zurück. Dort ſammelten ſich wieder die Thamata, und der Kriegsrath beſchloß, den anderen Tag gegen Tu zu ziehen. Wer mitgehen wollte, der ſollte ſich am anderen Tage um Mittag im Kriegs⸗ kreiſe einfinden; wer keine Luſt hätte, brauchte nicht zu ſchreien und zu ſchimpfen, ſondern ſollte noch heute nach Hauſe gehen. Mehr als zweitauſend Männer verließen noch vor Abend das Lager.
Den anderen Tag, Mittags, ſammelten wir uns, und nach dem Gebete ſetzten ſich die Thamata auf ihre Plätze, die Krieger formirten den Kreis, und es wurde über die Art des Marſches berathen. Zazi⸗ok Mehmet ſaß ſchweigend im Kreiſe; aber als man auch ſeine Meinung hören wollte, verlangte er, daß man ſein Pferd bringe, ſchwang ſich auf daſſelbe und be⸗ gann zu Wir wollten anfangs kaum unſeren Ohren trauen, als er ſprach. Er ſagte, daß es ihm gar nicht einfalle gegen Tu zu ziehen, bevor Tſchep⸗ ſun nicht genommen ſei, daß der heiligſte Karar uns binde die Krepoſt zu erſtürmen, daß unſere Weiber uns nicht in die Juneh laſſen würden, wenn wir mit leeren Händen und meineidig zurückkehrten, daß, wenn der Ueberfall bisher nicht gelungen, die Urſache da⸗ von ſei, daß die Ruſſen von jeder unſerer Bewegungen wohl unterrichtet und gerüſtet geweſen, daß, da jetzt alle feigen Leute und, wie er glaube, auch alle Spione nach Hauſe gegangen, wir, obgleich an Zahl etwas ſchwächer, doch im Geiſte viel ſtärker und noch immer viermal ſo ſtark wie die Ruſſen ſeien; die Ruſſen, welche ſeit acht Tagen fortwährend auf den Beinen geweſen, müßten ſehr müde ſein, und da ſie uns nicht mehr erwarteten, würden ſie jetzt ohne Zweifel aus⸗ ruhen; wir könnten alſo ſicher ſein, ſie dieſe Nacht unverſehens zu überfallen; wenn wir heute die Kre⸗ poſt nicht nahmen, wo ſie erſt halb fertig ſei, ſo würden wir ſie in drei Monaten noch weniger ein⸗ nehmen tönnen; und dann ſei es aus mit unſerer Ruhe; ſchon früher ſeien nur ſelten Handelsleute ge⸗ kommen, um uns Waaren zu bringen, ſeit aber der Feind ſich an dieſer Stelle anbaue, komme gar keiner mehr, und bald werde das Salz ſo ſelten im Lande
reden.


