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neiß aber nicht von welchen, wurde eine Schlacht geſchlagen, ing ein Streit, ein Todeskampf durch alle ſeine Stadien, utwickelte ſich wie die Kataſtrophe eines gewaltigen Drama's, nit welchem ich in unerträglicher Weiſe ſympathiſirte, weil ie größte Verwirrung über den Ort, die Urſache, die Art und den räthſelhaften Ausgang herrſchte. Ich hatte, wie es wöhnlich in Träumen der Fall iſt, worin wir uns noth⸗ nendiger Weiſe zum Mittelpunkte aller Vorkommniſſe machen, ie Kraft, und hatte ſie doch nicht, die Schlacht zu entſchei⸗ ten. Ich hatte die Kraft, wenn ich mich dazu erheben konnte,
t zu wollen; und hatte doch wiederum die Kraft nicht, denn
as Gewicht von zwanzig Meeren lag auf mir, und der Druck unfühnbarer Schuld. Tiefer, als jemals das Senkblei fiel, ug ich unthätig. Dann vertiefte ſich die Leidenſchaft wie ein bhor, es handelte ſich um ein größeres Intreſſe, eine gewal⸗ igere Sache, als jemals das Schwert vertreten oder die Trom⸗ gete proclamirt hatte. Dann entſtand eine plötzliche Unruhe, luf⸗ und Ablaufen, Zittern zahlloſer Flüchtlinge; ich wußte richt, ob die Kämpfer der guten oder der ſchlechten Sache ſohen; Dunkelheit und Licht; Sturm und menſchliche Ge⸗ ſchter; und endlich mit dem Gefühle, daß Alles verloren nar, weibliche Geſtalten und die Züge, welche mir Alles in er Welt bedeuteten; und nur ein Augenblick war geſtattet, in Händedruck, ein herzbrechender Abſchied und dann ewiges bewohl, und mit einem Seufzer, wie die Höhlen der Hölle un ausſtießen, als die blutſchänderiſche Mutter den verab⸗ ſheuten Namen des Todes ausſprach, wiederhallte der Klang: wiges Lebewohl! und wiederhallte wiederum und von Neuem: wwiges Lebewohl!“
Aber bald werden die Träume des Opiumeſſers noch ſrecklicher; keine anmuthigen oder erhabenen Geſtalten, ſon⸗ den finſtere und ſchreckliche Geſpenſter umſchwärmen ſein Ager, welche ihn ſo in Verzweiflung bringen, daß er gegen un verderblichen Einfluß kämpft, aber doch immer wieder urzu zurückkehrt. Man hat Opium mit dem Epheu verglichen, telchen man an alten Gebäuden findet; es giebt nicht nur dm Körper und Geiſte neue Gewohnheiten, ſondern wird ine eigenthümliche Stütze der Conſtitution, welche es gegen ſwiſſe Gefahren beſchützt, aber andern, weit ſchrecklichern usſetzt. Es ſchleicht ſich in alle Faſern des Organismus in, ſo daß es zu entwurzeln gleichbedeutend mit einem Aus⸗ inanderreißen unſeres ganzen Weſens iſt, und der Leidende ſült, als ob ohne Opium das Leben keinen Werth hätte. der Opiumhunger iſt eine ebenſo fürchterliche Leidenſchaft nie der gewöhnliche Hunger, nur mit dem Unterſchiede, daß drjenige, welcher an gewöhnlichem Hunger leidet, nicht im Stande iſt, ſich Nahrungsmittel zu verſchaffen, während der uch Opium Hungernde blos einen Schritt in die nächſte ſpotheke zu thun braucht, um ſeine Leidenſchaft zu befrie⸗ ägen.
Von 1804 bis 1817 empfand de Quincey nur die Ge⸗ niſſe, welche das Opium erzeugt; aber von 1817 bis 1821 lit er unter den fürchterlichen Nöthen; er that nichts und kunte nichts thun, ſo lange er unter dem Zauber der Circe it.
Hören wir ſeine eigene Schilderung des Zuſtandes, in welchem er ſich damals befand:„Wäre ich nicht ſo elend und leidend geweſen, ſo könnte ich allerdings ſagen, daß ich rich in einem Zuſtande des Schlafes befunden hätte. Ich Unnte mich nur ſelten dazu zwingen einen Brief zu ſchreiben; enne Antwort von ein paar Worten auf jedes Schreiben, das ih erhielt, war das Aeußerſte, was ich zu Stande bringen konte; und oft auch das nicht, bis der Brief Wochen, ja
Folge.
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Monate lang auf meinem Schreibtiſch gelegen hatte. Der Opiumeſſer verliert keine von ſeinen moraliſchen Empfänglich⸗ keiten oder Aspirationen; er wünſcht und ſehnt ſich ſo ernſt wie nur jemals danach, das zu verwirklichen, was er für mög⸗ lich hält, und fühlt, daß die Pflicht es verlangt; aber ſeine geiſtige Vorſtellung von dem, was möglich iſt, läßt ſeine Kraft, nicht nur der Ausführung, ſondern auch des Vorha⸗ bens oder Wollens, weit hinter ſich zurück. Er liegt unter dem Gewicht eines Alpdrucks, ſo ſchwer wie die Welt; er liegt in Sicht alles deſſen, was er gern thun möchte, gerade wie Einer, der durch die tödtliche Schlaffheit der Lähmung ge⸗ waltſam an ſein Bett gefeſſelt iſt; der ſich genöthigt ſieht, Schimpf und Schande mit anzuſehen, welche einem Gegen⸗ ſtande ſeiner zärtlichſten Liebe zugefügt wird; er würde ſein Leben dafür hingeben, wenn er nur aufſtehen und gehen könnte; aber er iſt kraftlos wie ein Kind, und kann nicht ein⸗ mal den Verſuch machen, ſich zu bewegen.“
Endlich hatte das Gefühl des Elends ſelbſt die Wir⸗ kung auf de Quincey, ſich der Gewohnheit des Opiumeſſens zu entſchlagen. Die Träume wurden ſo gräßlich bedrückend, daß es ſchien, als ob es unmöglich ſei, ſie auszuhalten und am Leben zu bleiben; antediluvianiſche Ungeheuer in entſetz⸗ lichen Mengen umkreiſten ſein Lager, er ſah Meere vor ſich, in denen jeder einzelne Tropfen ein menſchliches Geſicht war, welches ihm drohte, und er wurde nach und nach davon über⸗ zeugt, daß auf der einen Seite Tod oder Wahnſinn lag, auf der andern das unausſprechliche Elend der Entſagung; ſo faßte er den Muth, das letztere zu wählen, und entwöhnte ſich vom Opium, indem er immer längere Zwiſchenräume zwiſchen dem Genießen des verhängnißvollen Trankes ein⸗ treten ließ. Im Jahre 1821 hatte er den Sieg über ſeine Neigung davongetragen, und bald darauf ſchrieb er die„Be⸗ kenntniſſe des Opiumeſſers“, welche zuerſt im„London Ma⸗ gazine“ erſchienen und im Opium eſſenden England das größte Aufſehen erregten.
Kleine Kritiken.
Chronik und Beſchreibung der Fabrik⸗ und Handelsſtadt Meerane. Von Dr. Juſt Heinrich Leo⸗ pold. 1863.
Es wird jetzt bei dem allgemeineren Trieb, die Ge⸗ ſchichte zu durchforſchen, mehr und mehr gebräuchlich, daß hier und da über die Vergangenheit einzelner intereſſanter Lan⸗ destheile oder Städte tüchtige Studten geſammelt und in Ge⸗ ſtalt eines ziemlich den Gegenſtand erſchöpfenden Werkes her⸗ ausgegeben werden.
Natürlich läßt ſich dabei auf einen großen Abſatz in den allgemeinen Leſerkreiſen nicht rechnen, immerhin aber werden ſich ſoviel ſpeciell Theilnehmende im gebildeten Pu⸗ blicum, und ſollten wir auch ſagen müſſen unter den Fach⸗ männern, finden, daß ein ſolches Unternehmen als eine Förde⸗ rung hiſtoriſcher Wiſſenſchaft ſich deckt. Die Neigung unſerer Zeit zu geſchichtlichen Erörterungen und mittelalterlichen Daten ſollte eigentlich dabei die Beihülfe eines Abonnements kaum nothwendig machen.
Das vorliegende Werk hat noch ganz beſonders dadurch ein ſpecielles Intereſſe und eine genauere Beziehung auf Sachſen, als es die Localkenntniß der Induſtrie bis auf die neuſte Zeit hin fördert.
Wenn der Ethnograph hier manche Befriedigung durch ſpecielle Daten und der Meeraner noch außerdem ein gründ


