Vierte uier d den Auge hatten, die Mitwirkung der Whigs für die Fort⸗ er zär Re ſetzung des Krieges zu gewinnen und gleichzeitig das
dienng Oder Uebergewicht des Toryismus aufrecht zu halten. In mig Vahn, der zweiten Coalition ſchloß er ſich Tories wie Can⸗ il und der ning, Lyndhurſt, Palmerſton zu dem Zwecke an, den Derby in freiſinnigern Tories den Uebergang in die Reihen der Whigs zu bahnen, den Beiſtand der Tories bei der Bekämpfung innerer Mißbräuche zu erlangen und für eine lange Zeit das Uebergewicht der Grundſätze der Whigs zu ſichern. In der dritten Coalition ver⸗ einigte er ſeine Partei mit dem Reſte der Tories, die
en der gute 8od erklarte — nicht
i bekleid dden 1 immer für
ſich an wich⸗ ſich von Lord Canning getrennt hatten.
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vehrinnt Diejenigen Conſervativen, welche 1827 dadurch, e vnicht, wie
daß ſie Canning nicht als Führer anerkennen wollten, unter den Tories ein Schisma ins Leben riefen, nah⸗ men ſpäter Sir Robert Peel zu ihrem Führer, und ſo wie der Marquis of Lansdowne 1827 eine Coa⸗ lition mit Canning ſchloß, ſo brachte er 1853 eine ſolche, nicht mit Sir Robert Peel, der damals bereits geſtorben war, wohl aber mit deſſen Freunden und Schülern zu Stande.
Der Marquis of Lansdowne war in jeder Hin⸗ ſicht einer der achtungswertheſten Staatsmänner Eng⸗ lands, und daß er als Menſch noch höher ſtand, da⸗ füber ſind die engliſchen Blätter, deren Urtheil in dieſem Falle entſcheidend iſt, einerlei Meinung. Als Staatsmann war er durchaus uneigennützig, ein ech⸗ re 1853 ſeine ter, vollkommener Edelmann, bei welchem Geiſt und ccte, bat d Gemüth ſich das richtige Gegengewicht hielten. Er nſeinen Nath drängte ſich nie ſelbſt vor, und alle wichtigen Ereig⸗ auzuſchreiben niſſe in ſeinem Leben ſind Beweiſe ſeiner Selbſtver— die berühmt leugnung. Er ſchlug die ihm von der Königin ange⸗ id Lansdown botene Herzogskrone aus. Mehr als einmal war ihm adern wiliigt die Gelegenheit geboten, die Stelle als Premierminiſter h anzugehöten einzunehmen, ohne ſie je zu benutzen. Er war nicht ortefeuiles ohne Ehrgeiz, aber derſelbe ſtand unter der Aufſicht nflöſte jcit ſiner Urtheilskraft. Er ſagte und that ſtets das ich unter Lon Rechte, ohne auf ſich ſelbſt Rückſicht zu nehmen. Eben Stellung wa ſo uneigennützig und gemäßigt, wie er ſich ſtets als ſegenheiten, d Staatsmann gezeigt hat, eben ſo gütig war er in ne größte Auf ſeinem Privatleben. Der ſchöne, alte Herr wurde er ana von Allen, die ihn kannten, geliebt. Seine helfende f die et ſett Hand ſtand Allen offen, die ſeiner Hülfe bedurften,
und während er ſeinen Gaben ſtets ein freundliches
Insdowne un Vort hinzufügte, bewahrte er ſeinen Freunden ſtets
nungen mui ine warme Erinnerung, und ſein Geſicht zeigte Allen
ſ Bidem ſin freundliches Lächeln. Seine Stellung wird nicht
ie Eng ſobald ausgefüllt werden, und ſein Andenken wird 4* vich lange in Ehren bleiben.
Lord Lansdowne vermählte ſich im Jahre 1808 nit einer Tochter des zweiten Earl of Ilcheſter, die den Juet ihihm zwei Söhne und eine Tochter gebar. Der älteſte
oddert werden zan demſelben der ehrwür⸗ e öffentlichen reuropäiſchen. ꝛder wichtigen langjährigen s an ſich zu n Herzog von one der aus— daher ganz n Wan
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Sohn, der Earl of Kerry, ſtarb bereits im Jahre 1836; ſein zweiter Sohn, der Earl of Shelburne, welcher im Jahre 1856 unter dem Titel„Baron Wy⸗ combe“ ins Oberhaus berufen wurde, folgt ſeinem Vater jetzt als vierter Marquis of Lansdowne. Seine Tochter iſt mit dem Honorable James Howard ver⸗ mählt. 4
Schließlich wollen wir noch einige Worte aus dem Nachrufe mittheilen, den die Times dem Verbli⸗ chenen gleich nach ſeinem Tode widmete. Derſelbe begann:
Dieſer ehrenwerthe Edelmann, der uns eben entriſſen worden iſt, kann als ein ſeltnes Beiſpiel menſchlichen Glückes betrachtet werden. Sein langes Leben traf mit der glänzendſten Periode der Annalen Englands zuſammen, und während voller ſechzig Jahre nahm er entweder als Mitglied der Regierung oder in der Oppoſition an der Leitung der Angelegenheiten des Landes einen leitenden Antheil. Er gehörte einer Familie an, die eben ſo ſehr durch Talent und Tugend, wie durch Rang, Reichthum und einen gro⸗ ßen Grundbeſitz geadelt war. Von der Natur war er mit einer ausgezeichneten Leibesconſtitution, einem klaren Kopfe und geſunden Urtheile, einer volltönen⸗ den und überredenden Sprache und einer ganz beſon⸗ dern Mäßigung und Toleranz zu Zeiten, wo dieſe Tugenden in dem praktiſchen Leben öffentlicher Män⸗ ner ſich ſelten zeigten, ausgeſtattet. Dabei beſaß er in ſocialer, politiſcher und artiſtiſcher Hinſicht einen eleganten Geſchmack, den zu befriedigen er die vollſte Gelegenheit hatte, und er lebte als einer der erſten Bürger in dem freieſten und glücklichſten Lande der Welt. Er ſtarb in einem ſehr hohen Alter in dem vollen Beſitz ſeiner Geiſtesfähigkeiten, geliebt, geehrt und in einem Grade berückſichtigt, den kein lebender Engländer erreicht hat. Sein Ende war leicht und ſchmerzlos und es erſparte ihm die Pein eines lang⸗ wierigen Leidens. Wenn wir berückſichtigen, wie viele Umſtände ſich vereinigen mußten, um ein ſolches Le⸗ ben zu erzeugen, ſo werden wir nicht bloß an deſſen Glück erinnert, ſondern auch daran, wie wenig Per⸗ ſonen es giebt, bei denen Natur und Glück ſich ver⸗ einigen, um die Elemente ſo vieler Glückſeligkeit dar⸗ zubieten...“ 9
Im weitern Verlauf ihres Nachrufs, wo die Times von dem Allgemeinen zu dem Beſondern übergeht, fährt ſie dann fort:
„Als der Marquis of Lansdowne vor ſechszig Jahren als Lord Henry Petty ins Unterhaus eintrat, hatte er hinſichtlich der Rechte, Intereſſen und Pflich⸗ ten der Menſchheit, ſobald ſie ſich zu einer politiſchen Geſellſchaft bildete, wenig mehr zu lernen. Sein


