Jahrgang 
31-52 (1863)
Seite
523
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Vierte

in den Rücken, dem er alle ſeine Magazine und ſein ganzes Gepäck wegnimmt.

Der durch dieſe plötzliche Erſcheinung in Furcht gejagte Bundesgeneral weicht zurück, wodurch er dem General Lee den Uebergang über den Rappahannock freigiebt. Das war es, was die Conföderirten er⸗ reichen wollten, aber ehe ſie noch über den Fluß ge⸗ ſetzt ſind, befindet ſich Jackſon mit ſeinem Corps in der Mitte der 100,000 Mann unter Pope, welche Letztern im Rückzug begriffen ſind. Jetzt beginnt eine förmliche Odyſſee von Gefechten, die man eines Ta⸗ ges erzählen wird. Auf jeder Straße, welche Jackſon einſchlagen will, ſtößt er auf irgend eine Diviſion des Bundesheeres; kaum hat er ein Treffen geliefert, ſo muß er ſchon wieder ein andres anfangen; kaum hat er einen Vortheil erlangt, ſo muß er ſeine Stel⸗ lung ſchon wieder verlaſſen, um nicht von den Fein⸗ den eingeſchloſſen zu werden. Während der zwei Tage am 27. und 28. Auguſt beſtand Jackſon's Aufgabe darin, ſeinen Weg zu verändern, zu marſchiren, ſich zu ſchlagen, ſich zu verſchanzen, das Lager aufzu⸗ heben.

Es war ein beſtändiges Zuſammenſtoßen. Die Bundestruppen zeigten einen furchtbaren Muth; ſie hielten ſich für umringt und ſuchten ſich eine Paſſage zu eröffnen, während ſie Jackſon's Diviſion umringt hatten. Endlich ſchien ſeine Stunde geſchlagen zu haben. Auf eine Anhöhe getrieben, faſt ohne Lebens⸗ mittel und Munition, ſich mit Steinen ſchlagend, unterbrach das kleine Heer den Kampf auf Augen⸗ blicke, um zu horchen, ob die Geſchütze Lee's ihm nicht Rettung verkündigen würden. Am 29. Auguſt Abends ließ dieſer Kanonendonner ſich endlich vernehmen. Jack⸗ ſon war gerettet und den Conföderirten der Feldzug geſichert.

Wir wollen Jackſon in dem weitern Verlauf dieſes Feldzugs und in dem in Maryland nicht fol gen. Er wurde mit dem General Lee bei Acquia Creek von Mac Clellan beſiegt, aber der Schnelligkeit, mit welcher er von Harper's Ferry herbeieilte, war es vielleicht zu verdanken, daß das Heer des Südens nicht von einem weit größern Unheil betroffen wurde. Eben ſo wenig wollen wir ſeine Theilnahme an der Schlacht bei Fredericksburg ausführlich erzählen, wo er einen der Flügel des Heeres unter Lee befehligte. Wir werden uns ſofort zu der Schlacht wenden, in welcher er bei Chancellorsville ſeinen Tod fand.

An dieſem ſchrecklichen Sonnabend am 2. Mai c., wo Jackſon nochmals Richmond von der Gefahr erretten ſollte, in die Hände des Feindes zu fallen, indem er durch einen kühnen Gedanken den geſchickt entworfenen Plan des Generals Hooker, des dama⸗

Folge.

ligen Oberbefehlshabers der Bundesarmee am Rappe hannock, vereitelte, hatte er die Hoffnung gefaßt, den linken Flügel der Armee Hooker's vollſtändig einzu⸗ ſchließen und ihm die Fuhrten abzuſchneiden, vermittelſt deren er ſich auf's andere Ufer des Rappahannock retten konnte. Er umging den Feind, welcher glaubte, das Heer der Conföderirten umgangen zu haben, fiel der deutſchen Diviſion unter dem General Schurz in die Flanke und trieb ſie in die Flucht. Er ſetzte das Gefecht fort und beſchäftigte ſich noch immer mit dem Plane, den feindlichen linken Flügel ganz abzuſchnei⸗ den. Zu dieſem Zweck unternahm er des Abends gegen acht Uhr mit ſeinem Stabe noch einen Recog⸗ noscirungsritt, kam in die Nähe des Feindes und eilte mit ſeinen Begleitern zurück. Als er ſich ſeinen eignen Vorpoſten näherte, welchen er den ſtrengen Befehl gegeben hatte, ſofort auf einen ſich nähernden Feind zu ſchießen, hielten dieſe die kommenden Reiter für einen Trupp der feindlichen Cavallerie, und ſo ertönte das verhängnißvolle CommandowortFeuer, und Jackſon wurde von drei Kugeln getroffen, von denen die eine durch den linken Arm, zwei Zoll unter dem Schulterblatte ging, den Hauptknochen zerſchmet⸗ terte und die Hauptader zerriß; die zweite durchbohrte denſelben Arm, und zwar zwiſchen dem Ellbogen und dem Handgelenke, und bahnte ſich einen Ausweg durch den Handteller; die dritte ging durch den Handteller der rechten Hand und zertrümmerte zwei Kpochen. Er fiel von ſeinem Pferde und wurde von dem Ca⸗ pitain Wormley aufgefangen, gegen den er bemerkte: Alle meine Wunden ſind von meinen eignen Leuten. Capitain Boswell wurde getödtet und von ſeinem Pferde durch die Linien der Conföderirten getragen, in deren Mitte er vom Pferde ſank. Der Obriſt Conchfield, Chef ſeines Generalſtabs, wurde an ſeiner Seite verwundet, zwei der Ordonnanzen getödtet; Major Pendleton und die Lieutenants Morriſon und Smith blieben unverletzt. Jackſon wurde ſofort in eine Sänfte gelegt, um hinter das Heer gebracht zu werden. Das Feuern hatte die Aufmerkſamkeit des Feindes erregt und wurde von beiden Linien wieder aufgenommen.

Einer der Sänftenträger wurde erſchoſſen, und der General fiel von den Schultern der Träger herab, wobei er eine empfindliche Quetſchung erlitt, die bei ſeiner Verwundung um ſo ſchmerzlicher war und ſeine Seite ſehr verletzte. Das feindliche Artilleriefeuer war auf dieſem Punkte ſchrecklich. General Jackſon blieb fünf Minuten da liegen, bis der Kanonendonner etwas nachließ. Dann wurde er in einer Ambulanz nach dem Feldlazareth in Wilderneß⸗Run gebracht. Er verlor viel Blut und ſagte zu dem Doctor M'Guire,