Jahrgang 
01-14 (1862)
Seite
13
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Nr. 1.] Dritte ihre Macht dazu beuutzen will, ſich eine beſondre, aus⸗ gezeichnete, ſouveraine und triumphirende Stellung zu ſichern; Abraham Lincoln, der Präſident der Vereinigten Staaten, iſt im Gegeuſatz zu Jefferſon Davis der Mann der Demokratie das Wort im europäiſchen Sinne ge⸗ nommen, voller Rückſichten und Kühuheit, Zugeſtänd⸗ niſſe und Beharrlichkeit, Advocat, Arbeiter, Kaufmann, Hinterwäldler, Farmer. Das ſind die drei Männer, welche die wichtigſten drei Fractionen vertreten, in welche ſetzt die Bevölkerung Nordamerika's geſpalten iſt, nämlich die entſchloſſenen Abolitioniſten und Freunde eines Fort⸗ ſchritts der neuen Civiliſation; die militäriſchen und ariſto⸗ kratiſchen Pflanzer des Südens; die demokratiſchen Arbeiter des Nordens. Aus einer Biographie Jefferſon Davis' wollen wir das Wichtigſte mitibeilen.

Das Leben und die Antecedentien dieſes Mannes, des Aelteſten von dieſen Dreien, bieten nicht die vielfachen Excen⸗ tricitäten dar, die den Biographieen Lincoln's und Fre⸗ mont's eine Art von dramatiſchem Intereſſe leihen. Es laͤßt ſich daraus leicht erkennen, daß in den Gegenden der füdlichen ariſtokratiſchen Colonieen Alles geregelter, geord⸗ neter, disciplinirter iſt; daß die Gewohnheiten des alten Mutterlandes, England, und der europäiſchen Welt dort unverlöſchbare Spuren zurückgelaſſen haben, ja, daß der militäriſche Ruhm dort ſehr geſchätzt und geſucht iſt, wäh⸗ rend die Abenteuerſucht und die gewagten Speculationen der Bewohuer der nördlichen Staaten in keinem großen Anuſehen bei ihnen ſtehen.

Der Vater von Jefferſon Davis, der von einer geach⸗

teten engliſchen Familie abſtammte, diente während des

nordamerikaniſcheu Freiheitskrieges in der Cavallerie und ließ ſich nach dieſem Kriege als Pflanzer in Georgia nie der, ſiedelte aber gegen das Ende des letzten Jahrhunderts mit ſeiner Familie nach dem heutigen Todd County in Kentucky über. Er war ein reicher Mann und gab ſeinem

am 3. Juni 1808 auf der väterlichen Pflanzung gebornen

Folge.

Sohne eine glänzende und vollſtändige Erziehung. Nach⸗ dem ſeine erſten Studien beendigt waren, trat der ſechs⸗ zehnjährige junge Davis als Zögling in die Militärſchule zu Weſtpoint ein, wo er auch ſeine erſten Grade erlangte⸗ Er wurde zum Secondelieutenant ernannt und machte den ſogenannten Schwarzen⸗Habichts⸗(Black Hawk) Feldzug gegen die Rotbhäute, die ſich empört hatten, mit. Als Jufantericofficier uud bereits dem Generalſtabe angehö⸗ rend, wurde er 1833 zum Lieutenant ernannt. Er wurde fortwährend an der Grenze verwendet, die von feindſeligen Indianern unſicher gemacht wurde, und er nahm an allen Expeditionen Theil, die gegen die noch jetzt gefürchteten kriegeriſchen Stämme der Comanchen und Pawnees unter⸗ nommen wurden. Er hatte ſieben Jahr unter den Fahnen geſtanden, als er ſeine Demiſſion einreichte und ſich nach dem Tode ſeines Vaters auf die Pflanzung zurückzog, die ihm im Miſſiſſippiſtaat gehörte.

Zu dieſer Zeit eröffnete ſich ſeine politiſche Laufbahn, die ſeiner Geburt, Famillie, militäriſchen Erziehung und ſeinem Geſchmack entſprechend war. Er nahm ſeine Stel⸗ lung auf der Seite der Demokratie im amerikaniſchen Sinne des Worts d. h. derer, die das beſondere und un⸗ abhängige Recht jedes Staates vertreten. Als Anhänger des Präſidenten Polk wurde er 1845 zum Mitglied des Congreſſes ernannt, und als ſolcher betheiligte er ſich in dem Sinne ſeinen Partei an den Discuſſionen über den Zolltarif, an den Vorbereitungen für den Krieg gegen Mexico, an der Oregonfrage und zugleich trug er mächtig zur Organiſation der Miliz bei.

Die öffentlichen Sitten veränderten ſich. Die weiſen Rathſchläge Waſhington's verſchwanden unter einer Weih⸗ rauchwolke. Das amerikaniſche Glück berauſchte ſich an ſich ſelbſt. Ein militäriſches Feuer bemächtigte ſich des Landes, beſonders des Südens, und dort träumten die Schüler und Kinder des friedlichen Franklin von nichts als von Siegen und Eroberungen.

Daneben ſollte die Einfachheit des Vortrags mit Recht Jüngeren zum Muſter und naturwiſſenſchaftlichen Schwätzern zur Beſchä⸗ mung dienen. O

3 .DB.

Misecellen. Ein neuer Concertſaal.

Profeſſor F. M. Boulars, Director der berühmtenAlle- ghanian Vocalists and Swiss Bell-Ringers, gibt in einem ame⸗ rikaniſchen Blatte die folgende Erzählung von einem Concerte, das ſie auf dem Stumpfe eines der californiſchen Mammuthsbäume gaben:

Wir kamen geſtern hier an und machten von unſrer Route aus einen Umweg von 15 engliſchen Meilen zu dem Zweck, etwas zu ſehen, was ich als die größte jetzt vorhandene Merkwürdigkeit betrachte. Dieſe Merkwürdigkeit iſt nichts mehr, nichts weniger als Bäume, aber Bäume von ſolchen rieſenmäßigen Verhältniſſen, daß irgend eine Beſchreibung von denſelben einem Jeden, der ſie nicht ſelbſt geſehen hat, fabelhaft erſcheinen muß. Innerhalb eines Gebiets, das 50 Morgen Landes umfaßt, ſtehen 92 dieſer Rieſenbäume, die ohne irgend einen Zweifel die bewundernswer⸗ theſten Erzeugniſſe des Pflanzenreichs in der Welt ſind. Sie finden ſich in einem Thale der Grafſchaft Calaveras an der Quelle des Fluſſes Calaveras, 15 Meilen oberhalb Murphy's Camp. Umfang und 300 bis 450 Fuß in der Höhe. Nur Einer dieſer Rieſen des Waldes iſt je umgehauen worden, und zu dieſer Arbeit bedurfle es 5 Arbeiter, welche 25 Tage lang mit ihren Sägen,

Hinſichtlich ihrer Größe haben ſie 80 bis 112 Fuß im

großen Bohrern und Aexten zu arbeiten hatten; der Baum wurde 16 Fuß hoch über der Erde abgehauen; der Stumpf an dieſem Punkte hat 32 Fuß im Durchmeſſer, und da derſelbe von einem ſchönen Baume bedeckt oder beſchattet iſt, ſo bedienten wir uns der Oberfläche deſſelben zu einem Concertſaale. Am 9. Juli c. Abends gaben wir bloß für dieſen einen Abend einem Auditorium von 53 Perſonen ein regelmäßigesGroßes Stumpfconcert. Wir ſangen alle unſre patriotiſchen und Nationallieder, die mit einem nicht zu beſchreibenden Enthuſiasmus aufgenommen wurden, was für uns ſicher ſehr ſchmeichelhaft war. Wir haben in der Mammuthsgrotte, unter dem Hufeiſen des Niagarafalles geſungen und während der letzten 12 Jahre Hunderte von Concerten gegeben, doch niemals eins, deſſen wir uns länger erinnern werden, als das auf dieſem Baumſtumpfe gegebene; bedenken Sie nur, außer uns Vier und unſern Inſtrumenten noch 53 Perſonen, alle zu derſelben Zeit auf dem Stumpfe eines Baums! C. U Die grabſchriſten zweier großer Aſtronomen.

Weſtermann's Illuſtr. Monatshefte brachten kürzlicht einen intereſſanten biographiſchen Artikel über Johann Kepler. Bei Durchleſung deſſelben fiel es uns auf, daß der Verfaſſer nicht das Sinngedicht, welches der berühmte Mathematiker Abraham Gotthelf Käſtner in Göttingen Kepler'n gewidmet hat, mir erwähnte. Vielleicht war es dem Verfaſſer unbekannt, da es ſonſt ihm einen paſſenden Schlußſtein zu ſeiner verdienſtlichen Skizze geliefert hätte. Kepler, dem die Geſchichtſchreibung eines ſpäteren ihn erſt ganz würdigenden Jahrhunderts den Beinamen desVa⸗

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