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vorzumurmeln, die kein Deutſcher, wenn er auch den ganzen Dickens lieſt, verſtehen kann. Keiner der Sprechenden ſieht den andern an, und wenn irgend zufällig einer von ihnen ſein Auge an uns vorüberdreht, ſo zeigt es denſelben Eindruck, als ob es an irgend einem alten Baumſtamme oder an einer Mauer vorbeigeglitten wäre.
Durch dieſe Erſcheinung der engliſchen Familie iſt mit einem Schlage unſere Begeiſterung zerſtört und niederge⸗ ſchlagen. Wir ſehen nur noch den kalten, proſaiſchen und zugleich barocken Effect, der vor uns ſteht. Die Natur iſt profanirt, die Seele kann ſich nicht wieder für ihre ewige Schöne erwärmen.
Iſt es nicht ſehr wahr, was der Philoſoph von Thorn über die Sprache mit beſonderem Bezug auf die Engländer ſagt:„Nicht nur die Sprache, ſondern der Act des Sprechens und die Dialekte charakteriſiren Individuen und Nationen. Es gibt Leute, denen die Worte wider Willen zum Munde herausfallen oder herausbrodeln; dann wieder ſolche Perſonen, die ſo ſprechen, als ob die Sprache etwas Compactes wäre, das ſie klein kauen müßten; weil aber der Happen zu groß iſt, ſo wälzen ſie ihn erſt im Munde herum. Deutſche Pedanten, Pfarrer, Schulmeiſter, Bür⸗ germeiſter u. ſ. w. zerlegten in früheren Zeiten jedes Wort in ſeine Sylben, jede derſelben wurde dann mit der Prä⸗ ciſion und Genugthuung eines A B C⸗Schützen betont, der zum erſten Male das Buchſtabiren experimentirt. Alle plaudernde Italiener hören ſich an, als wenn ſie zum Sprechen eingenommen hätten, und viele deutſche Gelehrte ſprechen und ſtyliſiren mündlich ſo, als wenn ſich ein Buch übergibt. Von den Engländern läßt ſich ſchwer ſagen, ob der Wortklang ihrer Sprache oder der Act des Sprechens
abſcheulicher iſt. H. Heine hat ſehr treffend geſagt, daß,
da er zum erſten Male Engländer converſiren gehört, es ihm vorgekommen wäre, als wenn die Leute eine Portion Vocabeln klein gekaut und ſie ſich ins Geſicht geſpieen hätten.“
Dritte Folge.
Während z. B. der Franzoſe ganz und gar für den Schein lebt, widmet ſich der Engländer rückſichtslos den Sachen. In Frankreich und auch zum Theil in Deutſch⸗ land hat man aus den Umgangsformen einen Lurusartikel, ein Genußmittel gemacht, in England dagegen ſind ſie eine Sittenpolizei und ein Gorgonenſchild. Der Engländer will ein ſelbſtſtändiger, freier Mann ſein, ſelbſt auf die Gefahr, als unliebenswürdig zu erſcheinen. Er heiligt die Form als ein Schutzmittel der perſönlichen Abſperrung und Würde, als den Schlagbaum gegen Zufälligkeiten, Naturalismus, Willkür und Zudringlichkeiten. Er pro— ducirt nur den Reſpect vor den Formen, vor Convenienz und Geſchichte, aber nicht um ſeine Bildung und Perſön⸗ lichkeit darzuſtellen, ſondern um dieſelbe zu maskiren und unantaſtbar zu machen.
Was von Gefühl und Witz, von Phantaſie und Bil⸗ dung an ihm iſt, das gehört ſeiner Familie und dem engen Kreis ſeiner Freunde; für gewöhnlich und für Jedermann wirthſchaftet er nur mit der Schablone. Wenn man die Carricaturen der franzöſiſchen Lebensart mit menſchlichen Affen verglichen hat, ſo ſtellen ſich viele Exemplare des engliſchen Charakters in ihrem geradlinigen, gepanzerten und ſchwerfälligen Weſen wie Geſchöpfe dar, in welchen der Elephant mit dem Nilpferd und Rhinoceros verſchmolzen iſt, während der bedächtige, langmüthige, ſparſame und ſtörrige Deutſche an das Wüſtenkameel gemahnt. Um aber die Recepte vollſtändig zu haben, muß man für den Engländer noch den Charakter des Bulldogs, für den Deutſchen die Natur und Talente des gut gearteten, ge⸗ lehrigen und getreuen Pudels hinzuthun.
Inn den diſtinguirten Schichten der engliſchen Ariſto⸗ kratie finden ſich aber Perſönlichkeiten, die man nicht ohne Indignation ins Auge faſſen kann, und gerade aus dieſer Kategorie bewegen ſich ſo viele in der Schweiz. Da produ⸗ cirren ſich friſirte Bären und raſirte Schimpanſe's, da iſt die Geſchmackloſigkeit, wie bei den amerikaniſchen Dandies, mit
der Kunſt zu löſen. Und doch bildet die Naſenlänge ſo oft den Radius vom Horizont dieſer Geiſter! Freilich verſchönt ihnen dieſe Selbſttäuſchung ihr uns unwillkommnes Daſein nicht wenig, denn„man muß ſich das Leben verſüßen,“ ſagte Eulenſpiegel, und leckte an einem gemalten Zuckerhut.
Katharina Diez hat hier enge, unbedeutende Verhältniſſe und dazu paſſende Perſonlichkeiten zu einer Gemüthsgeſchichte ver⸗ flochten, und wenn dieſelbe aller Spannung, Leidenſchaft und Tiefe entbehrt, ſo lag auch das wahrſcheinlich in dem anſpruchs⸗ loſen Sinn der Verfaſſerin. Ihre und Religion ſind ſo ſauber und klar, wie trefflich ausgeſtalteten Buches.
Druck und Papier des O. B.
Album des Königl. Schauſpiels und der Königl. Oper zu Berlin⸗ Herausgegeben von K. Th. von Kü ſtner. 4 Abtheil. Berlin, 1859. G. Schauer.
Es umfaßt dieſes vierte und letzte Heft des für alle Theater⸗ freunde intereſſanten Werkes 24 Portraits, unter denen ſich als Ergänzungsbeilage auch die zweier berühmter, in der Küſt⸗ ner'ſchen Epoche gaſtirender Künſtlerinnen des Auslandes, der Jenny Lind und der Viardot⸗Garcia, befinden. Wie früher gehen den Bildniſſen bald kürzere, bald längere Biographien voran, wobei zu bemerken, daß die von Johanna Wagner und von Frau Köſtner die erſten vollſtändigen und ausführlichen von dieſen Damen ſind. Etwa zwei bis drei denen wir namentlich die der verſtorbenen beiden Künſtlerinnen Viereck und Thomas rechnen), ſind die Züge der Dargeſtellten ähnlich und charakteriſtiſch wiedergegeben, während die Zeichnung
.
löblichen Anſichten von Sitte
Bildniſſe ausgenommen u
Sauberkeit und eine gefällige Behandlung dem Zweck entſpricht. Mit dem vorliegenden Hefte iſt das ganze Werk abge⸗
ſchloſſen, ein Deukmal ſchöner Erinnerungen für die Mitlebenden, und für ſpätere Zeiten eine in wieler Beziehung nutzbare Quelle
und Materialienſammlung zur Geſchichte der vaterländiſchen Bühnenkunſt. i i ſ ſſ
meiſt durch
So viel wir wiſſen, exiſtirt kein Theater, deſſen Mitglieder in einer ähnlichen Weiſe durch Bild und Text regiſtrirt worden. Der Zeitraum, über den ſich das Album verbreitet, umfaßt mehr als ein halbes Jahrhundert, vom Jahre 1796 bis 1851, und zugleich alle bedeutenderen Künſtler der Berliner Hof⸗ buhne, darunter eine verhältnißmäßig nicht geringe Zahl ſolcher, welche zu den erſten Meiſtern überhaupt zählen, wie Fleck, die Unzelmann⸗Bethmann, Auguſte Crelinger, die Milder⸗Haupt⸗
mann, Ludwig Devrient, Seydelmann..
Miscellen.
Zur geſchichte der Rochkunſt.
Ein Mittagsmahl, wie es zur Zeit des funfzehnten Jahr⸗ hunderts im öſtlichen Norddeutſchland üblich war, würde auch für unſre jetzigen Begriffe nicht unangenehm ſein, obgleich die
Kochkunſt noch nicht auf der hohen Stufe der Cultur ſtand, die unſeren heutigen Gourmands genügen möchte. Den Beginn der Mahlzeit machte eine kräftige mit Ingwer gewürzte Bierſuppe. Demnächſt aß man Brod mit Käſe, um den Appetit für die folgenden Gerichte zu erregen⸗ Der Käſe wurde in bedeutenden Maſſen vertilgt, er bildete einen Hauptartikel


