Wer ſie dorthin
nen; jedenfalls a in dort beſucht Frank eben das(
narmte den Frau begeben zu wol
Damit!
dazwiſchen,—, u ſprechen. Du erben. Es gen chließeſt; Du n ſichern. Dazu beharrlicher I bisher gezeigt!
erſten Anlaß vwar binnen Kl er Zeit genug! der Ferne blitt ußt ſie Dir eln an Du Ruhe e
„ veraht und
d, w
dels vervor, he und daß et
3*
n Antheil Hele
t ohne ſich wa dieſet Hinüicht! elche
Kutſcher, 1 7
—„— kll 7 fahren
Nr. 20.]
terläſſiger gewitzigter Nann,— hat mir gemeldet, daß die lunge Frau, welcher der Beſuch ſeiner Herrſchaft gegolten, jeim Abſchiede heftig geweint und feſt darauf beſtanden ſube mit Jener zur Stadt zurück zu fahren, daß ſie aber won der Letztern zurückgehalten und eines Beſſern belehrt worden ſei. Hieraus folgt, wenn auch nicht die Urheber⸗ ſthaft, ſo doch die thätige Theilnahme an dem wider Dich ſeſchmiedeten Plane. Alſo— Du wirſt kein Kind ſein, Emil, und wirſt mir Gehör ſchenken. Und nun eine Frrage: Liebſt Du Lina ſo warm und innig, daß Du es frei und froh vor der Welt bekennen magſt und keine An⸗ dore ſchön und begehrenswerth findeſt— und wäre es auch düe Zerkowsky?“
„Wie kannſt Du noch fragen, Frank, nach dem, was dou mich in dieſen Tagen haſt leiden ſehen?“,
„Helene von Zerkowsky iſt ſchön und geiſtvoll; iſt ſie Dir trotzdem und in voller Wahrheit gleichgültig?“
„Ich verſtehe Dich nicht, Frank. Kein einziger meiner Ghedanken gilt ihr, den ausgenommen, daß ſie mich durch Lüna'’s Verführung ſchwer betrübt hat. Doch auch dies will ſch ihr verzeihen.“
Frank'’s Augen glühten vor Zorn über dieſe Gegenrede.
„Pfui über Dich, Emil! Willſt Du zum Weiberſpotte werden? Kannſt Du es ertragen der Spielball einer Frau zu ſein, die ſich unberufen einmiſcht in Deine heiligſten Rechte? In Deiner Ehe biſt Du der Herr und haſt, außer Gott und Deinem Gewiſſen, allein Recht zu ſprechen. Keine fremde Hand entwirre oder verwirre vielmehr die Füden, welche Du angefangen und eben ſo zu Ende zu füh⸗ ten haſt. Fühlſt Du nicht die Schmach, welche über Dich gekommen iſt, fühlſt Du nicht, daß Du ſie ſühnen mußt, vor Dir ſelbſt wie vor Deinem Weibe?“
Emil vermochte nicht zu widerſprechen. Die harte Sprache Frank's berührte ſein Ehrgefühl an der empfind⸗ lichſten Stelle, und die Vorſtellung von der unwürdigen Behandlung, welche ihm widerfahren, gewann wieder
Dritte Folge.
Macht. Unſicher noch und ein wenig kleinlaut über die von ihm gezeigte übergroße Verſöhnlichkeit fragte er ent⸗ gegen:
„Und wie meinſt Du, Frank, daß ich mich jetzt verhal⸗ ten müſſe, um das zu erreichen, was Du andeuteſt?“
Frank war inzwiſchen ſeiner augenblicklichen Aufwal⸗ lung wieder Herr geworden und antwortete mit kalt⸗ blütiger Ruhe:
„Zeige der geiſtreichen Frau, wohin ihr Experiment hätte führen können, wenn nicht der Himmel Alles zum Beſten kehrte. Lerne Dein Weib vermiſſen, gewöhne Dich an den Gedanken der Trennung von ihr und finde vollen Erſatz in der Liebe— Helenens. Dann aber, wenn Jene mit Grauen in den Abgrund hinunter blickt, den ſie ſelbſt mit frevelnder Hand aufgewühlt hat, ſage ihr, daß Alles bloß ein Scherz geweſen, ein pſychologiſches Experiment, um zu ſehen, wie ſich die geiſtvolle Frau in ſolcher kri⸗ tiſchen Lage benehmen würde; ſage ihr, wie ſehr Du Deine Lina liebſt, und— lache ſie aus!“
Frank betrachtete mit triumphirendem Lächeln den Ein⸗ druck, welchen ſeine Worte auf Emil hinterlaſſen hatten. Lehnte auch der Letztere die Ausführung dieſes Planes vor⸗ läufig von ſich ab, ſo wußte er doch recht wohl, daß ſeine Saat ſpäter noch aufgehen würde. Irgend ein Bedenken⸗ erregte ihm der Anſchlag nicht. Emil, dem ein längeres Harren und Entbehren auch nicht ſchaden mochte, war in ſeinen Augen nur das Werkzeug, mit deſſen Hülfe eine ihm vielleicht ebenbürtige Natur dafür gezüchtigt werden ſollte, daß ſie— gleich ihm ſelbſt— mit Menſchenherzen zu ſpie⸗ len wagte. Warum ſie es gethan, das kümmerte ihn nicht; da er ſie nicht lieben durfte, mußte er ſie wenigſtens haſſen und der Haß mußte einen äußern Grund finden. Mochte ienſu fühlen, daß der Menſch nicht die Vorſehung iſt!——
Und wiederum vergingen einige Tage und es kam für die axme Lina draußen in ihrem düſtern Forſthauſe nicht
ſchaffende und wirkende Naturkraft erblickten. Ihr höchſtes Weſen
umuß daher als Zwitter gedacht werden.
Die von den Templerklerikern verehrte Gottheit iſt eine Ver⸗ ernigung des Makroproſopus und Mikroproſopus, und ihr Idol, ameiniglich Baffometus genannt, ſtellt dieſe in einem Kopfe mit ernem dreifachen Geſichte dar, eines mit einem weißen Barte(Ma⸗ toproſopus), eines mit einem ſchwarzen Barte(männlicher Mi⸗ kwproſopus) und eines ohne Bart(weiblicher Mikroproſopus).
Die oft erwähnten, wie Karfunkeln blitzenden Augen, welche man⸗
lnſaches Strahlen werfen, finden ſich beim männlichen Mikro⸗ hoſopus. Dieſes dreiköpfige Idol findet ſich nicht immer in der einzigen
beld zu einer ganzen menſchlichen Geſtalt anwachſend, und mei⸗ ſtens von Gold.
Da die Zahl der auserwählten Kleriker eine ſehr geringe war,
ſe iſt es leicht erklärlich, daß die Idole auch nicht in großer An⸗ ſnwie in gleicher Beſchaffenheit Sdaln ehrnichtn geoß ziu Den gewöhnlichen Templern der inneren Congregation, wie ſi den geneigten Leſern vor die Augen geführt wurde, gab man ds Haupt mit dreifachem Antlitz eben als ihren Gott zur Ver⸗
keung, ohne ſie über den Urſprung deſſelben aufzuklären, den ſie leenfalls in ihrer Rohheit und Ungebildetheit nicht hätten von ſemer Entſtehung an verfolgen können. Der Beweis dafür iſt, diß ſie in der gegen den Orden eingeleiteten Unterſuchung die Tyatſache mit dem Idol eingeſtanden, ohne nähere Aufſchlüſſe drüber geben zu können. Die eingeweihten Kleriker wurden ihres Standes halber meiſtens geſchont, und wer ſich von ihnen nicht zenz ſicher fühlte, rettete ſich bei Zeiten oder leugnete.
nn
ehen bezeichneten Form, ſondern oft verſchieden, bald zweiköpfig,
Eiin in Paris gefundenes Templeridol, welches als ein Kopf einer der eilftauſend Jungfrauen angeſehen und ausgelegt wurde, iſt eben eine Variation des eigentlichen Idols.
Daß dieſe Idole öfters verſchiedener Geſtalt waren, mag aus den verſchiedenen Nüancen der Auffaſſung herrühren. Einen we⸗ ſentlichen Unterſchied findet man nicht.
In den Capiteln, nach welchen die Abendmahlsfeier als blo⸗ ßes Liebesmahl begangen wurde, ſtand der Kopf in der Nähe des Groß⸗ oder Provinzialmeiſters, gewöhnlich vor ihm. Außerdem wurde er ſorgfältig verborgen gehalten.
Der Act der Einweihung beſtand, wie wir ſahen, in einer einfachen Verleugnung der Gottheit Chriſti und des Weſens des bisherigen Gottes, ſowie der Verehrung des Kopfes. Das Weitere in Bezug hierauf wird die Erzählung ſelbſt offenbaren.
DDdie eigentliche Templerei fand in den klerikaliſchen Capiteln ſtatt. In dieſen wurde die Bedeutung des Kopfes erklärt und die Geſchichte der Templerei mitgetheilt.
Der Hauptgrund, warum die Oberen ſo hartnäckig auf dem Abſolutionsrechte beſtanden, war der, daß kein Mitglied des inne⸗ ren Ordens Bekenntniſſe über die Geheimniſſe deſſelben offenbare.
Der Name des Idols Baffometus wird verſchieden erklärt; die ſich mit dieſem Gegenſtande am meiſten beſchäftigenden Hiſto⸗ riker(Nicolai, H. v. Hammer, Wilcke) leiten ihn von„ααmη‿ άmzον‿ (Weisheitstaufe) ab. Nach dieſer Abſchweifung wollen wir zum Faden des Zuſammenhanges zurückkehren.


